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Der Edelgasfänger von Liverpool

Edelgase sind chemische Verbindungen, die praktisch mit keinen anderen Elementen reagieren. Diese Eigenschaft macht es jedoch problematisch, Xenon, Krypton oder Radon aus der Luft zu isolieren. Hierbei könnten die sogenannten porösen organischen Käfigmoleküle sehr nützlich sein.

Das Molekül, CC3, birgt in seinem Aufbau einen Hohlraum - den Käfig. Das Besondere ist, dass das Molekül "atmet". Von Natur aus weitet es sich aus und zieht sich dann zusammen. Wie sich später zeigte, passen die Edelgase genau in den atmenden Käfig, wodurch sie quasi gefangen werden.

Das in Liverpool entdeckte Prinzip könnte z.B. bei der Xenongas-Gewinnung eine Revolution einläuten, denn man könnte bei Raumtemperatur abschöpfen. Auch bei der Aufbereitung von Kernbrennstäben könnte das CC3-Molekül als Filter innovativ eingesetzt werden, um radioaktives Xenon und Krypton zu binden


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WebReporter: AllesSchonWeg-.-
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Liverpool, Käfig, Edelgas
Quelle: www.scinexx.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2014 13:41 Uhr von Jean-Paul_Porneaux
 
+3 | -4
 
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Der erste Satz ergibt bereits keinen Sinn - Edelgase liegen atomar vor, sind deshalb keine Verbindungen. Ansonsten - interessantes Thema. Moleküle mit Hohlraum sind zurzeit auch aktueller Forschungsgegenstand z.B. an Universitäten.
Bsp: Metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs) zur Wasserstoffspeicherung etc.
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21.07.2014 13:54 Uhr von Der_Norweger123
 
+5 | -1
 
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In Norwegen gibt es Radon ohne ende. Es ist schwerer als Luft, und kommt vom Erdboden. Gibt es in jeder Keller. Kann man einfach "einfangen".
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21.07.2014 21:53 Uhr von MBGucky
 
+1 | -3
 
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4 Wörter gelesen und auf Minus geklickt. Danke.
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21.07.2014 22:32 Uhr von Gorli
 
+2 | -1
 
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@ Jean-Paul_Porneaux: Guck erst nochmal auf Wikipedia nach.
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21.07.2014 23:15 Uhr von wurstbonbon
 
+3 | -1
 
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@ Gorli: Die Kritik ist nicht angebracht. Jean-Paul hat in beiden Punkten recht. Zum einen liegen Edelgase tatsächlich atomar vor, da sie komplett gefüllte Atomorbitale aufweisen (sind damit sehr unreaktiv), zum anderen wird tatsächlich auch aktuell in Richtung Käfigverbindungen geforscht (z.B. in den Unis in Berlin, Aachen und München). Man könnte das alles unter anderem bei Wikipedia nachlesen, bzw. nach Wirt-Gast Chemie oder Käfigverbindungen bei Google suchen.

[ nachträglich editiert von wurstbonbon ]
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22.07.2014 11:34 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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Ich muss mich entschuldigen. Durch irgendeinen Grund dachte ich bis dato, dass Edelgase immer paarweise vorkommen. Ich hab mich da wohl vom H2 Molekül verwirren lassen.

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