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Flug MH17: Journalistin durchwühlte vor laufender Kamera die Sachen der Opfer

Die Leitung der niederländischen Nachrichtensendung "EenVandaag" hat sich offiziell für das Verhalten der Journalistin Caroline van den Heuvel entschuldigt. Sie hatte in der Ukraine vor laufender Kamera die Sachen der Absturzopfer durchwühlt.

Die Journalistin blätterte unter anderem in einem Reiseführer eines der Opfer von Flug MH17. Dabei sagte sie noch, dass sie dies wohl besser nicht tun solle. In den sozialen Medien wurde das Verhalten respektlos, skandalös und leichtfertig genannt.

Auf der Webseite von "EenVandaag" war unter anderem zu lesen, dass die Reporterin sehr erfahren in ihrem Fach wäre und direkt auf die Sachlage vor Ort reagieren musste. Sie habe sich dazu hinreißen lassen, dabei auf ihr Herz zu hören. Sie hätte aber niemanden verletzen wollen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Opfer, Kamera, Flug, Journalistin
Quelle: nltimes.nl

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2014 12:17 Uhr von Komikerr
 
+16 | -7
 
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Moment... ich dachte das wären die Separatisten gewesen?
Ja wer denn nun?
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22.07.2014 12:37 Uhr von lesersh
 
+1 | -5
 
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Vielleicht das Karriereende der Journalistin
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22.07.2014 12:45 Uhr von tobsen2009
 
+9 | -16
 
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benjaminx, bist Du eigentlich hauptberuflich hier bei SN der Kommentator ?

*edit* war nur ne Frage ;-) , bist immer sofort dabei wenn es um Russland & USA geht ...daher. Jetzt drück mir aber bitte nicht mit deinen ganzen Accounts hier die Minusse auf

[ nachträglich editiert von tobsen2009 ]
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22.07.2014 12:53 Uhr von SergejFaehrlich
 
+3 | -7
 
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22.07.2014 13:42 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Auf der einen Seite schreien alle und zeigen, die und die und die, machen das, das und das aber haben nicht mal ihre eigenen Leute im Griff.
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22.07.2014 14:22 Uhr von silent_warior
 
+1 | -15
 
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22.07.2014 17:48 Uhr von creek1
 
+4 | -3
 
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wie gesagt ZRRK ist in diesem Zusammenhang schon öfters aufgefallen. Sehr wahrscheinlich untersteht er direkt Washington oder zumindest Washington nahen Stellen. wir werden dies weiter beobachten.
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22.07.2014 18:00 Uhr von Fabrizio
 
+5 | -1
 
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"Sie habe sich dazu hinreißen lassen, dabei auf ihr Herz zu hören."

Und ihr Herz sagte ihr: Hey, durchwühl doch einfach mal vor laufender Kamera das Gepäck der Toten?
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22.07.2014 18:12 Uhr von damagic
 
+1 | -4
 
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das hat (wie fast immer), ein pro und contra:

überlässt man, gerade in diesem konflikt, alles den gerade zuständigen "staats-machten", kommen einige details vielleicht niemals raus...andererseits sieht man es als betrachter wohl eher als "leichenfledderei"...

meine meinung: auch wenn die frau da "unschön" handelt...erstens macht sie ihren job, die leute sind schon tot und das nicht wegen ihr!!!

zweitens ist es noch eine andere sache ob man sich solche habseeligkeiten nur zu journalistischen zwecken anschaut oder ob man eventuell wichtige beweise entfernt.

und drittens durchwühlen spätestens danach andere menschen die reste, bei denen man auch nicht 100% sicher sein kann, ob sie das nach besten wissen und gewissen tun.

sie wurde dabei gefilmt, das ist ihr verhängnis. die wahren täter zur rechenschaft zu ziehen dürfte das deutlich größere problem darstellen.

p.s.: manchmal BRAUCHT es wirklich auch solche leute, damit gerade die angehörigen bestmöglich über alle informationen verfügen...das sollte man nicht vergessen, so "beschissen" es sich auch anfühlen mag!

[ nachträglich editiert von damagic ]
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22.07.2014 18:19 Uhr von damagic
 
+0 | -5
 
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btw...wer sich HIER über journalistisches vorgehen aufregt sollte sich wirklich mal fragen, auf welcher seite er/sie sich gerade befindet!
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22.07.2014 19:05 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -2
 
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Ja, das ist schlimm und für die Angehörigen ein Horror.

Ich denke mir aber, dass die Journalisten auch sehr unter Druck gesetzt sein können von ihren Redaktionen. Sensationspresse ist ein umkämpfter Markt. Hätte er kein Millionen-Publikum, gäbe es solche Probleme sicher nicht.
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22.07.2014 22:16 Uhr von Azureon
 
+5 | -1
 
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Pietätlos vom feinsten. Ich weiss schon warum ich Journalisten als Parasiten ansehe. Sensationsgier und Leichenfledderei....
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22.07.2014 22:56 Uhr von spliff.Richards
 
+0 | -1
 
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@Azureon

Ganz simples Prinzip. Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage nach Sensationsnachrichten nachlässt, lässt auch die Sensationsgier der Journalisten nach. Nicht die Journalisten sind das Problem. Es sind die Menschen, die empört sind wenn sie nicht bis ins kleinste Detail informiert werden (jedes Detail zu Gesicht bekommen).
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22.07.2014 23:01 Uhr von bigpapa
 
+2 | -2
 
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Wenn man rausbekommt wenn das gehört, was die Dame da durchsucht hat, dann kommt auf die Dame ein Menge Ärger zu.

Man sehen was mir auf die schnelle einfällt.

Schwere Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht.

Wenn sie was mitnimmt, kommt noch Diebstahl und da es ich um eine Katastrophengebiet handeln, PLÜNDERUNG.

Dazu noch der seelische Schadensersatz.

Alles in allen, je nach Land der Klage, einige 10.000 - Mio Euro/$ und einige Jahre Knast für die Tante.

Muss halt nur die Anzeige gestellt werden, von der richtigen Person.

Gruß

BIGPAPA

Edit : eine gute und reißerische Story bekommt man auch Problemlos ohne eine Straftat zusammen. Ansonsten muss man halt auf die Tränendrüse drücken.

Es mag nicht der Journalismus mit trockenen Fakten sein, so was verkauft sich in unsere Gesellschaft mies, das ist Fakt. Aber wer schreiben kann, macht aus allen ne Story. Siehe die Überschriften einer bestimmten Zeitung.

[ nachträglich editiert von bigpapa ]

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