23.07.14 19:46 Uhr
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Mandate-Niederlegung der Mollath-Anwälte eine Inszenierung?

Die heute zunächst als spektakulär erscheinende Niederlegung ihrer Mandate durch die Anwälte beim Mollath-Prozess wurde Stunden später in eine Pflichtverteidigung umgemünzt. Dadurch muss nun der Staat die Kosten der Rechtsanwälte übernehmen.

Der Verdacht hierfür bietet sich an, meint der Jurist Ernst Fricke. Und zwar deshalb, da Gustl Mollath keine eigenen Einkünfte habe, um die Anwaltskosten bedienen zu können. Diese ausgeklügelte Variante nachzuweisen sei aber schwer.

Die zuvor als Wahlverteidiger tätigen Gerhard Strate und Johannes Rauwald wurden nun als Pflichtverteidiger verpflichtet. Was alternativ möglich erscheine, könnte natürlich ein echtes Zerwürfnis zwischen dem stoischen Franken Mollath und dem Hanseaten Strate sein. Etwas genaues weiß man jedoch nicht.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Inszenierung, Mollath
Quelle: focus.de

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23.07.2014 21:45 Uhr von Rechargeable
 
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Die Anwälte legen ihr Mandat nieder, um aber dann für ihr als Pflichtverteidiger weitermachen zu dürfen ???

Und der Steuerzahler bezahlt, Respekt.

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