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Dresden: 3.125 Kinderpornos bei Azubi gefunden - Er ist aber nicht pädophil

Polizeiliche Ermittler fanden im März 2013 bei einer Hausdurchsuchung auf den Rechnern und einer Festplatte von Industriekaufmann-Azubi Andreas L. aus Dresden 3.125 Kinderpornos, darunter widerwärtige Sachen, wie Sex mit Kleinkindern.

Der 27-Jährige war wohl ins Visier der Polizei geraten, weil seine IP-Adresse bei Ermittlungen zu internationalen Kinderpornoringen aufgetaucht war. Dafür musste er sich am Dienstag dieser Woche vor dem Landgericht Dresden verantworten.

"Ich weiß gar nicht, warum ich das alles heruntergeladen habe", sagte Andreas L. zu den Vorwürfen. Er sei nicht pädophil und habe eine Freundin gleichen Alters. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro. Ihm wurde auch empfohlen, sich gegebenenfalls behandeln zu lassen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: Dresden, Kinderpornografie, Azubi
Quelle: bild.de
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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2014 08:43 Uhr von FiesoDuck
 
+18 | -24
 
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"auf den Rechnern und einer Festplatte"
Ähm, wie meinen?
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25.07.2014 08:55 Uhr von ghostinside
 
+20 | -10
 
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1800 Euro...lächerlich.
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25.07.2014 09:05 Uhr von FadingMoon
 
+15 | -18
 
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@amistad

Meinst du die Rechte der Kinder auf das eigene Bild? Ich glaube sie sind großteils sowieso nicht mehr am Leben. Man kann über den Besitz von Kinderpornos denken, was man will, aber er hat die Kinder nicht missbraucht. Das waren andere.
Es wäre übrigens nett zu wissen, ob es sich um Videos und/oder Bilder handelt. 3000 Bilder sind zwar auch nicht wenig, aber irgendwie sinnvoller als die Zahl von 3000 Videos. Allerdings ist der Begriff Kinderpornographie auch noch ein wenig weiter gefasst.
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25.07.2014 09:07 Uhr von Berformet
 
+7 | -3
 
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Nunja ich kann mir gut vorstellen, dass das für manche einfach eine Sache des Verbotenen ist, dass denen dann einen besonderen Kick verleiht. So nach dem Motto "uhh ich bin der Bad Boy gerade ich mach was verbotenes".

Jedoch bei so einer Masse sollte der sich mal von einem Therapeuten begutachten lassen.

Und über die Strafe lässt sich auch nur Lachen.
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25.07.2014 09:07 Uhr von Jem110
 
+9 | -14
 
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Das sagen doch alle pädophile das Sie nicht Phädophil sind!

"Abschaum"
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25.07.2014 09:15 Uhr von Johnny Cache
 
+11 | -2
 
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Man sieht ja viel im Internet und bei manchen Models kann man schon manchmal seine Zweifel haben ob sie schon volljährig sein mögen, aber Sex mit Kleinkindern ist garantiert nichts über das man zufällig stolpert, danach muß man schon explizit suchen. Zumindest ist mir in zwei Jahrzehnten sowas noch nicht begegnet.
Die Inhalte sind als ganz sicher nicht von allein auf die Platte gesprungen, die wollte er schon haben.
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25.07.2014 09:24 Uhr von TinFoilHead
 
+8 | -2
 
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Der beste Dealer ist auch nicht sein eigener Kunde!
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25.07.2014 09:28 Uhr von djgrafb
 
+4 | -1
 
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Eine vergleichsweise Milde Strafe für so einen Haufen "Kinderpronos". Wahrscheinlich ist er sonst nie Straffällig geworden. Ich finde ja Sie hätten Ihm ne Therapie als Auflage geben sollen.
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25.07.2014 09:31 Uhr von Mecando
 
+8 | -6
 
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"Die Inhalte sind als ganz sicher nicht von allein auf die Platte gesprungen, die wollte er schon haben."

Wie TinFoilHead schon sagte: "Der beste Dealer ist auch nicht sein eigener Kunde!"

Über 3000 solcher Videos sind wirklich eine Masse. Bei der Datenmenge und der Dauer so etwas ausfindig zu machen und zu downloaden kann man wohl kaum von ´aus Versehen´ reden.

Eigentlich gibt es nur 2 Möglichkeiten und plausibel solche Mengen zu horten:
Entweder ist er ein Pedo, wirklich zugeben wirds wohl keiner dieser Klientel.
Oder aber er ist kein Pedo, dann macht es aber nur Sinn solche Mengen zu besitzen wenn man diese verbreitet und dem entsprechend daran verdient.

Egal was, die Strafe ist absolut lächerlich und ein Schlag ins Gesicht aller Opfer.
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25.07.2014 09:45 Uhr von Kaseoner13
 
+2 | -14
 
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25.07.2014 10:01 Uhr von alex070
 
+4 | -0
 
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Wenn er nicht pädophil ist, warum hat er dann diese Videos alle?
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25.07.2014 10:21 Uhr von UICC
 
+3 | -3
 
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@FadingMoon

Wo keine Nachfrage da kein Markt.
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25.07.2014 10:29 Uhr von grotesK
 
+9 | -0
 
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@ newsleser54

<<< Dann ist es ja auch so, dass die dauerleecher, die täglich Musikalben runter laden, gar keine Musikhörer sind und Musik verabscheuen...na?? >>>

Du wirst lachen, aber das gibt es im Grunde. Menschen, die einfach nur sammeln und/oder das Illegale (klauen, "Raub"kopien ziehen etc.) daran als Reiz empfinden. Wie bei Kleptomanen - die klauen auch oft Zeug, welches sie gar nicht benötigen. Auch hier gehts nur um die Tat und nicht um die Beute.

Ob das bei diesem Kandidaten auch zutrifft, kann ich nicht sagen. Ich schließe es aber nicht kategorisch aus.
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25.07.2014 10:31 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -7
 
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"Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro."

Kuscheljustiz! Darüber lacht dieser Typ doch nur!!!
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25.07.2014 10:37 Uhr von BerndLauert
 
+12 | -4
 
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@Anna77:

> Mit 27 noch in der Lehre??
> Normalerweise findet die zwischen 15 und 18 statt!

Bei Hauptschülern findet sie vllt in dem Alter statt.. Azubi kann man immer sein. Aber so weit reicht dein Horizont anscheinend eh nicht.
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25.07.2014 10:49 Uhr von Politologe2
 
+6 | -17
 
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25.07.2014 11:08 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -2
 
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So einfach ist das also? Man hat Kinderpornos, behauptet aber, daß man nicht pädophil ist und schon ist man aus dem Schneider? Wer sucht denn grundlos nach Kinderpornos und speichert diese Perversitäten auch noch auf der Festplatte? Wie kann man nicht wissen, warum man das runtergeladen hat?

Dann wird wahrscheinlich ein Bankräuber auch nicht wissen, wie das viele Geld, die Waffe und die Strumpfmaske in seine Wohnung kamen und Politiker wissen ja generell nicht, wie sie zum Schmiergeld kamen. Also sind sie alle so gut wie unschuldig (nach Zahlung einer lächerlich kleinen Summe).
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25.07.2014 11:20 Uhr von FadingMoon
 
+4 | -4
 
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@ UICC
Man kann auch ohne einen Markt Kinder missbrauchen. Nur, weil es keiner sehen will, wird sicher niemand damit aufhören, wenn er Gefallen daran findet. Jugendliche,die filmen, wie sie andere zusammenschlagen, würden das auch nicht sein lassen, nur weil sich niemand ihre Videos ansehen will.
Ich weiß nicht, wie die gängige Praxis ist, aber ich denke nicht, dass er für das Material bezahlt hat. Also gibt es auch im volkwirtschaftlichen Sinn keinen Markt, bzw. keine Nachfrage.
Man muss übrigens nicht pädophil sein, um sowas zu tun. Studien zeigen, dass die meisten Missbrauchsfälle von nicht-pädophilen verübt werden. (etwa 50-60%)
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25.07.2014 11:22 Uhr von dagi
 
+1 | -4
 
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bei dem urteil vermute ich mal das der richter die filme beschlagnahmt hat !!!
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25.07.2014 11:58 Uhr von little_skunk
 
+7 | -6
 
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@Politologe2

Aus meiner Sicht gibt es hier Lynchjustiz und ein völlig verkehrtes Verständis der Tat.

Er hat den Missbrauch der Kinder nicht gefilmt und auch selber keine Kinder missbracht. Zumindest konnte man ihm das nicht nachweisen. Damit bleibt nur noch der Besitz der Videos. Also einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn er bisher kein Kind missbraucht hat, warum soll er gleich in den Knast oder gar schlimmeres wie von einigen gefordert?
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25.07.2014 12:18 Uhr von bigpapa
 
+5 | -1
 
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Deutsche Gerichte verurteilen nicht in echten Geld, sondern in Tagessätzen.

Dies ist viel gerechter weil wie die Quelle schreibt ist er Azubi. Da werden die ein Tagessatz von hm. ca.- 15-20 Euro angesetzt haben, denk ich.

Also zahlt er ca. sein Gehalt der nächsten 3 Monate. Da er noch leben muss, wird er sollte ihm die Kohle keiner schenken, noch lange an den Mist den er da gemacht hat, denken.

Ein Ltg. Angestellter z.b. kommt mit Sicherheit nicht mit so ein Taschengeld davon.

Davon abgesehen wollte der Richter ihm vermutlich nicht die Zukunft ganz versauen. Die ist eh schon böse angeknackst. Eine Vorstrafe ist das nämlich auf alle Fälle. Und damit sind fürs Leben alle Jobs mit polizeilichen Führungszeugnis weg.


Gruß

BIGPAPA
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25.07.2014 12:22 Uhr von bigpapa
 
+5 | -3
 
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Ich glaube ihm vielleicht sogar das er nicht Phädophil ist.

Ich denke im der heutigen Welt, sammeln viele Menschen nur perverse Dinge weil sie unter einer "Reiz-Überfulltung" des Grauens leiden, und damit nicht umgehen können.

Ist in etwa so, wie die Leute die bei ein Unfall/Verbrechen das Handy für Videos des schreienden Opfer nutzen, anstatt damit um Hilfe zu rufen.

Hilfe braucht er aber auf jeden Fall. !!!


Gruß

BIGPAPA
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25.07.2014 12:24 Uhr von grotesK
 
+2 | -1
 
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@ bigpapa:

<<< Eine Vorstrafe ist das nämlich auf alle Fälle. >>>

Würde ich nicht sagen. Bei 1800 und 20er Tagessatz sind es z.B. 90 Sätze und somit keine Vorstrafe.
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25.07.2014 12:34 Uhr von bigpapa
 
+3 | -3
 
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@grotesK

Ok. da könntest du sogar recht haben.

Ich bin mir da nicht so sicher. Ich dachte immer wenn es dich erwischt ist es automatisch eine Vorstrafe.

@ amistad

Vorsicht mit deinen Argumenten.
Man könnte auch sagen, das jeder EGO-Shotter-Spieler ein Killer ist. Sind die selben Argumente in einer andere Sache. Merkst du wie leicht man da ins schlingern kommt. Nebenbei ein Argument was man öfters mal liest.

Damit mich da keiner Mist versteht, Es ist Strafbar und das ist gut so.
Der Gesetzgeber hat sich eine Strafe dafür ausgedacht. PUNKT.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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25.07.2014 12:39 Uhr von ms1889
 
+5 | -5
 
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ich finde das immer sehr wizig...wenn bei sowas...auf die rechte der kinder gepocht wird...

ist wie mit den internetsperren...die nur einen vorhang davor machen...
den besitz zu verbieten, verhindert nicht den mißbrauch...der sowieso stattfindet.

man muß nicht die "konsumenten"/"intressierten" bestrafen, sondern die ERSTELLER/PRODUZENTEN...aber die behörden (weltweit) wollen wenig ausgeben um einen "schutz" der kinder vor zu gaukeln... denn die realen verbrecher zu belangen, ist auffwendig und kostet ein paar euronen.

wie gesagt...das wettern gegen den besitz...ist meines erachtens heuchlerisch und geht zutiefst am ziel des schutzes der kinder vorbei!

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