21.07.14 12:32 Uhr
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München: Immer mehr Menschen horten Waffen und Hakenkreuz-Materialien daheim

Die Münchner Polizei ist alarmiert, denn immer öfter finden sie bei Razzien Waffen, Chemikalien und rechtsradikales Material in Wohnzimmern.

Diese Waffen- und Sprengstofffunden häufen sich bei Personen, die mit dem Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden.

So fand man in letzter Zeit bei einem Arzt Hakenkreuzwimpel, bei einem Rechtsanwalt Chemikalien samt NS-Devotionalien und ein Vorbestrafter bastelte sich eine Nagelbombe.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: München, Fund, Hakenkreuz
Quelle: sueddeutsche.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2014 12:39 Uhr von Berundo
 
+73 | -16
 
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Übertreibt ruhig mehr. Wie oft liest man von deutschen "Nazis" die durchdrehen und Amoklaufen, und wie oft liest man von Gästen die Leute tottreten? Immer diese scheiß ablenkerei!
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21.07.2014 12:56 Uhr von lesersh
 
+9 | -26
 
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21.07.2014 13:00 Uhr von kuno14
 
+9 | -2
 
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lesersh.eher unwahrscheinlich.obwohl hab auch noch ne gabel von oma mit nem kreuz......
ps bei einem rechts-anwalt versteh ichs.....

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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21.07.2014 13:54 Uhr von Surrender
 
+11 | -32
 
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21.07.2014 14:46 Uhr von Surrender
 
+1 | -16
 
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21.07.2014 15:13 Uhr von telemi
 
+16 | -7
 
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ausländer werden derzeit in den medien (subjektiv empfunden) eher schlechter dargestellt als, deutsche schlägender, vergewaltigende und mordende "Deutsche Ehrbürger".

Also ne mediale Verzerrung der Realität kann ich mir gut vorstellen.

ABER: Wenn ich in München am HBF diverse Straßen entlanglaufe, frage ich mich, ob ich noch in DT oder in ner Südländischen 3.Klasse Tourismusburg bin. Selben ein Wort Deutsch, eher ein Gettho aus "Integrativem Versagen". Dazu gesellen sich noch rumäniche Bettelbanden. Wäre ich in einem Pratchett-Roman wären diese Straßenzüge mein Ankh-Morpork.

Ich kann versehen, dass sich gerade in derartigen Millieu-Gebieten, Gegengebiete bilden. Und so wie Weiß für Schwarz ist nunmal der Rechtsradikalismus das Gegenteil von "Irwitzig-ausblühendem-Mißintegratismus".

Damit es nicht enorm viele Minus hagelt: Ich bin grundsätzlich gegen Rassismus, und gegen Extremismus, denke aber, dass gerade was die Dt. Integrationspolitik betrifft zu liberal gehandhabt wird. Ich denke, zu oft wird die Fremdenfeindlichkeitsklatsche von Immigranten und deren Unterstützer ausgespielt. Würde ich nach Frankreich gehen müsste ich auch die Sprache erlernen, sonst wäre ich Chancenlos. Ginge ich nach Russland müsste ich Russisch lernen. Letztlich kommt es auf mein Einwirken auf das Umfeld an. Lebe ich allerdings in einem Ballungszentrum gleichstammiger, ja warum integrieren, bilden wir doch lieber Subkulturen, dass ist wie Heimat nur anderswo ohne Irgendwelche Bemühungen.

Ich denke die Dezentralisierung und das städteplanerische Entgegengehen solcher "Sozialer Brennpunkte" würde die Integration fördern und den sich immer mehr breitmachen rechtsextremistischen Gedanken entgegenwirken.
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21.07.2014 15:19 Uhr von Surrender
 
+3 | -17
 
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21.07.2014 15:27 Uhr von telemi
 
+9 | -0
 
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@ Surrender

Du hast offentsichtlich meinen Post nicht ganz umrissen.

Deine Aussagen erläutern, dass ich BEFÜRWORTEN würde, das es mehr Rechtspopulismus gibt.

Ganz im Gegenteil will ich mich von dem NPD/braunen Gedankengut distanzieren.

Meine Aussgagen waren eine BEGRÜNDUNG für derartiges Verhalten. Die Gegenreaktion auf einen potenziellen Mißstand.

Dich treibt meine Aussage aber genau in die extreme - mutmaßliche - linke Ecke.

Natürlich will kein SPD oder CDU/CSU Politiker von den Braunen beklatscht werden und insgeheim gibt es schon den gemeinsamen Konsens. Es geht aber um das Gesunde Mittelmaß, um eine vernünftige Diskussion, jenseits von Platitüden.

Es geht um ein vernünftiges: Aber wenn ihr bei uns leben wollt, dann habt ihr folgende Mindestanforderung zu erfüllen. Und schwub hat man wieder Extremisten beider Pole an der Backe.
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21.07.2014 15:33 Uhr von CrazyWolf1981
 
+8 | -3
 
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Vielleicht sind es auch einfach nur Leute die langsam die Nase von gewalttätigen Kulturbereicherern voll haben? Bleibt einem doch langsam nichts anderes übrig als sich zu bewaffnen. Sagt man aber was, ist man gleich ein Rechter / Nazi.
Hatten letztens auch Nachts ein Problem mit besoffenen, hoch aggressiven Russen, die Nachbarn angepöbelt haben und auch handgreiflich geworden sind. Sogar auf ein 11jähriges Kind sind die los. Polizei gerufen, die sind nicht gekommen. Und bei so viel Gewaltdelikten täglich wo die Deutschen einfach im Stich gelassen werden, was bleibt am Ende außer sich zu bewaffnen um sein Leben und das seiner Familie zu schützen?
Und wenn du dich wehrst, wirst du noch deswegen angeklagt und nicht die Angreifer.
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21.07.2014 15:45 Uhr von svizzy
 
+0 | -6
 
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waffen und nazis passt aber garnicht zusammen. im 3ten reich galt ein strenges waffen verbot.
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21.07.2014 15:50 Uhr von telemi
 
+3 | -0
 
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@crazy was du schilderst ist ein Prozess den man auch mit Besorgnis sehen muss/kann. Polizistenarbeitsplätze werden gestrichen und dann kann die Polizei halt nur noch die Reicheren beschützen, oder die Personen des öffentlichen Interesses/Lebens.

Das Pack da unten wird sich schon organisieren. Und wen nicht, ja mei, ein Gesocks weniger....
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21.07.2014 16:04 Uhr von Saufhaufen
 
+7 | -3
 
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sollen sie mal in den US and A suchen.
dort sind Prozentual gesehen MEHR "nazis" als damals hitler hatte -.-
und nicht das "dumme volk"

leute vom DoD, Richter und so weiter ;)

Weltweit darf man das Zeug (hakenkreuzwimpel, uniformen, abzeichen) LEGAL ! besitzen
nur Deutschsprachige länder scheißen sich ein -.-
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21.07.2014 16:06 Uhr von Maverick Zero
 
+7 | -3
 
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Aber natürlich!

Es tragen immer diejenigen Schuld, die zu extremen Maßnahmen greifen
- und nicht die, die Erstere in die verzweifelte Situation getrieben haben, zu extremen Maßnahmen greifen zu müssen.

Na klar doch!

(PS: Dass überhaupt solche Symbole verboten sind und konfisziert werden ist schon ein Skandal an sich. Aber man darf ja nichts dagegen sagen, sonst ist man gleich selbst "Nazi"...)
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21.07.2014 16:26 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -2
 
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Nachtrag:
Wieviel Nazi bin ich denn, wenn ich auf dem Dachboden einen Aufnäher mit SS-Runen liegen habe, oder wenn im Keller eine Hakenkreuzflagge liegt? Eine wie große Gefahr stelle ich damit dann für die Allgemeinheit dar?

Und weiter: Was, wenn wir hier im Wald aus Nostalgiegründen eine Weltkriegsschlacht nachspielen wollten? In den USA beispielsweise ist es Gang und Gebe, dass Bürgerkriegsschlachten nachgespielt werden - mit passenden Kostümen und Co.. Das Ende steht natürlich im Vorfeld schon fest, welche der beiden ehemals verhassten Seiten gewinnen wird. Würde ich ein solches Spiel in Deutschland nachstellen, dann hätte ich ein massives Problem. An ein Großevent mit Zuschauern braucht man da erst gar nicht zu denken.

Aber: Warum eigentlich?

(Abgesehen davon, dass ich ein sehr friedfertiger Mensch bin und mir Waffengebrauch sehr fern liegt)
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21.07.2014 17:05 Uhr von Frudd85
 
+3 | -4
 
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@Saufhaufen:
Weil diese Dinge nun mal offizielle Symbole des Vorgängerstaates darstellen, der in seinem Charakter als verbrecherisch verurteilt wird. In Staates Augen stellen sie eine Konkurrenz zu unserem heutigen System dar und sind darüber hinaus Verherrlichung von schrecklichen Verbrechen - sofern nicht im wissenschaftliche Interesse besessen (ob professionell oder laienhaft ist ja egal).

@Berundo:
Du solltest Dich einfach nur schämen, so blöd kann man einfach nicht sein.

@telemi:
Du versuchst es ja wenigstens noch auszuformulieren, das rechne ich Dir hoch an. Die Probleme mit Integration soll und darf man nicht verschweigen, das ist völlig richtig - aber inwiefern erklärt das bitte eine Hinwendung zum Nationalsozialismus?
Ich finde, dass das viel zu kurz greift. Wenn es um Angst vor Migrantengewalt geht, gibt es keinerlei Notwendigkeit, sich solchen Devotionalien hinzugeben. Deine "Erklärung" sagt viel mehr über Dich aus als über das Problem. Selbstschutz okay (also Waffen horten, Bürgerwehren aufbauen) - das kann ich mir als Reaktion auf versagende staatliche Strukturen vorstellen, aber wozu die ideologische Aufladung mit nationalsozialistischem Gedankengut? Das hat doch nun nichts damit zu tun und ist keine logische Reaktion darauf. Eine allgemeine politische Radikalisierung - ja, aber gerade der NS?

Die Reaktionen hier wirken auf mich viel eher so, als solle versucht werden, eine höhere Gewaltbereitschaft der schon existenten Rechtsradikalen zu bagatellisieren.
Leute wie Wolfsburger oder CrazyWolf verschließen sich jeder anderen Erklärung, die nicht automatisch Migranten die Schuld gibt.

@Maverick:
Hier geht es um die Verbindung von Waffen und NS-Symbolen, nicht darum, ob ein "Mein Kampf"-Exemplar auf dem Dachboden dich zum Nazi macht. Bleib beim Thema.
Was die Re-Enactments angeht: Nur weil die Amis so geil drauf sind, sollen wir das auch machen? Ich frag Dich mal andersrum: Wieso sollte man das machen wollen?
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21.07.2014 17:25 Uhr von Djerun
 
+1 | -3
 
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mist ich habe noch rohrstücke in 90° hier rum liegen

und rote und schwarze farbe auch...
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21.07.2014 17:43 Uhr von telemi
 
+4 | -2
 
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@frudd:
* - aber inwiefern erklärt das bitte eine Hinwendung zum Nationalsozialismus? *

"Besinnung" auf alte Werte. Eine bessere Zeit, in der es sowas nicht gegeben hätte. Stärkerer Patriotismus durch eine gefühlte "Nationale Bedrohung", die sich in den Symbolen einer verfälscht-verglorifizierten Vergangenheitsabbildung niederschlägt. [Diese beiden Begriffe habe ich jetzt absichtlich gewählt um den subjektiven Eindruck mancher zu beschreiben, den sie in Gesprächen äußern.]

Ich gehe davon aus, dass Leute in dem Umfeld dieser "Überfremdung" als Reaktanz zu den rechtsradikalen Gedankengut tendieren. Ich bitte auch in diesem Kontext das rechts-mißbrauchte Wort "Überfremdung" wertneutral zu lesen, da ich gewiss nicht einen rechtsradikalen Hintergrund zu diesem herstellen will.

*Selbstschutz okay (also Waffen horten, Bürgerwehren aufbauen) - das kann ich mir als Reaktion auf versagende staatliche Strukturen vorstellen, aber wozu die ideologische Aufladung mit nationalsozialistischem Gedankengut? Das hat doch nun nichts damit zu tun und ist keine logische Reaktion darauf. Eine allgemeine politische Radikalisierung - ja, aber gerade der NS?*

Wie gesagt, das Waffenhorten und Bombenbauen ist ein Zeichen der Verunsicherung und Angst. Angst vor einer imaginären Bedrohung die man nicht versteht. Und viele verstehen die Muttersprachen immigrierter Personen nicht. Das bildet dann Angst und Gegenmaßnahmen.

Aber damit dann noch der Waffenbesitz gerechtfertigt ist, braucht man noch einen moralische Vorstellung, ein Wertesystem, dass den Einsatz von Gewalt zulässt. Das sieht man in der NS Zeit (Alle Juden waren Schuld und zu vernichten), das sieht man in der "brennenden arabisch-islamistischen Welt" (Alle Nichtgläubigen sollen getötet werden"). Letztlich auch nur eine Instrumentalisierung. Die Bedürftniss gewisser machthunriger Menschen werden erfüllt, in dem die Massen durch eine Ideologie gelenkt, Gewalt damit aber auch legitimiert wird. Es wird viel Instrumentaliesert. Das erkläre auch der steigende Besitz der Symboliken.

*Die Reaktionen hier wirken auf mich viel eher so, als solle versucht werden, eine höhere Gewaltbereitschaft der schon existenten Rechtsradikalen zu bagatellisieren.*

Nein. Rechtsgerichtete Gewalt ist genauso zu verurteilen, wie Links-gewalt, Gewalt durch Ausländer UND EINHEIMISCHE.
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21.07.2014 18:34 Uhr von egneGO
 
+2 | -3
 
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Wenn erst einmal der Islam in Deutschland regiert, wird der Besitz einer NS-Devotionalie zur Ehrensache, also schon mal vorbereiten.
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21.07.2014 18:51 Uhr von DigitalKeeper
 
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Pah - Bayern - Ausland -> Weltfremde!
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21.07.2014 19:03 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Was sind Hakenkreuz-Materialien?
Durchgeknallte überall.
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21.07.2014 19:26 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -4
 
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Ganz ehrlich. Wundert das irgend jemanden, außer den Politikern ?

Die meisten Städte haben bald eine Ausländerquote von 30% und immer mehr Gewalt.

Ist es da ein wunder, dass immer mehr Einheimische sich den Volksparteien zuwenden ?
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21.07.2014 19:33 Uhr von Schmollschwund
 
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Jetzt tun sie wieder so....als ob die Polizei täglich dahinter wäre um solche Lager zu finden.... man hat halt mal ein-zwei Mal Glück gehabt...aber gegen Nazis (pseudomäßig) so tun als ob, kommt halt immer "gut"

http://www.jungewelt.de/...
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21.07.2014 20:00 Uhr von El-Diablo
 
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@ Berundo

Ja wie oft lesen wir Hirnverbrannte Kommentare von Usern die immer wieder gesperrt werden und nicht verstehen, dass ihr Gedankengut hier nicht erwünscht ist.


@ AN den Rest der SN-Volkspfosten

Btw. warum wird vom Inhalt dieser News auf Ausländer abgelenkt, was haben Ausländer, Asylanten, Migranten etc. mit dieser News zu tun ???

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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21.07.2014 20:16 Uhr von Maverick Zero
 
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@Frudd
Beim Thema Waffen ist das ja die eine Sache.
Was Nazi-Symbole angeht ist eine ganz andere.

Ich beziehe mich hier ausschliesslich auf letzteres da, so denke ich, es sich von selbst versteht, dass ein Horten von Waffen und Bomben ein absolutes No-Go ist. Alleine schon eine Nagelbombe hat wenige friedliche Einsatzgebiete.

Ein Hakenkreuz, eine Ausgabe von "mein Kampf" oder NS-Uniformen dagegen können unterschiedlichen Zwecken dienen - und sei es nur aus rein nostalgischen Gründen.
Warum man Kriegs-Re-Enactment machen möchte oder warum man sich gerne bestimmte Bilder und Symbole anschauen möchte interessiert mich dabei gar nicht erst großartig. Das würde ich unter persönliche Freiheit verbuchen.
Viel viel wichtiger ist doch die Frage, warum es verboten sein sollte.
Verbote sind doch dazu da, um Schaden von Einzelnen und Gruppen abzuwenden. Welcher Schaden soll hier denn im Konkreten abgewendet werden?

Gibt es weniger oder mehr Menschen mit rechtsradikalem Gedankengut, nur weil man Abzeichen und Uniformen beschlagnahmt? Wird dadurch ein einzelner Übergriff auf Ausländer verhindert?
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21.07.2014 20:28 Uhr von Frudd85
 
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@Maverick:

Sorry, da muss ich aber doch noch mal nachhaken:

Du schriebst:
"Wieviel Nazi bin ich denn, wenn ich auf dem Dachboden einen Aufnäher mit SS-Runen liegen habe, oder wenn im Keller eine Hakenkreuzflagge liegt? Eine wie große Gefahr stelle ich damit dann für die Allgemeinheit dar?"

Und sagst jetzt, dass das gar nicht auf den Waffenbesitz bezogen war (also gar nichts mit der eigentlichen News zu tun hat). Nun, dann muss ich Dich fragen, wie Du überhaupt darauf kommst, dass jemand Nazi sein soll, nur weil solche Devotionalien irgendwo im Haus vorhanden sind? Das hat doch überhaupt niemand behauptet, oder irre ich mich? Ich finde es hier zumindest nirgendwo.
Woher holst Du den Vorwurf, dem Du so entschieden entgegentrittst? Bisher bist Du doch der einzige, der ihn überhaupt erwähnt.

Klar, dass es erst einmal befremdlich wirkt, so etwas im Haus zu haben, aber wie ich schon sagte, da kann es Gründe geben - aber Nostalgie würde ich nicht gelten lassen. Das ist mir doch zu befremdlich. Wer nostalgische Gefühle angesichts von NS-Devotionalien hat, dem trete ich sehr sehr skeptisch gegenüber.

Und zum Reenactment: Es ist doch gar nicht verboten! Auch in Deutschland gibt es so etwas. Nicht gern gesehen wird es logischerweise in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg, verboten ist nur die Benutzung verfassungsfeindlicher Symbole.
Ich fände es nicht sehr behaglich, tausenden Hobby-Wehrmachtsoldaten dabei zuzusehen, wie sie über den Rhein setzen oder russische Stellungen erstürmen. Und da es der großen Mehrheit in Deutschland anscheinend ähnlich geht, wird so etwas nicht veranstaltet. Verboten ist es doch aber nicht, oder?

Ich persönlich muss sagen, dass ich froh bin, dass das offene Zurschaustellung von NS-Symbolen in Deutschland verboten ist. Ich fände es unerträglich, in unserem Lande Aufmärsche zu sehen, bei denen solche Fahnen geschwenkt werden. Das widerstrebt meinem Verständnis von Deutschland zu extrem. Wie gesagt, es ist eine persönliche Meinung. Ich kann auch verstehen, dass man Argumente dagegen finden kann, z.B. eine Mystifizierung solcher Symbole oder dass man ungezwungener damit umgehen sollte. Diese Argumente sind zulässig, überzeugen mich aber nicht.
Andersherum finde ich es gut, dass die Symbole nicht überall auf der Welt verboten sind - da es eine spezifische deutsche Sache ist. Da liegt es auf der Hand, dass z.B. die Amis damit ungezwungener umgehen können.

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