21.07.14 13:30 Uhr
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US-Teenie entrüstet mit Selfie in Ex-Konzentrationslager von Auschwitz

Ein amerikanischer Teenager hat mit einem Selfie für einen Entrüstungssturm im Internet gesorgt.

Strahlend fotografierte sich das Mädchen im ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz und erntet dafür nun Spott und Wut.

Von empörten Kommentaren wie "Unglaublich respektlos" oder zynischen Fragen wie "Hast du auch Fotos in der Gaskammer oder mit deinem Kopf im Krematorium gemacht?" reichen nun die Reaktionen. Sie stört das offenbar nicht, sondern schrieb nur: "Ich bin berühmt, Leute!".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Teenie, Selfie, Auschwitz, Konzentrationslager
Quelle: huffingtonpost.de

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102 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2014 13:35 Uhr von lesersh
 
+28 | -7
 
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Ich vermute solche Selfies wird es in Zukunft öfters geben.
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21.07.2014 13:55 Uhr von PakToh
 
+28 | -69
 
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21.07.2014 14:04 Uhr von grotesK
 
+80 | -16
 
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Quelle:

<<< Was ist der wohl unangemessenste Ort der Welt, um ein Selfie zu machen? Richtig, Auschwitz. >>>

Falsch. Vor hungernden/sterbenden Kindern in (z.B.) Afrika wäre es unangemessen. Und das ist nur ein Beispiel für einen wahrlich unangemessenen Ort.

Immer dieses Leben in der Vergangenheit. Die Gegenwart hat genug Probleme, um welche man sich Sorgen machen sollte...MÜSSTE.

Miese Doppelmoral der Entrüsteten...
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21.07.2014 14:48 Uhr von 2More
 
+48 | -9
 
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Dass die Amis das ganze locker nehmen ist doch nicht verwunderlich. Immerhin ist ihr ganzer Staat ohne Völkermord und Landraub ja garnicht denkbar ;)
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21.07.2014 15:00 Uhr von kuno14
 
+5 | -7
 
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wenigstens wusste sie wo sie war,is ja bei amis auch nicht an der tagesordnung.
sie dachte wahrscheinlich das das ein sanatorium war.
verzeiht ihr,sie ist nen amigirl.woher sollte sie es wissen?bei denen hört doch die welt bei texas auf.der rest sind kolonien....
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21.07.2014 15:01 Uhr von xSounddefense
 
+30 | -3
 
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Wenn Menschen an Ground Zero stehen und sich fotografieren lassen, wenn Menschen an teilen der ehem. Mauer stehen und sich fotografieren lassen (ob nun Selfie oder Portrait)oder oder oder, was daran ist geschmacklos? Darf ich keinen Urlaub mehr in der Normandie machen und am Strand muss die Kamera im Rucksack bleiben? Viele Menschen fotografieren sich gerne an geschichtsträchtigen Orten, wenn sie als Tourist dort hinkommen! Solange das Foto die Geschichte des Ortes nicht veralbert, ist doch alles ok.

Es ist anmaßend, diesen Menschen damit gleich böswilliges zu unterstellen oder zu behaupten, die würden damit die Vergangenheit relativieren wollen.

Es ist nicht vielmehr wieder so, dass hier alle Gutmenschen aufschreien?
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21.07.2014 15:03 Uhr von kuno14
 
+9 | -0
 
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xkrachverteidiger,hast schon recht,der blickwinkel machts,wie immer...
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21.07.2014 15:09 Uhr von psycoman
 
+17 | -7
 
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@PakToh:
"
@blubb42 Das ist nicht harmlos, sondern zeigt, dass sie absolut keine Ahnung hat was das für ein Ort ist, an dem andere Menschen kaum mehr noch atmen können vor Beklemmung!

Man sollte einen gewissen Respekt vor der Geschichte haben! - aber schlimmer noch finde ich, dass sie entweder niemals gelernt hat was das für ein Ort ist oder aber es ihr am Arsch vorbei geht und sie die Empathie eines Metallarmierung im Beton hat..."

Muss ich im Kolosseum oder dem Circus Maximus auch bedrückt sein? Da sind auch hunderte Leute sinnlos gestorben, weil sie minderwertig oder "Verbrecher" waren, oder darf man da noch Selfies machen?
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21.07.2014 15:26 Uhr von polyphem
 
+5 | -0
 
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Und wo ist nun das Foto?
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21.07.2014 15:38 Uhr von kuno14
 
+6 | -1
 
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wenn man die letzten 3000jahre mal beleuchtet waren alle völker leicht aggro.wir hatten nur das pech das der wahn und die technik zusammen fielen.keiner der irren die die welt beherrschen wollten hatten damals oder vorher die möglichkeit.massenmorde gabs immer in jedem krieg.aber redet doch keiner mehr drüber.gab halt keine filme,fotos etc.
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21.07.2014 16:02 Uhr von Saufhaufen
 
+12 | -3
 
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wir (deutsche) haben damals dort noch witz gerissen -.-

"da ist mein opa gestorben, er ist vom wachturm gefallen"
"adolfs ristorante im steinofen gebacken"
"schau da oben der rauch, die wollen fliehen"

pff...
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21.07.2014 16:17 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -3
 
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@Copykill01
Genau so schauts aus!
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21.07.2014 16:21 Uhr von silent_warior
 
+8 | -0
 
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Es wäre ihr bestimmt auch peinlich ein Foto von sich auf FB zu posten auf dem sie nach drei Tage Regen aussieht ... also in etwa mit dem Gesichtsausdruck unserer Kanzlerin.

Der einhellige Tenor aus den USA scheint so zu sein: "Du hast in einer Erinnerungsstädte gelächelt, dafür wirst du vergast, verbrannt und erschossen."

Diese Amis sind doch nicht mehr ganz klar in der Birne, so viel fehlt nicht mehr zu den islamistischen Extremisten die ihre Meinung mit Bomben unter das Volk bringen.

Hier noch ein sehr trauriger Cartoon aus den USA:
http://www.southpark.de/...
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21.07.2014 16:35 Uhr von Maverick Zero
 
+10 | -2
 
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Und dann wundert sich noch einer, dass die Jugend solche Themen nicht mehr ernst nimmt.

Da wird unterstellt, dass die Jugendlichen sich nicht für die damaligen Gräueltaten und die Geschichte interessieren, weil sie nicht mit tieftrauriger Miene herumlaufen und an jedem Tor des KZs spontan in Tränen ausbrechen. Ihnen wird etwas unterstellt was nicht ist.
Da sagt sich dann - verständlicher weise - der ein oder andere "Hey, wenn ihr das eh über mich denkt, werde ich mich eben ab sofort wirklich nicht mehr für den ganzen Mist interessieren".

Nur weil jemand lächelnd in die Kamera schaut oder im KZ Faxen macht, heisst das nicht, dass sich die Person für das Thema nicht interessiert. Es heisst nur, dass man inzwischen gelernt hat damit umzugehen.
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21.07.2014 16:44 Uhr von Frudd85
 
+0 | -16
 
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21.07.2014 16:46 Uhr von Frudd85
 
+1 | -6
 
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@Maverick:
Einen Kommentar wie Deinen kann ich begrüßen - Du setzt Dich inhaltlich mit der Thematik auseinander - unverständlich dann nur, dass Du Dich dem Hetzgeschwafel von Copykill anschließt.
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21.07.2014 16:54 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -1
 
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Das so ein bedeutungsloser Bullshit imemr so viel Aufmerksamkeit bekommt. Aber so braucht man sich natürlich keine Gedanken um die wirklichen Probleme machen.
Lieber beschwert man sich über irgendein Mädel, was ein Foto gemacht hat.
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21.07.2014 16:57 Uhr von Kaseoner13
 
+6 | -1
 
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Bla bla um nichts.
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21.07.2014 17:07 Uhr von Frudd85
 
+3 | -2
 
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@KinPike:

Das ist ein Internet-Phänomen. JEDER SCHEISS kann verdammt viel Aufmerksamkeit erhalten, ohne dass es gerechtfertigt wäre. Darüber muss man sich ja nun nicht mehr wundern.
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21.07.2014 17:34 Uhr von GroundHound
 
+3 | -3
 
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Das ist jetzt 70 Jahre her. Wenn man sich der Geschichte bewusst ist, kann man ruhig auf ein Selfie machen.
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21.07.2014 17:35 Uhr von grotesK
 
+7 | -1
 
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@ Frudd85

<<< Schließt das denn aus, sich über vergangene Dinge Gedanken zu machen? Und wenn Du Dir selbst diese Frage beantwortest, kommst Du vielleicht darauf, dass das mit "Doppelmoral" nicht das Geringste zu tun hat. >>>

Solange man andere nicht damit belästigt, kann man gerne in der Vergangeheit schwelgen; wenn einem das eine innere Befriedigung gibt. Aber dann bitte 200% Denkleistung, denn jede Sekunde, welche man an verschüttete Milch denkt, fehlt bei der Lösung von aktuellen Missständen und Problemen. Und das ist nunmal doppelmoralisch. Jeder € für Denk- und Mahnmale könnte weltweit Leben retten...aber nein, da meisselt man lieber erhobene Zeigefinger sündteurer Art in das Stadtbild.

Naja, wie auch immer...die hungernden Kinder sind bestimmt auch ganz entsetzt über den lockeren Umgang mit der Historie durch dieses Mädel.
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21.07.2014 17:38 Uhr von Biblio
 
+4 | -1
 
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Ich verstehe nicht, warum das Kindlein für seine Naivität Empötung ernten soll ... das wirkliche Problem haben doch eigentlich die, die sich entrüsten ...
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21.07.2014 17:45 Uhr von Frudd85
 
+3 | -9
 
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@grotesK:
Dein Name ist tatsächlich Programm, er passt zu Deinem Argumentationsstil ;)

Deine rein gegenwärtige Problemorientierung ist so kurzfristig, dass wir mit ihr als allgemeiner Räson historische Fehler wahrscheinlich 100 Mal öfter wiederholt hätten als wir es so schon tun. Jede richtige Geschichtsbehandlung hilft auch, Leben zu retten, das liegt doch auf der Hand. Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun, es ist die simpelste aller Logiken und nennt sich Fortschritt. Ohne Geschichtsbewusstsein gäbe es den nicht. Gäbe es keine Demokratie, keine Menschenrechte - ohne Bewusstsein über und Vergegenwärtigung von vergangenen Fehlern/Problemen.
Deine Milchmädchenrechnung ist natürlich wirksam, da plakativ, aber sie bleibt dann leider doch sehr naiv - oder bist Du zufällig so konsequent, jeden Euro für hungernde Kinder zu spenden? Allein das reicht schon, um Deine Argumentation auszuhebeln, aber mir geht es um einen anderen Umstand, nicht den der Inkonsequenz (und wenn schon Doppelmoral, dann an dieser Stelle: Denn wer so etwas wie Du fordert, dann aber selbst nicht liefert, der ist das beste Beispiel für Doppelmoral), sondern um den des historischen Utilitarismus. Jede Erinnerung an ein Verbrechen kann helfen, Leben zu retten, indem sie die Wiederholung dieses Verbrechens schwieriger macht. Es ist eine ganz andere Art von Helfen/Retten, das steht außer Frage - genauso steht es außer Frage, dass man mehr für Entwicklungshilfe machen müsste (aber ich nehme mal an, dass Du zu der Fraktion gehörst, die jede Entwicklungshilfe für Nichtdeutsche stoppen möchte - das ist aber nur Spekulation), aber sich hinzustellen und zu behaupten, dass Erinnerung und Vergegenwärtigung historischer Verbrechen unnütz sei - das ist schon nicht mehr nur kindlich naiv, das ist sträflich kurzsichtig.
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21.07.2014 17:48 Uhr von tikktokk
 
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amerikanisches teenager mädchen

das sagt schon alles mehr braucht man nicht zu wissen
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21.07.2014 18:09 Uhr von generalviper
 
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"Immer dieses Leben in der Vergangenheit. Die Gegenwart hat genug Probleme, um welche man sich Sorgen machen sollte...MÜSSTE."

Die Vergangenheit holt uns allerdings immer wieder ein. Geschichte hat und wird sich im Laufe der Jahre immer wiederholen.

Und gerade KZ Gedenkstätten sollten uns allen und der ganzen Welt als Beispiel dienen, wie weit ein ganzes Volk bereit ist zu gehen und wegzusehen, aus Angst vor einer Regierung.

Man muss nicht tieftraurig durch solche Gedenkstätten laufen, jedoch sollte man dem ganzen eine gewisse Reife und Respekt entgegenbringen.

Auch sollen hier mit Sicherheit keine Schuldgefühle ausgelöst werden, sondern diese Gedenkstätten sollen als Mahnmal dienen, dass sich diese Geschichte nicht wiederholen kann.



"Sie stört das offenbar nicht, sondern schrieb nur: "Ich bin berühmt, Leute!"

Und genau hier liegt doch momentan das Problem. Immer weniger Menschen interessieren sich wirklich für das, was um sie herum passiert, in den Bereichen Politik, Globalisierung, Machtverteilung.

Man muss ja nicht alles schwarz sehen, doch wo Staaten die Bürger überwachen, wo der Kapitalismus Gewinn über alles stellt, sollte man solche Themen ein wenig ernsthafter nehmen, anstatt sich über eine 2 Tages Berühmheit zu erfreuen - wobei potentielle Arbeitgeber mit Sicherheit nicht erfreut sein werden, dass nur am Rande.

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