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Antibiotika im Futter: Zuchtbetriebe in den Niederlanden und Deutschland dicht

Sicherheitsinspektoren haben 102 niederländische und elf deutsche Zuchtbetriebe geschlossen, weil dort Futter verwendet wurde, das ein verbotenes Antibiotikum enthielt.

Das Futter wurde in Lopik in den Niederlanden hergestellt und enthält das Mittel "Furazolidone". Das Mittel ist in Europa verboten, weil es krebserregend ist. Auch der Futtermittelhersteller wurde geschlossen.

Der niederländische Dachverband für Bauern "LTO Nederland" teilt mit, dass der Hersteller bislang nicht für seine Handlungen verantwortlich gemacht wurde, was bedeutet, dass die Zuchtbetriebe nun selbst für anfallende Unkosten aufkommen müssen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Niederlande, Hersteller, Schließung, Antibiotika, Futter
Quelle: dutchnews.nl

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2014 12:36 Uhr von Strassenmeister
 
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Das im 3.Absatz verstehe ich nicht!
Mir wird von einem Hersteller etwas fehlerhaftes geliefert und ich bleibe auf dem Schaden sitzen.Oder habe ich das falsch verstanden?
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25.07.2014 14:51 Uhr von HackFleisch
 
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Das verkraften die, haben sie doch Kohle von der Pharmaindustrie eingestrichen. Die Industrie welche jedes Jahr höhere Gewinne mit Krebsmedikamenten verdient.
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25.07.2014 15:06 Uhr von Strassenmeister
 
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@ Sijamboi
Wenn ich etwas herstelle bin ich allein verantwortlich für das fehlerfreie Produkt.Da kann man nicht sagen, Schuld haben die Zulieferer.
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25.07.2014 18:14 Uhr von Strassenmeister
 
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@ Warpilein2
Du darfst nicht verwechseln Vertreibe ich nur ein Artikel ( dann kann ich mich auf die Fehler der Lieferanten berufen ).
Oder ich bin der Hersteller (aus Einzelteilen etwas Ganzes herzustellen)Dann habe ich die Pflicht alles was ich verwende zu prüfen ,auf Fehler oder Unreinheit.

Es kann doch nicht sein das die Zuchtbetriebe auf ihren Kosten sitzenbleiben müssen!

[ nachträglich editiert von Strassenmeister ]
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25.07.2014 18:51 Uhr von bigpapa
 
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@Sijamboi

Es geht immer Schritt für Schritt die Leiter nach oben.

Du kannst dein Schaden (als Züchter) selbstverständlich geltend machen. Dazu verklagst du einfach den Lieferanten, führst den Nachweis und bekommst eine Entschädigung.

Der Lieferant kann nun wenn er unschuldig ist, sein Lieferanten verklagen. Aber DU darfst nicht sein Lieferanten verklagen, weil ihr kein vertragliches Verhältnis habt, über die fehlerhafte Ware.

In der Theorie ganz einfach. :)

Das Problem ist nur folgendes.

In der Praxis ist der Lieferant pleite, hat keine Kohle mehr, und du hast durch deine Klage vor Gericht weitere Kosten weil du erst mal vor Gericht in "Vorleistung der Gerichtskosten und dein Anwaltskosten " gehen mußt.

Vor Gericht bekommst du Recht und eine Summe zugesprochen. Der Lieferant ist aber wie gesagt pleite. Ergo, ein Pyrrhussieg Link-> http://de.wikipedia.org/... ;)

Deshalb ist die Aussage in der News im Endeffekt wieder richtig.

Gruß

BIGPAPA
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25.07.2014 19:08 Uhr von bigpapa
 
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@Sijamboi

Du siehst das etwas zu locker.

Der Zuchtbetrieb hat den Schaden weil das Zeug in den Futter gefunden wurde. !!!

Damit ist der Tatbestand ganz klar festgelegt, und die ZIVIL-Rechte des Zuchtbetrieb auch.

Wie ich schon sagte immer die Leiter rauf, im ZIVIL-Recht.

Du verwechselst da das STRAF-Recht mit den ZIVILrecht.

Im Strafrecht gilt das Treu+Glauben Prinzip wenn du nachweisen kannst das du von der Straftat nichts gewusst hast. dann verlierst du zwar (in den Fall nicht relevant das Objekt selbst, bekommst aber keine Strafrechtliche Verfolgung).

Die Aussage der News sagt das die erst noch den Suchen den sie STRAF-rechtlich verfolgen können, also der der das Zeug irgendwie in das Futter getan hat.

Es ist mir als Züchter völlig egal, ob der Lieferant mit den Staatsanwalt Ärger hat oder nicht. Er hat fehlerhafte Produkte geliefert, und muss für den Schaden haften.
(Ob er dazu noch in der Lage ist, siehe mein Beitrag).

Gruß

BIGPAPA

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