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EuGH: CDU und Grüne gegen Umsetzung des Urteils zum Ehegattennachzug

Günter Krings (CDU, Staatssekretär des Bundesinnenministeriums) äußerte jetzt, dass am Deutsch-Test beim Ehegattennachzug entgegen des EuGH-Urteils festgehalten werde.

Der Grünen-Politiker Jo Dreiseitel (Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung) ist der Meinung, dass Ehegatten, die nachziehen, die deutsche Sprache nachweisen müssen.

Seftar Cinar, der Vorsitzende der türkischen Gemeinde sprach unterdessen von einem Rechtsbruch, da gegen "Türkei-EU-Recht" verstoßen werde.


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WebReporter: Atze2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, CDU, Die Grünen, EuGH, Sprachtest, Ehegatte
Quelle: deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2014 10:22 Uhr von Mankind3
 
+51 | -2
 
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Türkei-EU-Recht?

Hat der das selbst erfunden?

Ist wohl nicht zu viel verlangt, das man die Sprache des Landes lernt in das man Auswandert...es kann ruhig so bleiben, alles andere ist nur kontraproduktiv was integration angeht.
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20.07.2014 10:26 Uhr von Mecando
 
+40 | -2
 
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Meine Meinung:
Wer in Deutschland leben möchte, egal ob ein Familienteil hier schon lebt oder nicht, sollte innerhalb einer gewissen Frist grundlegende Deutschkenntnisse vorweisen können. Ist dies nicht der Fall, sollte eine Ausweisung erfolgen.

Persönliche Anmerkung:
Mein Vater ist vor einigen Jahren nach Norwegen ausgewandert. Ein paar wichtige Basiswörter hat er sich vorab angeeignet um nicht völlig auf Kommunikation per Händen und Füße angewiesen zu sein, aber mehr auch nicht.

Er wurde sehr freundlichen von der dortigen Gemeinschaft aufgenommen, und die schlechten Sprachkenntnisse stellten kein Hindernis oder Ärgernis für Einheimische dar, besonders weil vor allem Ältere dort (noch) recht gut Deutsch sprechen.
Man bot Unterstützung, Hilfe und jede Menge Tipps (z.B. Kinderfernsehen) zum Erlernen der Sprache an, stellte aber auch gleich klar, dass dies nur etwa ein Jahr so ist. Danach würde man sich mit ihm ausschließlich auf Norwegisch unterhalten, wenn er es dann nicht kann, hat er Pech. Was unweigerlich zu einer gewissen Ausgrenzung geführt hätte...

Was ich damit sagen will: Dort sind Fremdsprachler gerne willkommen, aber wenn es an Anpassungs- und Lernwillen mangelt, führt das sehr schnell zu sozialen Ausgrenzung.
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20.07.2014 11:11 Uhr von Kabawicht
 
+12 | -1
 
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Parteibuch-Schmarotzer meckern über ihre eigene Gesetze. Wie blöde sind die eigentlich?
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20.07.2014 11:17 Uhr von fox.news
 
+3 | -2
 
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was ist das überhaupt für eine fürchterliche Seite? @ die Quelle.

da wird wahllos ein Bezug zwischen den Gesetzen zum Ehegatten-Nachzug und dem NSU Prozeß hergestellt. wtf?!
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20.07.2014 11:41 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -3
 
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Die Grünen. Schön langsam verwunderlich.

Die machen zur Zeit ja alles, damit sie mehr Wähler bekommen.
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20.07.2014 11:53 Uhr von quade34
 
+7 | -1
 
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Nicht nur um Wählerstimmen geht es den Grünen. Vermutlich haben einige Leute in dieser Partei ihre Intelligenz wieder entdeckt.
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20.07.2014 12:27 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Was für ein Blödsinn, jetzt wollen unsere Leute auch noch Wortbrüchig werden.
Warum umgeht man so was nicht einfach damit, daß Eine Person, die in Deutschland lebt, nach geholt werden darf, aber dann in Deutschland dazu verpflichtet ist innerhalb von 3 Jahren Deutsch zu lernen, so daß sie sich mit anderen auf Deutsch verständigen kann.
Man könnte ja irgend wann, wenn dies nicht erfolgt immer noch den Aufenthalt auf Dauer ablehnen und klar stellen, daß es eine Unterbrechung geben muß, wenn jemand sich nicht in unserem Land integrieren will.
Jedoch Wortbrüchig und Ehrlos zu werden halte ich für falsch.
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20.07.2014 12:38 Uhr von The Roadrunner
 
+9 | -1
 
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Fragt mal die Leute, die in Schleswig-Holstein leben und in Dänemark zur Arbeit fahren. Die müssen dänisch können, um in Dänemark arbeiten zu könne, also was soll der Zirkus?! Es ist ebend normal, dass man die Sprache können sollte, von dem Land, in das man sich wünscht auszuwandern.
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20.07.2014 12:48 Uhr von Robert76
 
+5 | -1
 
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Von den Clowns in Brüssel sollten wir uns gar nix mehr sagen lassen.

Wenn ich sehe, was da für Vollpfosten sitzen:
https://www.youtube.com/...
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20.07.2014 13:00 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -5
 
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@Mecando
>>Wer in Deutschland leben möchte, egal ob ein Familienteil hier schon lebt oder nicht, sollte innerhalb einer gewissen Frist grundlegende Deutschkenntnisse vorweisen können. Ist dies nicht der Fall, sollte eine Ausweisung erfolgen.<<

Da gebe ich dir zwar recht und gab dir dafür auch ein Plus, aber an diesem frommen Wunsch scheitern auch Einheimische, und damit meine ich nicht solche mit Migrationshintergrund.
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20.07.2014 13:00 Uhr von Robert76
 
+5 | -1
 
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Ist mir neulich auf dem Spielplatz passiert: Da war ich mit meinem Sohn unterwegs, als ihm ein kleines Mädchen (ca. 4-5) eine Schaufel über den Kopf haute. Gut, kann passieren, kein Thema.

Ich wollte der Kleinen aber klar machen, dass das nicht OK ist. Da kam die Mutter dazu und erklärte mir, dass die Kleine kein Deutsch versteht, weil zu Hause nur Türkisch gesprochen wird. Deutsch lernt sie dann ja mal in der Schule.

Toll, oder? Es wird also schon für Ghettobildung in der Schule gesorgt (das kleine Mädchen wird sich erst mal nur mit anderen türkischen Kindern verständigen können). Und dafür, dass die ersten 1-2 Schuljahre erst mal dafür aufgebracht werden mussen den Kindern die Deutsche Sprache beizubringen.

Meine Meinung: Wer sich nicht integrieren will, der fliegt! Es wird schließlich niemand gezwungen nach Deutschland zu kommen.
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20.07.2014 15:52 Uhr von ms1889
 
+0 | -7
 
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wer ehegatten von deutschen sowas zumutet, ist meines erachtens ein nazi...weil: man ja die arischen ansprüche der nazis nachkommt.
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21.07.2014 08:41 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -0
 
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Prime.ra "PS. Interessanterweise haben auch nur Migranten aus dem arabischen und türkischen Raum diese Akzeptanzprobleme, die Sprache frühzeitig zu lernen. Für alle anderen Migranten ist das eine Selbstverständlichkeit. Bei letzteren trifft auch mehr mein obiger Einwurf "Heimat im Geiste" zu."
Das glaube ich mahl so nicht Wen ich so meine Nachbarn betrachte ( vor guten 50 Jahren sind die Großeltern eingewandert und die Kinder lernen Deutsch erst im Kindergarten ) macht ja nichts bei italienern stört der Akzent ja nicht so....
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22.07.2014 18:48 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
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" ... da gegen "Türkei-EU-Recht" verstoßen werde."

Nur mal so ...
Die Türkei liegt in Asien.
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29.07.2014 10:04 Uhr von CrazyWolf1981
 
+0 | -0
 
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Ich würde sogar soweit gehen dass nicht nur die Einwanderer Deutsch können müssen, auch die Eingewanderten überprüft werden. Ich seh es doch hier jeden Tag: Türken über mehrere Generationen können fast kein Deutsch. Großeltern, Eltern und die Kinder usw. Solche müsste man direkt wieder ausweisen, oder zumindest jegliche Gelder verweigern, ob Hartz 4 oder Kindergeld. Wer sich nicht in die Gesellschaft integrieren will, sollte auch nicht von ihr finanziell profitieren. Und da ohne die Sprache ein Job nahezu ausgeschlossen ist und sie sich nie selbst versorgen können (wollen) sollte das auch nicht der Staat tun.

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