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Schminktipps auf YouTube: Userin soll Geld für Hintergrundmusik zahlen

Michelle Phan hat einen You-Tube-Kanal, auf dem sie Schminktipps gibt und mittlerweile 6,7 Millionen Abonnenten hat.

Nun flatterte ihr eine Klage des US-Labels "Ultra Records" ins Haus, weil sie im Hintergrund Musik von Künstlern laufen lässt, die von dem Label vertreten werden.

Einer der Musiker hält die Forderungen für ungerechtfertigt und Phan verteidigt sich damit, dass das Label mit dem Musikeinsatz zunächst einverstanden war.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Musik, YouTube, Hintergrund
Quelle: heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2014 17:42 Uhr von PakToh
 
+6 | -9
 
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Wenn Sie eine Einverständniserklärung des Labels hat kann sie dies Problemlos vorlegen und ist fein raus...
Ich bezweifle nur, dass die ihr eine Nutzung dieser größer genehmigt haben.
Wenn man als kleiner Youtuber anfängt und eine anfrage stellt, die positiv verläuft, sollte man das, wenn man derartige größe Erreicht durchaus nochmal auffrischen, bzw sich das Einverständnis noch einmal einholen und auf die größe des Kanals hinweisen (zur Not nutzt man "Kleingedrucktes" ;))

So dürfte sie um eine Zahlung nur schwer drum herum kommen, da auch Dummheit nicht vor Strafe schützt.
Zudem sie einen Deal mit dem Label hätte schließen können wonach sie denen z.b. 2-3000 Dollar anbietet und dafür in ihren Videos die Musik verwendet. - Wenn sie die größe ihres Kanals erst einmal verschweigt und die drauf eignehen wäre sie fein raus gewesen und alles wäre legal gewesen, da die größe des Kanals öffentlich eisnehbar gewesen wäre und wenn sie wirklich davon leben kann und gut Geld verdient ist es nur fair, dass man Musik auch Lizensiert, die Frage ist wie viel die Raffgeier haben wollen (wo man dann eben auf solche "Tricks" zurückgreifen kann, wenn die drauf rein fallen.
Dann wärs Hieb und Stichfest...
Und nein, dank dem Urheberrecht ist es Scheißegal was der eigentliche Urheber dazu sagt, da wir im Deutschen, wie im US-Recht meist den Fall haben, dass sich Labels exklusive Vermarktungsrechte an den Stücken sichern und der eigentliche Urheber mehr oder weniger Zwangsenteignet wird - spätestens durch Interessensvertretungen wie die Gema.

Das wäre in Deutschland ne Option: ne Lizenz bei der Gema holen, dann könnte das Label auch rummosern wie es will und würde in die Röhre gucken... (Weil sie die Kohle über die Gema bekommen würden).
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23.07.2014 17:46 Uhr von PakToh
 
+6 | -16
 
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23.07.2014 17:46 Uhr von Jlaebbischer
 
+9 | -5
 
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PakToh, du willst allen Ernstes lieber der Gema das Geld in den Hals werfen, statt es direkt dem label zu geben?
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23.07.2014 19:25 Uhr von perMagna
 
+6 | -3
 
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Ab 6,7 Millionen Abonnenten kann man nicht mehr von einem künstlerischen Projekt sprechen. Klar soll die Löhnen, schließlich kassiert die selbst ab.
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23.07.2014 20:47 Uhr von ms1889
 
+3 | -0
 
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grade das urheberecht zeigt, das die menschen blos sklaven einer sogenanten elite sein sollen...

urheberecht verletzt mitlerweile grundlegende menschenrechte, da musik,film und print/internet medien den realen urhebern die einnahmen stehlen mit ihren verträgen... und der ansatz: "sie müssen das ja nicht unterschreiben" lasse ich in dem fall nicht gelten, da medien im allgemeinen monopolartig organisiert sind.

ein gesetz das diesen raub unterstützt und nicht das urheberecht nicht klar an dem realen (der seine "eigentum" nicht veräussern darf) urheber bindet...zeigt das es ein verfassungsfeindliches gesetz ist. das medien grundsätzlich asopziale züge haben...zeigt das man mehrfach für die selbe leistung geld verlangt.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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23.07.2014 21:06 Uhr von Gmull
 
+0 | -0
 
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Ultra Records sind recht restriktiv. Habe auch schon ein paar gesperrte Videos durch die bekommen. Sogut wie alle anderen Labels lassen es eigentlich mittlerweile zu.
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24.07.2014 00:09 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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@ _DaDone_

Bei 6,7 Millionen Abonnenten verdienst du soviel Geld, dass du davon leben kannst!
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24.07.2014 01:14 Uhr von Brain.exe
 
+0 | -1
 
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Clever damit an die Öffentlichkeit zu gehen, die Werbung ist unbezahlbar. Das gibt Klicks und Kohle ohne wirklich was dafür zutun. Danach wird man sich schon mit dem Label einige, welches dadurch erstmal einen ordentlichen Imageschaden bekommen hat.
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24.07.2014 07:18 Uhr von Yoshi_87
 
+1 | -0
 
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Die Frage ist doch ob die Musik etwas zu ihrem Erfolg beiträgt. Wenn ja, muss sie zahlen, wenn nein, und davon können wir ausgehen, eben nicht.
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24.07.2014 10:53 Uhr von Jaecko
 
+0 | -0
 
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Also bei mir wurde bei allen hochgeladenen Videos bisher immer angezeigt, wenn da Musik war, die ggf. was kosten könnte.
Wenn so eine Meldung kommt, schmeiss ich das Video runter, ändere was an der Tonspur und gut ist.

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