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ZDF zieht sich aus Film über Nazi-Regisseurin Leni Riefenstahl zurück

Das ZDF wollte zusammen mit der "Ufa Fiction" einen Film über die Nazi-Regisseurin Leni Riefenstahl produzieren, in dem Maria Futwängler die Hauptrolle spielen sollte.

Doch das Zweite zog sich nun überraschend aus dem Projekt zurück. Dies hat offenbar damit zu tun, dass man den geplanten Anne-Frank-Filmbauch nicht machen kann.

Das ZDF will wohl den Eindruck vermeiden, dass man einem Opfer des NS-Regimes keinen Film widmen kann, einer umstrittenen Kollaborateurin jedoch schon.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, ZDF, Leni Riefenstahl
Quelle: dwdl.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2014 12:52 Uhr von lesersh
 
+4 | -1
 
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Wie wäre es einfach mal kein Nazikram zu zeigen. Die Medien rühren die letzen Jahre ziemlich in der Braunensuppe.
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21.07.2014 13:06 Uhr von PakToh
 
+1 | -4
 
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@lesersh Und das soll genau was bringen? - Totschweigen? - SUPER IDEE!

Ich stimme dir zwar zu, dass zu viel auch schadet und man das Thema in meinen Augn in der Schule kaputt kocht, weil man in Geschichte noch vor 1945 stehen beibt. - Nach meinem Schul-Geschichtswissen gab es weder Hiroschima, noch jemals das Ende des zweiten Weltkriegs, glücklicherweise macht man in anderen Fächern dann noch die Augsburger Prozesse und sollte generell wissen was ansonsten noch so passierte... - Trotzdem kann man als Schüler das Thema irgendwann nicht mehr sehen und stumpft temporär einfach ab, da es schwierig ist ca 3 Jahre lang, der Eine mehr, der Andere weniger, betroffen zu bleiben.
Hier ist zu viel (monotone) Aufklärung nur kontraproduktiv.

Generell finde ich aber darf man den Nationalsozialismus auf keinen Fall totschweigen! - Es muss Thema sein und bleiben, sollte aber endlich mal weg von der Geißelung der Deutschen, da wir mittlerweile die x-te Nachfolgegeneration haben. - Sicher sollten kritische Fragen gegen ältere noch gestellt werden (dürfen) aber ein heute 13 Jähriger hat mit Nazis erst mal so viel zu tun wie mit Kreuzrittern - Nachfahre ist man, aber keiner hat jemals etwas in die Richtung getan.

Wenn man die Vergangenheit jedoch tot schweigt, so wird der braune Sumpf erst recht gedeihen... Denn Dummheit ist der fruchtbareste Boden auf dem Demagogen jedweiger Coleur ihren Hass sähen!
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21.07.2014 17:16 Uhr von Patreo
 
+1 | -2
 
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Das ist lächerlich aus meiner Sicht den Film unter diesem Aspekt nicht zu drehen.
Über Elly Beihorn hat man ja auch einen Schinken gemacht.

Apropos Leonardo_der_Windige interessante Einsicht über deine Ideologie Stauffenberg, der im Widerstand gegen einen Unrechtsstaat war, ablehnend als Verräter zu bezeichnen.
Als Verräter am Unrechtsstaat?

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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21.07.2014 18:24 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
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,,Ansichten der Dinge damals/heute"
Selbstverständlich aber innerhalb der derzeitigen Verbindlichkeit der Ideale von Menschenrechten ist und bleibt die NS Diktatur ein Unrechtstaat.
Innerhalb seiner eigenen Definition war die NS Diktatur darüberhinaus ein antidemokratischer Staat, in dem Willkür und Genozid propangiert und ausgeführt wurde.
Insofern basierend auf Ansichten wonach es unveräußerliche Menschenrechte gibt, bleibt ,,Nazi-Deutschland" ein Unrechtsstaat.

Laut Duden gibt folgende universelle Ansicht:
,,Staat, in dem sich die Machthaber willkürlich über das Recht hinwegsetzen, in dem die Bürger staatlichen Übergriffen schutzlos preisgegeben sind"

,,
Einfach, Ansichten der Dinge damals/heute"

Frauenrechte während des Kaiserreichs
,,. Der ADF trat besonders für das Recht auf Bildung und Erwerbsarbeit für bürgerliche Frauen ein. Bis dahin war es Frauen nach Abschluß der Höheren Töchterschule nur möglich, Lehrerin zu werden."
http://www.dhm.de/...

Anzahl der weiblichen Professorinnen an deutschen Hochschulen: 8 921 (Stand 2012)
https://www.destatis.de/...




[ nachträglich editiert von Patreo ]
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25.07.2014 01:17 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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wiederwaslos,
ein Phänomen- ja, aber politisch eben leider völlig naiv.
Wobei ich sagen muß- ich habe jeden ihrer Filme, und sie sind auf ihre Weise wirklich großartig, wenn man die Ideologie ignoriert.
Wobei mir "Triumph des Willens" irgendwie wie eine Parodie vorkommt- man hat doch öfters den Eindruck, daß sie die Nazigrößen eher vorgeführt als freundlich porträtiert hat

...kurz gesagt: mich würde der Film durchaus interessieren.

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