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Marburg: Wegen tausendfachem Betrug muss ebay-Verkäufer über sechs Jahre in Haft

Das Landgericht Marburg hat einen ebay-Betrüger zu einer hohen Haftstrafe verurteilt.

Wegen tausendfachem Betrugs, bei dem Kunden an die 300.000 Euro verloren, muss der 29-Jährige nun für sechs Jahre sowie elf Monate ins Gefängnis.

Seinen Betrug führte er von Paraguay aus und gab Geldsorgen als Motiv an: "Da saßen wir in Südamerika, ohne Geld, ohne Perspektive, ohne alles."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, eBay, Betrug, Verurteilung, Verkäufer, Marburg
Quelle: spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2014 11:07 Uhr von Asasel
 
+16 | -1
 
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Geht leider nicht hervor, was er für einen Betrug angestellt hat, ohne die Quelle zu lesen.
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25.07.2014 11:30 Uhr von jschling
 
+17 | -0
 
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naja, nachdem er vor seiner Auslieferung schon ca 2 Jahre in Paraguay im Knast verbracht hat, wird ihm das wie ein netter Urlaub vorkommen :-))

viel mehr würde mich ja interessieren, was diese Agenten zu erwarten haben ?
wer kennt die Emails nicht - verdienen sie 3000 Euro monatlich für täglich 20 Minuten Arbeit am PC usw *g* wer hätte da schon Bedenken, wenn die Einnahmen in ein vertrauenswürdiges Land wie Paraguay transferiert werden müssen ? ist doch das normalste auf der Welt *g*
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25.07.2014 11:31 Uhr von tobsen2009
 
+15 | -4
 
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da zeigt es sich wieder, wenn`s um Geld geht hört hier bei den Richtern der Spaß auf, Mord..Totschlag...Körperverletzung.. alles Peanuts die hier mit Bewährung und vielleicht ein bisschen offenen Vollzug geahndet werden.

Aber mal davon abgesehen, dass hat er jetzt davon.. auch wenn die Geschädigten bestimmt auf ihren Schaden sitzen bleiben. Gibt leider noch zuviele, die Ware verkaufen die sie nicht besitzen, wer da noch per Vorkasse zahlt ..hmm... der ist der Dumme.
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25.07.2014 12:09 Uhr von bigpapa
 
+10 | -1
 
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@tobsen2009

Da bestellt ein Mensch der Harz-4 Empfänger ist, sich einmal was halbwegs gutes auf das er x-Monate gespart hat. Sucht sich ein günstiges Angebot und wird abgezockt.

Und dann soll der Betrüger so wie ich deine Aussage verstehe, mit 10 Sozialstunden davonkommen. bei 300.000 Euro sind das mehrere 1000 geschädigt Kunden.

Ich denk da ist die Quote nicht schlecht das mein Phantasie-Fall auch dabei ist.

Denk mal drüber nach.

Gruß

BIGPAPA
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25.07.2014 12:10 Uhr von Kati_Lysator
 
+11 | -0
 
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ich kenne auch jemanden der bei ebay sachen verkauft hat, die es nicht gab. jetzt sitzt er ein, ätsch, kein mitleid für so jemanden.
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25.07.2014 12:36 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -1
 
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"Wegen tausendfachem Betrugs, bei dem Kunden an die 300.000 Euro verloren, muss der 29-Jährige nun für sechs Jahre sowie elf Monate ins Gefängnis."

"Da saßen wir in Südamerika, ohne Geld, ohne Perspektive, ohne alles."

Wie wäre es mal mit einer ehrlichen ARBEIT gewesen???
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25.07.2014 12:38 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -4
 
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@Asasel dann lies doch die Quelle, dafür ist sie doch da :-)
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25.07.2014 12:43 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -1
 
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Also in Paraguay lässt man das Geld für sich arbeiten. Bei 12 % Verzinsung.
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25.07.2014 13:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -2
 
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Und deswegen bezahle ich alles mit PayPal.
Ich wurde schon mindestens 5-mal in den letzten Jahren betrogen, und habe immer mein Geld von PayPal zurück erhalten. In den meisten Fällen alleine deshalb, weil vom Verkäufer keine Rückmeldung kam.
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25.07.2014 13:20 Uhr von sv3nni
 
+7 | -0
 
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kann da die justiz echt nicht verstehn. Hoeness ist bald wieder auf freiem fuss obwohl zig millionen, und selbst Jordan Belfort (Wulf of Wallstreet) bekam nur 22 monate fuer geldwaesche, veruntraeuung etc von zig mios und der muss wegen 300k 6 Jahre ins Gefaengnis ???
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25.07.2014 14:14 Uhr von Robert76
 
+9 | -1
 
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7 Jahre für die lächerliche Summe von 300.000 Euro?

So viel verjubeln Bankster in einer Nacht für Nutten und Koks. Veruntreuen Milliarden - und kommen frei davon.

Oder Kulturbereicherer treten jemanden in der U-Bahn den Schädel ein, werden, obwohl fast 30 Jahre alt, von unserer Kuscheljustiz nach Jugendstrafrecht verurteilt - und sind nach ein paar Jahren wieder draussen.

Da passt doch die Verhältnismäßigkeit nicht mehr!

Nicht, dass ich die 7 Jahre für den eBay Abzocker für zu hoch halte - es sind die anderen Verbrecher, die viel zu gut wegkommen.

Bankster würde ich in den Knast stecken, bis sie aus dem Arsch bluten.

Und für Kopfeintreter, aka Mörder, lebenslänglich.
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25.07.2014 14:55 Uhr von djgrafb
 
+0 | -0
 
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Tja arme Sau würde ich sagen :D Berufskrimineller?
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25.07.2014 15:25 Uhr von tobsen2009
 
+3 | -1
 
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@BIGPAPA, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt oder Du hast mich da etwas missverstanden, um Himmels Willen, der Typ soll für den Betrug seine gerechte Strafe erhalten! Die ist in dem Fall sicher auch angemessen.

Mir ging es bei meinem Posting mehr um die unverhältnismäßigkeit der Urteile auf die unterschiedlichen Straftatbestände hier in Deutschland, es wird immerwieder mehr als deutlich, dass hier die härteste Gangart gewählt wird, sobald die Straftat etwas mit Betrug, Urheberrechtsverletzung und Steuern(<bei Normalbürgern wohlgemerkt!) zutun hat.

Ich verstehe es nicht, wie manche, die in Gruppen andere Mitmenschen grundlos rollstuhlreif prügeln, das Opfer anschließend berauben und wie Viehzeug ohne Hilfe liegenlassen, und dann nur Strafen zur Bewährung, Tagessätzen oder Sozialstunden bekommen.

Oder der Hoenes bei seinem vergehen mit Watte beworfen wird bzw. in einem Luxusknast kommt, wo er tagsüber draußen ist und abends seine Schlaftabletten bekommt, damit er dort so bequem wie möglich die Nacht verbringen kann.. da kommt einen echt die Galle hoch hier
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25.07.2014 15:47 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Ich frage mich, wie die das immer schaffen, auf solche Summen zu kommen?

Ich hatte vor ner Weile bei einer Auktion ein Paket nicht schnell genug abgesendet, da ich ziemlich unter Stress stand. Prompt war der per Paypal bezahlte Betrag gesperrt.

Sind die Leute alle so gutgläubig? Spätestens nch 3 oder 4 Beschwerden sollte das Konto doch gesperrt sein...
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25.07.2014 16:46 Uhr von superhuber
 
+1 | -1
 
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Tja, da hat er wohl Pech gehabt, dass er nicht Höneß heisst - sonst wären noch ein paar Millionen mehr drin gewesen und eine wesentlich geringere Strafe.
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26.07.2014 00:38 Uhr von jschling
 
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@ sommermensch1
nettes Märchen und wenn du es irgendwo gehört oder gelesen hättest naja, aber zu behaupten du kennst denjenigen persönlich - da sag ich dir auf den Kopp zu, dass du lügst !

dein Bekannter hat vielleicht keine Strafe bekommen, weil man ihm keine kriminellen Absichten nachweisen konnte (was schon nicht leicht ist, als Händler darf man nicht den Kopf in den Sand stecken und so tun als wäre es einem nicht aufgefallen, wenn es so offensichtlich ist)
Definitiv wurden nach bekannt werden die Geschäfte aber annulliert = dein Bekannter muss auch jedem Käufer den Kaufpreis erstatten und wird selber wahrscheinlich ein Problem haben vom eigentlichen Softwarefälscher was erstattet zu bekommen, denn diese Person hat nun ganz andere Probleme

ich weiss nicht was Leute wie dich dazu treibt solche Märchen zu erzählen, aber das kann unmöglich so gelaufen sein wie du uns vormachen willst

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