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Loveparade-Unglück: Jetzt rollt riesige Klagewelle auf die Verantwortlichen zu

Rund vier Jahre nach dem schweren Unglück bei der Loveparade 2010 in Duisburg rollt jetzt eine enorme Klagewelle auf die Verantwortlichen zu.

Eine Anwältin reichte nun die ersten von rund 30 Zivilklagen betroffener Opfer ein. Gefordert werden bis zu 300.000 Euro pro Opfer - Schadenersatz und Schmerzensgeld.

Die Klagen richten sich gegen Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller und seine Firma Lopavent, die Stadt Duisburg selbst und auch das Land NRW.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unglück, Loveparade, Klagewelle
Quelle: 20min.ch

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2014 19:52 Uhr von gogodolly
 
+20 | -11
 
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das wurde aber auch mal zeit....
hoffentlich verknacken die alle verantwortlichen!
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19.07.2014 19:55 Uhr von HumancentiPad
 
+20 | -4
 
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Die Loveparade hätte nicht stattfinden dürfen.
Es lag kein Sicherheitskonzept vor.
Die haben sich gedacht: Das wird schon!
Aus meiner Sicht trifft die Schuld die Stadt Duisburg!
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19.07.2014 19:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+22 | -3
 
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Ich sehe das Problem darin, dass kein einziger Erfahrung mit Veranstaltungen hatte.
Der Bürgermeister wollte mit aller Gewalt die Veranstaltung haben und hat sie mit Gewalt durchgesetzt. Durchgeführt von unfähigen Leuten, die alle Sicherheitswarnungen - und die gab es sogar schriftlich - in den Wind geschlagen haben.
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19.07.2014 20:25 Uhr von Azureon
 
+11 | -7
 
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Mich wundert, dass noch keiner diesen widerlichen Penner Sauerland abgeknallt hat.
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19.07.2014 22:06 Uhr von Brain.exe
 
+2 | -5
 
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30 von +100000 ist also eine Welle?
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19.07.2014 22:56 Uhr von perMagna
 
+6 | -3
 
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Als ich die Bilder gesehen habe - und ich habe von Eventplanung nun wirklich absolut keine Ahnung - habe ich mich nur gefragt: wer hat diesen Wahnsinn zugelassen?
Eine derartige Menschenmenge in einen engen Tunnel zu lassen ist doch fahrlässig.
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19.07.2014 23:13 Uhr von fox.news
 
+1 | -4
 
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sehe das ähnlich wie perMagna.

selbst als Laie hat man sich doch schon gewundert, wie so etwas funktionieren soll.

(und mir fällt zumindest auf Anhieb auch keine Veranstaltung mit ähnlich vielen Menschen ein, bei der das so ist. bei Festivals oder auch den vorherigen Paraden gab es immer die Möglichkeit gibt und gab es immer die Möglichkeit, daß sich das Ganze "zerstreut".

wenn dann noch genug "Wellenbrecher" usw. vorhanden sind, sind selbst solche Menschenmassen vergleichsweise ungefährlich).
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19.07.2014 23:28 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
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Wie sie verklagen die die von hinten gedrückt haben?
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20.07.2014 01:30 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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@ damokless

Nicht wenn zum Sachverhalt relevante Verfahren laufen.
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20.07.2014 01:33 Uhr von Atze2
 
+4 | -1
 
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@damokless

Totschlag verjährt erst nach 30 Jahren. Nur mal so zur Info.



zum Thema:
Ich würde sogar noch "grob fahrlässig" hinzufügen. Warum?
Mal abgesehen von der Zu- und Abfuhr der Menschen durch einen Tunnel. Wenn ein Mensch keinen Fluchtweg im Unterbewusstsein hat besteht die Möglichkeit das dieser Austickt (von Mensch zu Mensch verschieden, Alkohol und/oder Designerdrogen verstärken das) und eine Massenpanik verursacht.

Davon abgesehen, auch der Veranstaltungsort war grob fahrlässig gewählt. Keine Notausgänge. Rechts war die Autobahn, Links Schienen der DB AG (beide hätten gesperrt werden müssen im Vorfeld, erst bei der Panik ist dies geschehen).

Diskotheken z.B. bekommen die Auflage je nach Quadratmeter und Fassungspotential (bei 5000 Menschen "mindestens" 3 Notausgänge) aufgebrummt. Duisburg hatte für 200.000 Menschen NULL Notausgänge.

R.Schaller hätte das wissen müssen. Selbst ein Fitness-Studios, sollte die Eingangs-Tür wegen Feuer nicht erreichen zu sein, braucht minimum noch einen Notausgang (Hintertür).

Und schon im Vorfeld dieser Loveparade wurden Stimmen laut, das funktioniert nicht, wurden aber von Schaller und OB Sauerland komplett ignoriert.
Die Polizei/Rettungskräfte hätten nur ihren Trumpf ausspielen müssen und sagen: OB und Schaller: WIR STREIKEN!!
Deshalb muss auch die Polizei, namens Polizei-Chef NRW, in die Verantwortung gezogen werden.




btw. sind mir 300.000 Euro pro Opfer zu wenig. Das ist genau die Summe die Schallers Versicherung übernimmt. 2 Mio Euro ... extremst Unterversichert. Dummheit und Fahrlässigkeit muss in D härter bestraft werden.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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20.07.2014 02:46 Uhr von spoderman
 
+0 | -12
 
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20.07.2014 06:23 Uhr von NoXcuses
 
+0 | -0
 
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http://www.derwesten.de/...

http://www.ruhrbarone.de/...

[ nachträglich editiert von NoXcuses ]
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20.07.2014 06:26 Uhr von NoXcuses
 
+0 | -0
 
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Update: Loveparade in Bochum abgesagt

In Ruhrgebiet | Am 15 Januar 2009 | Von Stefan Laurin


Peinliche Nummer. Wäre das Aus für Bochum früher bekannt geworden, hätte man noch nach einem Alternativstandort im Ruhrgebiet suchen können – nun ist es dafür zu spät. Kritiker drängten schon im vergangenen Jahr auf eine Absage der Veranstaltung. Die Loveparade 2010 soll eigentlich in Duisburg stattfinden – in der Pressemitteilung ist allerdings nur noch vom Ruhrgebiet allgemein die Rede. Es scheint also auch in Duisburg Probleme zu geben.
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20.07.2014 09:40 Uhr von BeatDaddy
 
+0 | -2
 
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Schlussfolgerung kann nur eine sein: Keine Großveranstaltungen mehr! Pech Cat...
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20.07.2014 11:15 Uhr von fox.news
 
+0 | -0
 
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besonders ekelhaft ist auch wie sich die Veranstalter (sowohl Stadt als auch McFit) im Nachhinein gegenseitig den Schwarzen Peter zugeschoben haben und sich weigerten auch nur einen Hauch Verantwortung zu übernehmen.
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20.07.2014 11:52 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Anmerkung am Rande:

Es geht hier um Zivilklagen!
Da wird niemand mehr bestraft, sondern es geht nur noch darum, wer von wem welche Entschädigung bekommt.

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