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Irak: Meldung über Zwangsbeschneidung war wohl Ente

Am gestrigen Donnerstag verbreitete die stellvertretende UNO-Gesandte im Irak, Jacqueline Badcock, die Meldung, die ISIS-Terroristen hätten eine Beschneidungs-Fatwa für die Frauen von Mosul verhängt. Jetzt stellt sich allerdings heraus, dass die Schreckensnachricht wohl eine Ente war.

Zuerst fällt auf, dass nur Frau Badcock etwas über die angebliche Fatwa weiß. Dann fällt auf, dass es auf Twitter eine Kopie der Fatwa gibt, allerdings sieht die manipuliert aus und ist zudem ein Jahr alt. Und weiter bestreiten Vertreter der IS-Extremisten die Existenz einer solcher Fatwa.

Die UNO selbst stellt jetzt die Äußerungen von Frau Badcock in Frage. Außerdem ist die weibliche Genitalverstümmelung keine Gepflogenheit des salafistischen Islam, wie ihn der "Islamische Staat" (IS) einführen will.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Meldung, Ente
Quelle: spiegel.de

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25.07.2014 17:15 Uhr von Destkal
 
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