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Österreich: Vegetarische Restaurants als Lehrlingsbetriebe untersagt

In Österreich dürfen vegetarische Restaurants keine Lehrlinge zum Koch ausbilden.

Das Lokal "The Green Garden" in Salzburg lehnt sich nun dagegen auf, denn es würde sehr gerne eine Ausbildungsstelle schaffen.

Eine Kochlehre muss zu 80 Prozent das Arbeiten mit Fleisch und Fisch erfüllen: "Wenn es Vegetarier streng nehmen und kein Fleisch angreifen oder kosten wollen, ist das im Prinzip ein Ausschlussgrund für eine Kochlehre", so Ernst Pühringer, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Österreich, Koch, Vegetarier, Lehre
Quelle: derstandard.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2014 12:42 Uhr von Jlaebbischer
 
+31 | -7
 
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Das ist Richtig so. Entweder keine Ausbildung oder dafür sorgen, dass die Azubis anderweitig den Umgang mit Fleisch als Zutat erlernen können. Gerade bei Geflügel und Hack gibts nämlich zu viel, was man falsch machen kann.

Und was bringt ne Ausbildung, wenn man danach nur im Veggirestaurant anfangen kann.

Das ist doch wie mit dem Führerschein, der einen darauf beschänkt, nur Automatikfahrzeuge fahren zu dürfen...
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21.07.2014 12:49 Uhr von lesersh
 
+23 | -3
 
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Wie wäre es mit einer neuen Berufgruppe "vegetarischer/veganer Koch"
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21.07.2014 12:51 Uhr von mahoney2002
 
+12 | -4
 
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In vielen Berufen gibt es Spezielle unterformen.
Wie so nicht auch einen veganen Koch?
Glaub mal nicht das es einfach ist nur Grünzeug zu Kochen, das erfordert oftmals mehr erfahrung um die Vitamine und den Geschmack zu erhalten als die Zubereitung von Fleisch
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21.07.2014 12:59 Uhr von bigpapa
 
+13 | -5
 
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ich stimme Jlaebbischer zu.

Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel. Und ohne eine Umfassende Ausbildung fehlt ihm hinterher was im Beruf.

Allerdings finde ich die Idee an sich gut. Ich wäre dafür das man ein "Ausbildung -Sharing" macht.

Man arbeitet mit einen Steakhaus das ausbildet zusammen.
Und teilt sich die Lehrlinge. Ich denke das das für den späteren Koch eine super Sache ist, und auch für die Restaurants selbst, von Vorteil wäre.

So verrückt das klingt. Ich war schon in Steak-Häuser wo es vegetarische Gerichte auf der Speisekarte gab. Da futtert Papa Steak und Mama den Kaninchen das Futter weg ;)

Man muss halt flexible heutzutage sein.

Gruß

BIGPAPA
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21.07.2014 13:18 Uhr von PakToh
 
+11 | -1
 
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@mahoney2002 Öhhm, ein vernünftig ausgebildeter Koch sollte Grünzeug im Schlaf beherrschen!

Generell sehe ich es richtig an, dass ein Koch ein Koch bleiben soll! -Und keiner kann sich Koch schimpfen, wenn er nciht auch zumidnest das probiert hat, was er zubereitet.
Daher kann man als vegetarier nur schwer eine Kochausbildung machen, da man unweigerlich mit Fleisch, Fisch etc. in Berührung kommt - Mindestens in der Ausbildung.

Ich würde hier lesersh Recht geben, dass es hierfür einen neuen Beruf des "Vegetarischen Kochs" braucht, der sich dann darauf spezialisiert. - Aber ein Koch, welcher essentielle Bestandteile der Ausbildung wie Fleischkunde, Garzeiten, Umgang mit Fleisch etc. nicht gelernt hat den kannst du auf dem Arbeitsmarkt nicht gebrauchen - Macht der Laden dicht und er bewirbt sich anderswo, dann sieht der Arbeitgeber erst einmal nicht, dass ihm das fehlt. Und wenn ein veganer Koch gesucht wird ist eine Spezialausbildung ohnehin Sinnvoller.

Hier kann man das Kurrikulum so anpassen, dass man die Grundausbildung/ Grundlagen gemeinsam unterrichtet und dann differenziert.
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21.07.2014 13:46 Uhr von MerZomX
 
+1 | -1
 
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Gut aber ist wie Bäcker. Wenn ich im Norden Bäcker lerne dann arbeite ich mehr mit Roggenbrot und Schwarzbrot als im Süden; und ganz anders. Die wiederum haben dann auch andere Brote die man im Norden nicht kennt und die Zubereitung.

MerZomX
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21.07.2014 13:46 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -3
 
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@lesersh

Wäre eine gute Lösung für das Problem, sie gelten dann halt nicht als vollwertige Köche und können dementsprechend unter Tarif bezahlt werden wenn sie in einem normalen Restaurant arbeiten.
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21.07.2014 13:52 Uhr von majorpain
 
+2 | -12
 
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21.07.2014 13:56 Uhr von Darkman149
 
+5 | -1
 
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Jeder sollte essen und trinken was er möchte. Und wenn sich jemand entschließt er will keine Tiere essen ist das sein gutes Recht. Aber warum sollte sich jemand bei seiner Ausbildung derart einschränken und auf eine riesige Produktpalette verzichten? Außerdem beraubt er sich ja so jeder Chance auch in einem normalen Restaurant zu arbeiten. Ich erwarte doch von einem Klempner auch, dass er sowohl Abwasser- wie auch Frischwasserleitungen verlegen kann. Und genau so erwarte ich von einem gelernten Koch, dass er irgendwann mal ein Steak zubereitet hat.
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21.07.2014 14:02 Uhr von majorpain
 
+0 | -3
 
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Aber die Vegitarische bzw Vegane Küche ist auch im kommen und ein 3-6 Monate extra Lehrgang müste man es wohl dann auch drauf haben. Ein Steak sind auch nur ein paar kleine Tricks was es gibt okay es gibt ja auch noch mehr Fleischgerichte.
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21.07.2014 17:17 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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@MerZomX

Nein es ist nicht wie bei Bäckern. Denn Bäcker kennen den Umgang mit den Zutaten ihrer Zunft, egal wo sie herkommen.

Es ist egal welcher Teig hinterher gemacht wird. Er kann mit Teig umgehen.

Das wäre eher so als würde man als Bäcker auf was elementares aus Glaubensgründen verzichten. Dann wäre es auch kein Bäcker.

b2t
Im Moment steht eben für die Ausbildung fest, dass mit Fleisch und Fisch gearbeitet werden muss um das Handwerk zu beherrschen.

Ein Mechatroniker der aus Glaubensgründen auf das elektische verzichtet, kriegt ja auch keinen Abschluss.
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21.07.2014 17:38 Uhr von GroundHound
 
+3 | -0
 
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Die Argumente sind berechtigt. Wer Koch sein will, muss mit Fleisch und Fisch umgehen können.

Lösung wäre eine neue Berufsgruppe: Vegetarischer/veganer Koch.
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21.07.2014 19:32 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -2
 
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Mhm wenn ich so von einem Bekannten höre, dessen Tochter sogar in Österreich eine Kochlehre macht, dann wundert es mich.

Denn das meiste lernen sie eher in der Berufsschule.

Und im Betrieb, werden die Azubis sowieso als billige Arbeitskräfte behandelt, die nichts anderes machen, als das Frühstücksbüffet zusammenzustellen und dann den ganzen Tag Karoffeln usw. schälen.
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21.07.2014 20:18 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -0
 
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https://www.wko.at/...

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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21.07.2014 21:31 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@blaupunkt123
Das ist im Großteil aller Branchen so,daß die Azubis eigentlich nur billiger "Angestellten-Ersatz" sind. Gerade in der Gastronomie kommt das häufig vor,weswegen ich das vollkommen nachvollziehen kann,was die Tochter deines Bekannten da berichtet.
Aber nicht nur das Massengeschäft ist ein Bereich,wo die Azubis nichts lernen, auch in Firmen mit vielen Angestellten ist das ein Problem, weil eigentlich jeder denkt "Soll doch ein anderer den Stiften was zeigen, aber nicht ich!". Besonders die jüngeren Kollegen sind so drauf. Ging mir damals in meiner Ausbildung auch so. Wirklich was gelernt habe ich nicht bei Großbaustellen,wo viele Kollegen unserer Firma waren ,sondern nur dann,wenn ich gemeinsam mit einem älteren Gesellen zu zweit Kleinaufträge bei Kunden abgearbeitet habe.
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22.07.2014 16:25 Uhr von HateDept
 
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Ein generelles Verbot auszusprechen ist halt einfacher als sich mit Alternativen auseinanderzusetzen.

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