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Berlin: Start-Up-Gründer verlost ein Jahr Grundeinkommen - ohne Gegenleistung

Das bedingungslose Grundeinkommen gilt den einen als unrealisierbar, den anderen als einzig wahres Zukunftsmodell.

Der Berliner Michael Bohmeyer will dies nun testen und verlost ein Jahr lang das Gehalt von 12.000 Euro und will dafür keine Gegenleistung.

Der Start-Up-Inhaber gründete die Initiative "Mein Grundeinkommen": "Im bedingungslosen Grundeinkommen schlummert eines der größten Potenziale, unsere Gesellschaft einen Schritt nach vorne zu bringen", ist sich der 29-Jährige sicher.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Jahr, Start, Gründer, ohne, Start-Up, Grundeinkommen
Quelle: welt.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2014 14:14 Uhr von Hallominator
 
+5 | -18
 
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24.07.2014 14:43 Uhr von FlatFlow
 
+10 | -24
 
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24.07.2014 15:03 Uhr von TinFoilHead
 
+11 | -1
 
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Schlaues "Pürschchen". Für 12 Mille hätte der nirgends solch eine Werbung für sich und sein Unternehmen kaufen können...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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24.07.2014 15:05 Uhr von einerwirdswissen
 
+7 | -2
 
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@ FlatFlow: Da hast du teilweise Recht.
Nur dass HarzIV an bedingungen geknüpft ist.
Ich bin ein Befürworter vom bedingungslosen Grundeinkommen.
Begründung:
1000€ reichen,um weitestgehens alle finanziellen Verpflichtungen nachzukommen(Miete, Energie)
OK,dann währe das Geld schon alle.
Das Geld was ich zusätzlich durch meine Arbeit verdiene kann ich für Auto,Versicherungen,Urlaub,Studium der Kinder,u.s.w. ausgeben.
Menschen,die einen sehr anspruchsvollen oder harten Job haben würden nicht mehr Vollzeit,sondern habtags oder dreivierteltag arbeiten.
Klar würde durch das "Mehr-Geld" die Preise steigen,aber im laufe der Jahre könnte dies funktionieren.
Der Herr Müller(DM-Müller) ist seid 15 Jahren auch ein befürworter.Und er steht nicht alleine da.

[ nachträglich editiert von einerwirdswissen ]
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24.07.2014 15:07 Uhr von blz
 
+6 | -10
 
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@FlatFlow: BEDINGUNGSLOS ist das Stichwort. H4 ist das sicher nicht.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen finde ich klasse! Ich bin auch dafür, dass jeder eine Wohnung in der Stadt bekommt und jeder einen zweiwöchigen Mindensturlaub in der Karibik. Ich finde auch, dass ein Auto und Benzin Grundrechte sind, jeder sollte das kostenlos bekommen. *ironie off*
Die Welt ist kein Ponnyhof und wenn jemand dazu in der Lage ist soll er arbeiten und für sich und seine Familie sorgen. Kann derjenige das nicht muss die Gesellschaft einspringen, aber erst dann.
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24.07.2014 15:43 Uhr von blz
 
+4 | -7
 
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@shortnewskannmichmal
Du gehst in deiner Annahme davon aus, das jeder mit Geld umgehen kann und es sich einteilen kann. Leider ist das in vielen Fällen nicht der Fall, so ticken wir Menschen nicht.
Außerdem ist H4 nicht als Grundeinkommen gedacht.
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24.07.2014 15:43 Uhr von blz
 
+0 | -7
 
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@shortnewskannmichmal
Du gehst in deiner Annahme davon aus, das jeder mit Geld umgehen kann und es sich einteilen kann. Leider ist das in vielen Fällen nicht der Fall, so ticken wir Menschen nicht.
Außerdem ist H4 nicht als Grundeinkommen gedacht.
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24.07.2014 15:43 Uhr von perMagna
 
+4 | -7
 
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Geld ist der eingefrorene Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung und stützt sich auf die vorhandene Arbeitskraft einer Population, der Fähigkeit sie zu organisieren und auch einzusetzen.
Deswegen macht ein "Grundeinkommen" keinen Sinn, weil niemand Produkte schafft oder Dienstleistungen anbietet, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten.
Die Folge wäre eine schrittweise Verteuerung aller Güter des Lebens, um die Diskrepanz in der Mittelverteilung auszugleichen. Somit müsste das Grundeinkommen stetig einen Schritt voraus angehoben werden, um in der Zeit zwischen der Wiederherstellung des Gleichgewichtes einen Nutzen entfalten zu können.

Oder ganz platt gesagt: Von nix kommt nix.
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24.07.2014 15:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -8
 
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Ich sehe einen Haken:
Viele werden nicht mehr arbeiten wollen - und einfache Jobs werden dadurch nicht mehr besetzt. Dann muss man den Leuten höhere Löhne bieten, damit einer noch freiwillig Brötchen verkauft oder die Wurst schneidet.
Dadurch werden die Preise gleich wieder höher, und das Grundeinkommen ist wieder zu wenig.
Oder es endet so, dass es eine verarmte Bevölkerung mit Grundeinkommen gibt - und eine parallele vermögende Bevölkerung mit Job.

Kleine Nebeninfo:
Wenn man keinen Job hat (und keinen Ehepartner), muss man als Single in die gesetzliche Krankenkasse monatlich mindestens 240.- Euro einzahlen. Gibt ja dann kein Arbeitsamt oder Arbeitgeber mehr, der das übernimmt.
Da bleiben dann nur noch 760.-. Und es wird noch keine Rente eingezahlt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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24.07.2014 16:30 Uhr von Fireproof999
 
+11 | -2
 
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Hallominator


Nein, im Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommen geht es darum endlich einen echten Arbeits"MARKT" zu schaffen.

Da wir derzeit "gezwungen" sind zu Arbeiten, können die schlechten Arbeiten die eigentlich keiner machen will relativ schlecht bezahlt werden, da es genug Leute gibt die eben nichts anderes kriegen.

Wenn es das bedingungslose Grundeinkommen gibt, kriegt das Wort ArbeitsMARKT eine richtige wendung und zwar müsste dann die Arbeit die Schwer ist und eigentlich keiner machen will, so gut entlohnt werden, das sich wiederrum Leute finden, die das übernehmen.

Was derzeit passiert ist die Arbeit die keiner machen will auch noch möglichst frech schlecht zu bezahlen, da ja ein zwang der Arbeitnehmerseite aus besteht.

Gibt es keinen "zwang" zur Arbeit durch eben solch ein System, würde der Arbeitsmarkt (und die damit Verbundenen Gehälter) wirklich faire Marktbedingungen bekommen.
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24.07.2014 16:39 Uhr von NetCrack
 
+1 | -10
 
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12.000€? Für was für nen Job soll dass denn das Jahresgehalt sein? Hausmeisterassistent?
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24.07.2014 16:41 Uhr von tom_bola
 
+2 | -0
 
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@einerwirdswissen

Müller? Ich denke Du meinst Götz Werner.
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24.07.2014 17:31 Uhr von fox.news
 
+5 | -0
 
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so normal ich das auch finde, daß man sich einen Job sucht und arbeitet finde ich es dennoch daneben daß jemandem der dies partout nicht möchte tatsächlich soviel gekürzt werden kann, daß er faktisch nicht mehr über die Runden kommen kann (im Falle von U25jährigen sogar soviel, daß diejenigen ihre Wohnung verlieren können). und das ist meines Erachtens etwas, was nicht geht.

ich wäre dafür daß es eine "Mindestsicherung" (also wirklich nur das aller-aller-nötigste) ohne jede Bedingung gibt, also in etwa im Bereich des heutigen H4 Satzes, evtl. leicht darunter. das gesparte Geld könnte man dann u.a. lieber dafür verwenden, die ganzen Leute strafzuverfolgen, die den Staat um Geld betrügen.

oder glaubt ihr ernsthaft, daß diejenigen H4 Empfänger mit dickem Auto vor der Tür tatsächlich ausschließlich mit H4 Geld hantieren? natürlich nicht! das sind nämlich die schwarzen Schafe und Betrüger, die SOWOHL Geld vom Staat kassieren als auch Geld auf diverse andere Weise machen (oftmals nicht legal).
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24.07.2014 17:42 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+6 | -2
 
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An alle die sagen "Hartz IV ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen".

Schaut euch mal an was ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch BGE genannt ist.

Dann äußert euch erst bitte.

Wer Hartz IV bezieht und einen Vollzeitjob bekommt, darf nicht legal beides behalten, nein es wird einem evtl. sogar verrechnet so das man kleine Schulden macht.

Wer von euch Arbeiten geht und über das Existenzminimum ist, bekommt kein Hartz IV, beim BGE ist das anders.

Nur weil man hier in Deutschland vielleicht 1010€ Netto hat, heißt es noch lange nicht das man Wohlhabend ist, man hat gerade mal 200€ mehr über als ein Bedürftiger.

Beim Bedingungslosem Grundeinkommen, hätten Denjenigen die 1010€Netto hat durch Erwerbsarbeit, je nach höhe des Grundeinkommens (sagen wir mal 1000€) dann 2010€. und somit 1010€ mehr als der, der nicht Erwerbstätig ist.

Das hat übrigens die westliche Welt groß gemacht, arbeite hart und habe mehr.

Für mich ist das BGE das klügste was wir hier machen können, zumal es gegenüber den Arbeitnehmer und Steuerzahler fairer ist als das aktuelle Hartz IV.

Hartz IV hat sein offizielles Ziel auch nicht erfüllt, sondern nur ertrickst. Alles was einen 1€ Job oder auf 450€arbeitet, oder in einer Maßnahme steckt ist nicht mehr Arbeitslos, zudem auch die Leute die über eine private Arbeitsvermittlung betreut werden (auch wenn das Geld vom Jobcenter kommt)

Hartz IV hat weder im Sinne des Steuerzahlers funktioniert (mehr kosten als vorher) noch im Sinne des Arbeitssuchenden, dank der vernichteten Vollzeitjobs die durch 450€ und Zeitarbeit ersetzt wurden.

Das große Problem ist, aber das man Hartz IV schon akzeptiert und als "Normal" ansieht, das ist es für einen westlichen Industriestaat aber nicht. Für ein Entwicklungsland wäre es wieder toll. (Sollen wir uns auf das Niveau begeben?)
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24.07.2014 18:01 Uhr von Shalanor
 
+2 | -10
 
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"Nein, im Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommen geht es darum endlich einen echten Arbeits"MARKT" zu schaffen."

Totaler, an den haaren herbeigezogener Schwachsinn der die wenigen bit die es belegt nicht wert ist. Warum kommt noch.....

"Da wir derzeit "gezwungen" sind zu Arbeiten, können die schlechten Arbeiten die eigentlich keiner machen will relativ schlecht bezahlt werden, da es genug Leute gibt die eben nichts anderes kriegen."

Bist du nicht. Du kannst jederzeit einen auf Sozialhilfeempfänger machen wenn dir das eher liegt. Wenn du dir aber was kaufen willst must erst was dafür leisten ergo arbeiten.

"Wenn es das bedingungslose Grundeinkommen gibt, kriegt das Wort ArbeitsMARKT eine richtige wendung und zwar müsste dann die Arbeit die Schwer ist und eigentlich keiner machen will, so gut entlohnt werden, das sich wiederrum Leute finden, die das übernehmen."

So dumm kann man nicht sein. Wer würde das BGE entwerfen und beschliesen? Beamte, Gutachter, Sozialwissenschaftler einfach das ganze Arbeitsscheuse Gemüse. Und wer wird dann mit Freibeträgen und sonstigen Boni seinen eigenen Arsch vergolden lassen? Genau diejenigen die das entwickelt haben. Glaubste nicht? Dann lies dir mal ERA durch wer da am meisten kriegt (kleienr Tip es ist nicht der Giesereiangestellte der den ganzen tag seine GEsundheit ruiniert.)

"Was derzeit passiert ist die Arbeit die keiner machen will auch noch möglichst frech schlecht zu bezahlen, da ja ein zwang der Arbeitnehmerseite aus besteht."

Wenn man zweimal sagt "Müll" Wird aus Müll kein Gold. Das war schon am anfang dreck und ist jetzt nicht argviel mehr.

"Gibt es keinen "zwang" zur Arbeit durch eben solch ein System, würde der Arbeitsmarkt (und die damit Verbundenen Gehälter) wirklich faire Marktbedingungen bekommen."

Und wiedermal wiedrholt damit man nochn bissl bit verschwendet hat. Denkt doch einmal vorher nach eure ganzen theorien sind Müll weils so nichts wird. Nach der Theorie funktioniert alles:
Diktatur, Monarchie, Demokratie, Kommunismus alles wunderbar aber die Realität hat noch jede Theorie gefickt.
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24.07.2014 20:15 Uhr von Gorli
 
+3 | -9
 
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Ich kenne genug die mit 1000€ im Monat für lau nichtmal mehr den rechten Zeh aus dem Bett heben würden. Eine vollkommene Verwahrlosung und Antriebslosigkeit für eine komplette Bevölkerungsschicht wäre die Folge.

Der Mensch ist numal von Natur aus faul. Ohne einen gewissen Druck macht er nix gescheites.
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24.07.2014 22:21 Uhr von generalviper
 
+5 | -0
 
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"Die Welt ist kein Ponnyhof und wenn jemand dazu in der Lage ist soll er arbeiten und für sich und seine Familie sorgen. Kann derjenige das nicht muss die Gesellschaft einspringen, aber erst dann."

Die Welt dreht sich aber weiter. Und im Zuge der Industrialisierung sowie der Automatisierung sollte man sich mal wirklich fragen, ob die heutigen Arbeitsbedingungen noch aktuell sind.

Ein Bauer kann heute mehrere hundert Personen versorgen, alleine durch die fortschreitene Technik.

In neuen Betrieben fehlt das komplette Lagerpersonal, weil alles automatisiert wurde.

An Fliesbändern werden viele Bereiche durch Roboter gefertigt.

Die Liste lässt sich ewig fortführen. Und trotz allem hört man immer wieder: Jeder muss arbeiten.

Warum denn? Lasst doch den "faulen" Menschen ein wenig Geld für Wohnung und Essen in Form einer Vergütung und der Rest bekommt zusätzlich noch einmal Gehalt oben drauf.

Es wird nämlich immer Menschen geben, die alleine mit Wohnung und Essen nicht zufrieden sein werden.

Man muss sich auch als Gesellschaft weiterentwickeln und darf nicht einfach stehen bleiben. Natürlich funktioniert das nicht von heute auf morgen. Preise werden sich verändern, die Arbeitsmoral eine andere, vlt nur 20 Stunden pro Woche arbeiten, wer weiss das schon. Nur pauschal sagen "das geht nicht" ist humbug. Der Kapitalismus in seiner derzeitigen Form in Verbindung mit der Globalisierung funktioniert nämlich auch nur, weil es in China und anderen Ländern Menschen gibt, die unsere "Drecksarbeit" machen...

So sollte man sich immer fragen:
Ist das derzeitige Modell wirklich "das Beste"?
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24.07.2014 22:42 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -2
 
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@weimargg


", naja die meisten verstehen dieses geldsystem ja eh nicht, deshalb kommt das was daraufhin kommen muss"

Jetzt kommst Du mit Zinseszins und das Schulden nicht zurück zahlbar sind weil es technisch nicht geht, das es sich beim Geldsystem um ein Schneeballsystem handelt, richtig?

Das stimmt auch alles, aber Cash ist Trash!

Es kann in unendlichen Mengen gedruckt werden ohne das wir ein Crash wie vor dem zweiten WK zu befürchten hätten, da es nicht mehr an Silber und Gold gekoppelt ist, zudem können Schulden auch erlassen werden.

Unser Geldsystem ist besser als je zuvor, wäre es noch am Goldstandard (Gottes Währung) dann hätten wir von 1945 bis jetzt schon 15 solcher Zusammenbrüche erlebt.

Daher wird das Geldsystem den Bedingungslosen Grundeinkommen nix anhaben.
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24.07.2014 22:50 Uhr von Maika191
 
+1 | -5
 
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Finanzieren kann man es damit das schon mal ne menge Bürokratie abgebaut wird. Dann könnte man Politikern statt horende Summen einfach auch ein Grundeinkommen Zahlen und ihnen dann halt eben die Wohnung und so kram halt eben vom Staat sponsoren lassen, damit sie weiterhin denken sie sinds. Gleichzeitig sollte man das Volk aber mehr bei der Gesetzgebung mitwirken lassen, weil es gilt immer noch GG §20 Abs. 2 aber irgendwie merkt man davon nix, ausser das wir alle paar Jahre wählen dürfen und dabei eh nur scheiße raus kommt.

Dann könnte man noch die MwSt für Luxusartikel massiv anheben. Jetzt z.B. Benzinfressende Autos, HighEnd PC´s, "Zig-Zoll" Fernseher und und und und. Halt eben alles kram was man nicht dringend zum leben brauch sondern nur zum angeben.
Und dann kommen die die denken das sie was besseres sind und wollen unbedingt das fette Auto was 20l auf 100Km frisst haben. Und dann müssen die sich ne Arbeit suchen damit sie weiterhin angeben können. Die ganzen Arbeitgeber sind dann auch wieder im zugzwang, weil dann wird keiner mehr für 6€ die Stunde arbeiten gehen, sprich sie müssen wieder realistische Angebote vorlegen und keschen nicht einfach paar hartzer vom Amt weg für 450€ im Monat.

Es gibt schon Modelle das zu finanzieren aber wie schon mal erwähnt wurde, solange wie wir in der jetzigen Form vom Kapitalismus leben wird das wohl auf ewig ein Wunschtraum bleiben.

[ nachträglich editiert von Maika191 ]
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24.07.2014 22:55 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -4
 
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Als nächstes kommen noch Lottogesellschaften an und verlosen ein lebenslanges bedingungsloses Grundeinkommen.

Mal ernsthaft: was soll dieser Unsinn?

An die Befürworter des BGE:
Ich würde auch gerne 1000 Euro pro Monat einfach so in die Hand gedrückt bekommen. Fragt sich nur, wo dieses Geld herkommen soll. Bei 80 Millionen Einwohnern wären das immerhin 960 Milliarden / Jahr. Zum Vergleich: die gesamten Ausgaben des Bundes belaufen sich gegenwärtig auf rund 300 Milliarden / Jahr.
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25.07.2014 06:34 Uhr von MasterMind187
 
+5 | -2
 
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Bei 80,7 Mio Bürgern wären das pro Jahr knapp 970 Mrd. Euro!

Der Bundeshalb liegt bei 320 Mrd. und selbst wenn man die Sozialleistungen der Kommunen rein rechnet kommt man auf nicht einmal 400 Mrd.

Soviel Bürokratie kann man gar nicht abbauen um auf solche Summen zu kommen.

Davon mal abgesehen, wenn jeder Mensch 1000 Euro jeden Monat bekommt ohne Gegenleistung, verlieren diese 1000 Euro wahnsinnig schnell Ihren Wert. Mit dem Ergebnis, dass das Geld dann eben nicht mehr zum leben reicht. Wenn die Mieten sich plötzlich verdoppeln und die Preise im Supermarkt gleich mit stehen wir wieder da wo wir angefangen haben.
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25.07.2014 11:35 Uhr von blz
 
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@generalviper
Sorry, aber das stimmt nicht. Noch nie gab es in der BRD und vermutlich auch weltweit mehr Jobs als zur heutigen Zeit. Natürlich wird automatisiert, aber wer baut die Maschinen und Roboter, wer wartet und programmiert sie? Wer überwacht die Produktion, verhandelt Preise und vertreibt Waren? Wer baut Häuser und hält Wohnungen in Stand?
Außerdem sind einfache Arbeiten nicht durch Roboter oder Anlagen ersetzt worden, sondern nach Asien und Osteuropa verlagert. Die Anlagen die heute in Deutschland laufen fertigen meist technisch so aufwendige Produkte, das der Mensch das nicht mehr könnte.
Warum jeder Mensch arbeiten muss und die faulen nicht "faulenzen" können? Auch das ist einfach, weil es immernoch jemand zahlen muss und derjenige das sicher nicht so toll findet. Oder glaubst Du der Bauer findest es total schön JEDEN Tag um halb 5 auf zu stehen und dafür zu sorgen, dass Kühe gemolken werden?
Der Hintergrund von Geld ist eine Leistung. Leistest Du etwas für mich, bekommst Du eine Leistung von mir. Das Prinzip funktioniert nicht, wenn einge Nichts tun.
@Maika191: Genau wegen Menschen wie dir bin ich ganz froh, das nicht alle mehr Mitbestimmen können. Wenn Du glaubst, dass Du es besser kannst, tritt einer Partei bei.

Schon mal daran gedacht, dass Wenn Arbeit und Waren teurer werden deine 1000€ nicht mehr viel wert sind?
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25.07.2014 11:36 Uhr von tom_bola
 
+2 | -1
 
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@MasterMind187

Angesichts eines BSP von 2500 Milliarden Euro und Konsumausgaben von 1800 Milliarden Euro, ist das, was Du da schreibst, gelinde gesagt Blödsinn.

http://www.faz.net/...
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25.07.2014 11:42 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -3
 
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@The Roadrunner

"Ich würde auch gerne 1000 Euro pro Monat einfach so in die Hand gedrückt bekommen. Fragt sich nur, wo dieses Geld herkommen soll".

Dann beantrage doch Hartz IV, je nach Unterkunft können es sogar fast 1000 Euro sein.

Nur beim BGE wird der, der nicht arbeiten geht auch nicht fast auf einer Stufe mit denen gestellt, die Arbeiten gehen, das ist bei Hartz IV allerdings der Fall. Oder denkst Du die Leute bei Mc Donalds oder im Call-Center oder im Garten-Landschaftsbau bekommen so viel mehr? (Ich könnte noch weitere Beispiele nennen)

Beim BGE sieht das Anders aus, dann haben die Leute in meinen genannten Beispiel tatsächlich mehr.

In Zeiten von Hartz IV würde es sich tatsächlich mehr lohnen zu Hause zu bleiben.

Wer soll das zahlen?

Der Steuerzahler, wer denn sonst?

Dafür gibt es halt kein Kindergeld, Wohngeld, Alg II, Sozialhilfe, Rente, Pensionen mehr.

Zudem verzichten wir auch auf die Arbeitsämter und Jobcenter, wobei gerade letztere nur in Ausnahmefällen richtige Jobs anbieten können.

Wir subventionieren auch keine "Weiterbildungsindustrie" mehr, die Hartz IV Empfänger für zig Tausende Euro Steuerzahlergeld spazieren schickt.

Wer kein Bock hat zu Arbeiten, der kann JETZT SCHON aufhören und braucht nicht auf das BGE warten, wieso sich dieser Denkfehler immer wieder einschleicht bleibt mir ein Rätsel.
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25.07.2014 12:31 Uhr von bigpapa
 
+0 | -2
 
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Ich vielen US-Gefängnissen gilt Arbeit als eine Belohnung.

Das Problem liegt am Menschen selbst.. Die meisten Leute wollen arbeiten. Sie wollen das aus 2 Gründen.

1.) Damit sie sich was leisten können.

2.) Damit ihn "die Decke nicht auf den Kopf fällt". Man langweilt sich zu Tode. Das Gehirn hat nix zu tun, und du fängst an aus Langeweile Dummheiten zu machen.

@Shortnewskannmichmal
Das mit der Wohnung ist ein Mythos. Die schreiben dir NICHT vor wie groß deine Wohnung sein muss. Die sagen dir nur wie viele Quadratmeter sie von der Ortsüblichen Miete bezahlen.

Bei einen Grundeinkommen, wirst du mathematisch auf ca. den selben Wert kommen. Nur in unsere Gesellschaft brauch ja jeder ne Anleitung für alles. Selber denken ist doch verpönnt.

Sollte also das Grundeinkommen kommen, wäre es das selbe wie Hartz-4. Und vermutlich mit den selben Regeln.

Also ist das ganze Ding unterm Strich real betrachtet, eine Mogelpackung.

Gruß

BIGPAPA

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