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NSA-Affäre: Bundestag baut eigene Handy-Masten als Gegenmaßnahme

Mit eigenen Handy-Masten will sich der Bundestag gegen die NSA-Spionage der USA zur Wehr setzen. Wie der "Spiegel" berichtet, sollen bereits im Frühjahr erste Mobilfunkmasten installiert worden sein und weitere in nächster Zeit folgen.

Hinter dem Aufbau des eigenen Netzes steht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI). Man will dadurch vermeiden, dass die mobilen Geräte der Abgeordneten sich mit den öffentlichen Masten rund um den Bundestag verbinden, die für NSA & Co. bedeutend einfacher anzuzapfen sind.

Funktionieren wird der Plan vermutlich nur, wenn sich die Abgeordneten tatsächlich innerhalb des Bundestags aufhalten.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Handy, Affäre, Bundestag, NSA, NSA-Affäre
Quelle: areamobile.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2014 10:26 Uhr von XFlorian
 
+1 | -10
 
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Außerhalb des Parlaments werden die mobilen Geräte wieder dieselben Mobilfunkzugangspunkte nutzen wie jeder andere Bürger auch. Wichtige Politiker wie Bundeskanzlerin Angele Merkel besitzen allerdings extra abgesicherte Smartphones.
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23.07.2014 10:28 Uhr von lesersh
 
+6 | -1
 
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Ich vermute die Maßnahmen bringen nichts
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23.07.2014 10:47 Uhr von CunninLynguist
 
+4 | -1
 
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ist das die lösung, quasi die symptome bekämpfen aber nicht den auslöser?!

so wie geplant, wird dies nichts bringen. das handy wird entweder infiziert sobald es sich normal anmeldet (an einen anderen mast), oder/und man dringt in dieses neue netz ein, da auch dies schnittstellen zum normalen netz haben wird.
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23.07.2014 12:03 Uhr von majorpain
 
+2 | -1
 
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und das die ihr Netz haben zahlt der Steuerzahler wieder.
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23.07.2014 12:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Der Kampf ist meiner Ansicht nach längst verloren. Der Aufwand sich abzuschirmen steht in keinem Verhältnis zur immer voranschreitenden Machbarkeit der Überwachung.
Schon Telefone wurden vor 70 Jahren angezapft, Mobilfunk und Internet erleichtert die Sache noch viel mehr. Die Leute müssen lernen, vertrauliche Informationen nicht immer über "offene" Wege zu verteilen.
So wird eine Bank-PIN auch nicht per Mail, SMS oder Telefon verteilt - sondern per Post.
Ich kann mich ja auch nicht in eine Bahnhofshalle stellen und dann erwarten, dass man meine Gespräche nicht hört.
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23.07.2014 13:48 Uhr von blz
 
+0 | -1
 
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Sehr schlau. So ein Handy "funkt" ja auch nicht. Als Geheimdienst muss ich nur gewisse Funkfrequenzen abhören und nicht gleich den Mast anzapfen.
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23.07.2014 14:16 Uhr von chris81hb
 
+0 | -0
 
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weil satellitenverbindungen eine begrenzte bandbreite und eine hohe latenz haben und weil kommunikation in geschlossenen räumen nicht möglich ist (mit handgeräten)
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23.07.2014 15:56 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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"Funktionieren wird der Plan vermutlich nur, wenn sich die Abgeordneten tatsächlich innerhalb des Bundestags aufhalten." Genau!

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