23.07.14 15:22 Uhr
 657
 

Rechtsexperte kritisiert Uli-Hoeneß-Verlegung: "Vorzugsbehandlung ist einmalig"

Der Rechtsexperte Christian Lukas-Altenburg ist verwundert über die Verlegung von Uli Hoeneß in eine Privatklinik, weil er sich einem Herzeingriff unterziehen muss.

Die sei ziemlich unüblich, da die Gefängnisse in Bayern sehr gute Krankenstationen haben.

Da die Staatskasse die Kosten für solche eine Verlegung trägt, hätte er in eine öffentliche Klinik eingeliefert werden müssen: "Einen solchen Prominentenbonus hat es noch nie gegeben. Diese Vorzugsbehandlung ist einmalig in der deutschen Justiz".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Krankenhaus, Uli Hoeneß, Verlegung
Quelle: welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Ribery zieht mit Uli Hoeneß gleich
Fußball: Uli Hoeneß findet Kritik an Pep Guardiola "beschissen"
Uli Hoeneß: "Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll Bleiben"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.07.2014 15:27 Uhr von Ich_denke_erst
 
+7 | -12
 
ANZEIGEN
Was bei uns alles Rechtsexperte ist - einmalig.
Ich habe gestern zufällig einen Bericht über das BelAmi und seinen Besitzer gesehen. Der Mann wurde schon vor ein paar Jahren wegen Steuerhinterziehung (ca. 4 Mio.) verurteilt und ist schon seit längerem Freigänger. Über den hat man keine Zeile gelesen.
Nur Herr Höness wird permanent verfolgt.
Kommentar ansehen
23.07.2014 15:27 Uhr von derNameIstProgramm
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
News:
"Die sei ziemlich unüblich, da die Gefängnisse in Bayern sehr gute Krankenstationen haben. "

Quelle:
"Wenn der Eingriff so kompliziert ist, dass der Gefängnisarzt ihn lieber an eine externe Einrichtung weiterreicht, was durchaus vorkommen kann.."

News:
"Da die Staatskasse die Kosten für solche eine Verlegung trägt"

Quelle:
"Ich frage mich: Wer trägt denn da die Kosten?"


Die News hier verkauft Mutmaßungen aus der Quelle als Fakten. Ziemlich schlechter Stil.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
Kommentar ansehen
23.07.2014 15:44 Uhr von Leif-Erikson
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ich fands um ehrlich zu sein erstaunlich genug, dass er überhaupt ins gefängnis gekommen ist
Kommentar ansehen
23.07.2014 15:54 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@dr.speis

Da bin ich sicher. Aber ich bin auch sicher, das viele Gefangenen der Wirtschaftskriminalität das auch sind.

Allerdings ne Herz-OP ist nix für ein Gefängnis-Krankenhaus.

Mich würde aber mal die Verweildauer interessieren.

Und vor allen wer die Nachsorge macht. Die traue ich ein Gefängniskrankenhaus durchaus zu.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
23.07.2014 16:15 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
@ Ich_denke_erst

"Ich habe gestern zufällig einen Bericht über das BelAmi und seinen Besitzer gesehen. Der Mann wurde schon vor ein paar Jahren wegen Steuerhinterziehung (ca. 4 Mio.) verurteilt und ist schon seit längerem Freigänger. Über den hat man keine Zeile gelesen."

Lol, hat der auch vorher den unbescholtenen Saubermann gespielt, und andere runtergeputzt für Dinge, die er selbst tat? Vielleicht liest man deshalb nichts mehr über ihn, weil er kein Heuchler ist...
Kommentar ansehen
23.07.2014 16:16 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Mal das Lesen:

Hoeneß: Sonderrechte und kein Kontakt zu Häftlingen
http://www.tz.de/...
Kommentar ansehen
23.07.2014 16:17 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Man hätte Wetten darauf abschliessen müssen, dass irgendeine komische Sache, eine Verlegung, eine Sonderbehandlung, ein Irgendetwas passieren wird.
Kommentar ansehen
23.07.2014 17:08 Uhr von polyphem
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Seit wann ist ein Rechtsexperte Herzexperte?
Kommentar ansehen
23.07.2014 20:09 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Auch ein Häftling darf weder zu einer Operation gezwungen werden, noch darf man ihm die Krankenhauswahl verweigern.

Die Privatklinik wird außerdem nicht aus der Staatskasse bezahlt.
Kommentar ansehen
23.07.2014 21:30 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Na, die News ist ja wieder von vorne bis hinten gelogen.

Selbst in der Quelle widerspricht sich der "Experte" (und zufälligerweise Buchautor) selbst.

Außerdem frage ich mich, woher ER wissen will, wer für die Kosten für den privatversicherten Hoeneß aufkommt. Oder glaubt er etwa, Hoeneß hat kein Geld mehr und kann seine Privatbeiträge nicht weiter bezahlen....?!?

Wer nur ein bisschen googelt, findet etliche Beispiele, in denen ein Häftling in eine Klinik verlegt wurde und auch welche, die in Privatbehandlung waren.
Aber der "Experte" schränkt ja schon selbst ein:
"Ja, aber ein vergleichbarer Fall ist mir trotzdem nicht bekannt."

Naja, gibt wohl viel, was ihm nicht bekannt ist, weshalb er soviel spekulieren muss.....


@amistad:
"...schon alleine wegen der lügen das er nicht wisse wieviel er hinterzogen habe..."

Ist dir eigentlich bekannt, dass das Finanzamt nach der Selbstanzeige letztes Jahr auf eine Steuerschätzung von 70 Mio € gekommen ist, es bei der Verhandlung dann plötzlich erstmal nur noch um 3,5 Mio € ging?

Hat er nun am Anfang gelogen und zuviel angegeben oder hat der Staatsanwalt gelogen und zuwenig angegeben?

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
Kommentar ansehen
24.07.2014 09:14 Uhr von Maverick Zero
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Stellt sich nur die Frage: Wird die stationäre Zeit in der Privatklinik auf die Gefängniszeit angerechnet oder nicht? Im dümmsten Fall könnte so jemand mit genug Geld einfach die Haftzeit in der gemütlichen Privatklinik absitzen.
Das kanns dann auch nicht sein, oder?
Kommentar ansehen
24.07.2014 09:34 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
"Im dümmsten Fall könnte so jemand mit genug Geld einfach die Haftzeit in der gemütlichen Privatklinik absitzen."

Über die Notwendigkeit entscheidet immer noch der Gefängnisarzt.
Wenn jemand so krank ist, dass er dauerhaft außerhalb in einer Klinik sein muss, dann würde ich auch nicht mehr von "gemütlich absitzen" reden...
Es wurden bereits Strafen wegen des schlechten Gesundheitszustandes des Verurteilten ausgesetzt.

Also ja: Wer krank genug ist, muss nicht ins Gefängnis.
Kommentar ansehen
25.07.2014 12:12 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@so isses
wohl mal wieder der dümmste Kommentar zu dieser News
selbstverständlich lässt man gewöhnliche Kriminelle die keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen und bei denen keine Flucht und Verdunkelungsgefahr besteht nach der Aufnahme der Personalien wieder gehen - auch der Hoeness wurde nicht direkt mit bekannt werden seiner Tat eingekerkert, sondern erst jetzt, recht lange nach seiner rechtmässigen Verurteilung ! und Verdunkelungsgefahr konnte man bei Hoeness schon erkennen, zumindest war seine Mithilfe bei den Ermittlungen mehr als fraglich :-((

Privatklinik, die er hoffentlich selbst bezahlt (aber da gehe ich von aus) finde ich schon OK, insbesondere wenn es eine Stunde später wieder zurück in den Knast ging.
Was gar nicht geht ist die Sonderbehandlung, sowas darf nicht sein ! wen ich was zu melden hätte würde der Kerl am Montag sturr nach Schema-F auf den nächsten freien Platz in der JVA Bochum verlegt - Strafe soll auch Strafe sein und kein etwas unangenehmer Urlaub

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Ribery zieht mit Uli Hoeneß gleich
Fußball: Uli Hoeneß findet Kritik an Pep Guardiola "beschissen"
Uli Hoeneß: "Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll Bleiben"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?