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Wurst-Kartell: Steuert Aldi unwissentlich die Preise?

Circa zwei Dutzend Wurst-Hersteller haben heimlich über Jahre hinweg die Preise angeglichen. Hatte Aldi die Preise gesenkt oder gehoben, zogen die anderen nach. Aldi wurde von den anderen Herstellern als Maßstab genommen.

Diese Vorwürfe werden von einigen Herstellern bestritten und man erwägt juristische Schritte. Darunter seien die Firma Zur-Mühlen-Gruppe, die Clemens Tönnies besitzt, oder auch Nestlé sowie kleinere Hersteller.

Hans-Ewald Reinert, bekannter Wurstfabrikant aus Versmold, verneint Absprachen ebenfalls und sagte, man werde sich gegen die Bußgeldbescheide wehren. Die Bußgelder würden ihm zufolge Investitionen lähmen.


WebReporter: Atze2
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Aldi, Kartell, Wurst
Quelle: n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2014 11:35 Uhr von quade34
 
+7 | -0
 
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An Unwissen glaube ich nicht. Eher an die Aldi-Marktstrategie, immer als erster den Profit zu machen.
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20.07.2014 14:57 Uhr von liebedoofi
 
+2 | -1
 
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wieso unwissentlich ???

das ist doch so gewollt ... senkt aldi -müssen die andren senden um zu verkaufen .. erhöhen sie ..machen es alle nach ..das ist doch normal
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20.07.2014 15:00 Uhr von liebedoofi
 
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bei eiern ist das doch auch so .. nur wer glaubt ,....das bei aldi deutsche eier in den packungen sind ... tjaaaaaaaa
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20.07.2014 15:09 Uhr von Borgir
 
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Nein. Unwissentlich sicherlich nicht.
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21.07.2014 08:39 Uhr von lesersh
 
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Viele Firmen kalkulieren mit Discounterpreisen
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21.07.2014 13:07 Uhr von bigpapa
 
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Ich hab damals den Begriff "Frühstückskartell" gelernt in meiner Ausbildung.

Da geht die Sekretärin des einen Unternehmen mit der des anderen morgens Frühstücken und erzählt das sie die Preise ändern müssen, weil ihr Großkunde sonst ein anderen Lieferanten nimmt.

Kartell ist da ein harter Begriff.

In meinen Augen würde man das ruinöser Wettbewerb nennen.

Ist aber in vielen Branchen so. Der Großkunde mach pleite und du gehst mit unter. Der Großkunde will 10 % weniger zahlen. Du akzeptiert oder du machst pleite. Besonders wenn du Anlagen hast die bezahlt werden müssen und die du dann nicht mehr auslasten kannst.

Immerhin hast du wegen dein Großkunden langfristige Verträge mit dein Lieferanten abgeschlossen.

Das Kartellamt würde dann eh nur die Unternehmen vernichten, aber nie de Großkunden.

Immerhin gibt es kein Gesetz was ein Großkunden zwingt eine mindest-Summe für etwas zu zahlen.


Gruß

BIGPAPA

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