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37-jährige Transplantationspatientin hat nun schon ihre dritte Leber

Die Hamburgerin Alexandra Abraham ist erst 37 Jahre alt, doch sie besitzt schon ihre dritte Spenderleber. Ihre erste Leberentzündung bekam sie schon mit acht Jahren und bekam mit 17 Jahren ihre erste Leber transplantiert.

Als sie 27 Jahre alt war bekam sie eine zweite Leber, denn ihre erste Spenderleber war mittlerweile erneut kaputt. Im Oktober vergangenen Jahres bekam sie ihre dritte Leber, weil sie zuvor an akuter Autoimmunhepatitis erkrankte.

"Gesund zu sein, ist keine Selbstverständlichkeit. Ich genieße jeden Tag, den ich habe", erklärte Alexandra Abraham.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Leber, Transplantation
Quelle: mopo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2014 11:39 Uhr von MrSchmitty
 
+7 | -9
 
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Und ich dachte sie wäre hardcore Alkoholikerin...
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22.07.2014 11:54 Uhr von polyphem
 
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Spenderorgane halten normalerweise auch nicht allzu lange. 10 Jahre ist ein halbwegs erträglicher Schnitt. Hoffentlich hat sie weiterhin soviel Glück.
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22.07.2014 12:28 Uhr von Todtenhausen
 
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Ist das dann nicht schon ihre vierte Leber?
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22.07.2014 18:04 Uhr von silent_warior
 
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Man könnte natürlich auch etwas Blut entnehmen, die weißen Blutzellen zu Stammzellen zurückentwickeln, vermehren und daraus dann eine neue Leber züchten.

Diese Leber wird dann natürlich auch nicht vom Körper abgestoßen.

... doch leider wird die Stammzellenforschung in Deutschland extrem kastriert, es gibt fast niemanden der überhaupt in der Richtung forscht und das darf man auch nur wenn man die Erlaubnis dafür bekommen hat.

Das alles hängt an einem Gesetz welches durch die moralischen Bedenken bei der Fötus-Stammzellengewinnung entstanden ist.
Aus dem Ausland können aber Stammzellen importiert werden die vor 2007 eingefroren wurden.

Deutschland hinkt der Entwicklung in dem Bereich um Jahre hinterher und die moralisch fragwürdige Argumentation doch lieber Menschen elend verrecken zu lassen anstatt aus ihrem Blut ein neues Organ zu züchten ist unhaltbar.

Es wird wirklich mal Zeit dieses Gesetz an die Realität anzupassen.

Diese Frau hat wirklich Glück dass genügend Menschen bei Autounfällen sterben oder als Hirntot markiert werden.

Unser Gesundheitssystem ist schon irgendwie pervers.
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23.07.2014 02:02 Uhr von Gorli
 
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@ silent_warior:

An dieser Stelle muss ich, Asche auf mein Haupt, Herrn Steinmeier zitieren: "Die Welt ist numal kompliziert."

Wenn die Stammzellenforschung lediglich eine triviale und ethisch unbedenkliche Angelegenheit wäre, als die du sie hierdarstellst, dann würde es diese Frage nicht geben. Und ich finde es auch gut, dass wir es uns nicht so verdammt einfach machen wie die Amerikaner und erst eine zufriedenstellende Lösung finden bevor wir uns über menschliche Föten hermachen. Das gibt mir das Gefühl, dass wir auch in 100 Jahren in Deutschland nicht alle als genetisch und bionisch angepasste Cyborgs rumlaufen, einfach nur weil es halt möglich ist, sondern wir unsere Menschlichkeit behalten.
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23.07.2014 08:28 Uhr von perMagna
 
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@ silent_warior

Es liegt kaum an den rechtlichen Einschränkungen. Zurzeit steckt die ganze Forschung noch in den Kinderschuhen und es ist überaus fraglich, ob sie - genau wie die Krebsforschung - jemals zu wirklich bahnbrechenden Ergebnissen kommt.
Die Stoffwechselkaskaden einer jeden Zelle sind so unglaublich komplex und kompliziert, dass das ganze noch mindestens 5 Jahrzehnte dauern wird. Und selbst dann kommt man vermutlich zu eher bescheideneren Ergebnissen wie bei den Anfängen der Krebsbehandlung.

@ DetectiveStavros

Stammtisch, das tausendste zuvielte Bier, IQ mittlerweile um 75.
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23.07.2014 22:17 Uhr von Borgir
 
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Der Titel ist bewusst reißerisch gewählt.
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25.07.2014 12:51 Uhr von silent_warior
 
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@ Gorli
Kleiner Irrtum deinerseits, bei der Kopie eines Organs wird die DNA ja gar nicht verändert.

Es werden nur die Umgebungsbedingungen erforscht die herrschen müssen um die Zellen dazu zu bringen nur ein einzelnes Organ zu züchten.

Bei Zähnen hat man es schon geschafft, man hat zu dem unspezifizierten Zellen etwas Zellgewebe der alten, kaputten Zahnwurzel gegeben, alles gemixt und dann an der selben Stelle im Mund (der Maus) wachsen lassen.

Das Ergebnis war ein schöner, neuer Zahn der sich passend zu den anderen gesellt hat.

... es geht also.

Ein Zahnarzt (und dessen Ausbildung/Fachwissen) und die ganzen anderen Menschen wären somit nutzlos und würden ihren Job verlieren wenn man diese Technik auf den Markt schmeißt.

Man hat schon vor vielen Jahren durch diese Technik ein menschliches Ohr auf dem Rücken einer Maus wachsen lassen, das Bild ist eigentlich sehr bekannt.




MONSANTO hingegen >verändert das Erbgut< sehr vieler Pflanzen, die machen das nach den Zufallsprinzip und fügen neue Gene irgendwo in das Erbgut ein da man das nicht zielgerichtet machen kann.

Wenn eine Pflanze dann ein die gewünschten Eigenschaften aufweist und nicht einfach verreckt oder ungünstig mutiert da die DNA an der falschen Stelle gelandet ist wird die Pflanze aggressiv vermarktet.

Monsanto weiß allerdings nichts über die Langzeitauswirkungen die solch eine Genveränderung hat, es kann sein dass diese Pflanze einen Fehler hat der sie unter ungünstigen Bedingungen (Krankheit) auf einen Schlag alle aussterben lässt.
Wenn diese Pflanze (BASF: Kartoffel, Monsanto: Mais) großflächig eingesetzt wird kann das zu einer Hungersnot führen.
Wenn diese Pflanze Krebs verursacht ... werden einfach ein Haufen Leute daran verrecken.


Fassen wir mal zusammen:
- Das verändern der Gensequenz ist erlaubt und man darf diese Pflanzen auch einfach in der Natur aussetzen und vermarkten.
- Das kopieren eines Organs mit den Körpereigenen Zellen einer Person ist eine ethisch heikle Sache die stärker reglementiert wird als alles andere.

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