23.07.14 19:46 Uhr
 347
 

Mandate-Niederlegung der Mollath-Anwälte eine Inszenierung?

Die heute zunächst als spektakulär erscheinende Niederlegung ihrer Mandate durch die Anwälte beim Mollath-Prozess wurde Stunden später in eine Pflichtverteidigung umgemünzt. Dadurch muss nun der Staat die Kosten der Rechtsanwälte übernehmen.

Der Verdacht hierfür bietet sich an, meint der Jurist Ernst Fricke. Und zwar deshalb, da Gustl Mollath keine eigenen Einkünfte habe, um die Anwaltskosten bedienen zu können. Diese ausgeklügelte Variante nachzuweisen sei aber schwer.

Die zuvor als Wahlverteidiger tätigen Gerhard Strate und Johannes Rauwald wurden nun als Pflichtverteidiger verpflichtet. Was alternativ möglich erscheine, könnte natürlich ein echtes Zerwürfnis zwischen dem stoischen Franken Mollath und dem Hanseaten Strate sein. Etwas genaues weiß man jedoch nicht.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Inszenierung, Mollath
Quelle: focus.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.07.2014 21:45 Uhr von Rechargeable
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Die Anwälte legen ihr Mandat nieder, um aber dann für ihr als Pflichtverteidiger weitermachen zu dürfen ???

Und der Steuerzahler bezahlt, Respekt.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen
Bonn: Elf Jahre Haft für abgelehnten Asylbewerber wegen Vergewaltigung
Fußball: Berlin und Köln vor dem Aus in der Europa League


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?