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Bolivien: Neues Arbeitsgesetz - Kinderarbeit ab zehn Jahren erlaubt (Update)

Bolivien hatte vor wenigen Wochen das Mindestalter für arbeitende Kinder bereits auf 14 Jahren herabgesetzt (ShortNews berichtete). Jetzt wurde das Gesetz erneut überarbeitet und es erlaubt nun unter gewissen Bedingungen Kinderarbeit ab zehn Jahren.

Es ist für Zehnjährige künftig legal, einer Arbeit nachzugehen, wenn sie erstens weiterhin zur Schule gehen und zweitens als Selbstständige arbeiten. Zwölfjährige dürfen künftig auch im Lohndienst arbeiten, wenn die Eltern dies erlauben.

Premier Alvaro Garcia Linera sagt, man würde mit der Gesetzesänderung den Ansprüchen Boliviens nachkommen. Das Land gilt als eines der ärmsten Länder in Südamerika. Derzeit arbeiten bereits mehr als 500.000 Kinder, um ihre Familien finanziell zu unterstützen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bolivien, Erlaubnis, Gesetzesänderung, Kinderarbeit
Quelle: bbc.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2014 12:17 Uhr von Berundo
 
+1 | -10
 
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Warum unterstützt der Staat sowas?
Egal wie arm die sind, die sollen die Kinder Kinder sein lassen und etwas ändern. Leichter gesagt als getan, aber den Kindern dort die ohnehin schon schwere Kindheit nochmehr zu vermiesen ist nichts anderes als krank.

[ nachträglich editiert von Berundo ]
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18.07.2014 12:22 Uhr von Cevapcici21
 
+8 | -1
 
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Weil die dort drüben keine Kohle haben Pleite sind, und somit wenigstens ein paar Familien mehr eine Überlebensgrundlage haben....
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18.07.2014 12:23 Uhr von Destkal
 
+1 | -4
 
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18.07.2014 12:34 Uhr von brycer
 
+3 | -4
 
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Die etwas andere Methode illegale Kinderarbeit zu bekämpfen. Was sich nicht bekämpfen lässt wird eben einfach erlaubt.
Ob das allerdings der richtige Weg ist das Problem der Armut in Bolivien zu bekämpfen ist mehr als fraglich.
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18.07.2014 13:17 Uhr von El-Diablo
 
+1 | -3
 
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und das in einem christlichem westlichem Land...... :-( traurig das Kinderausbeutung von ganz oben unterstützt wird.
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18.07.2014 13:43 Uhr von ms1889
 
+3 | -2
 
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nuja..armut...hunger... da muß auch der staat helfen...da bolivien arm ist... müssen halt auch die kinder was für ihr essen tun...

war doch nach dem krieg auch so in deutschland/europa....

is halt "die reichen" (zB deutschland) bauen lieber abhörzentren oder bespizelungs infrastruktur als armen zu helfen...
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18.07.2014 14:21 Uhr von Shifter
 
+3 | -0
 
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ein richtiger schritt, um zu verstehen warum muss man sich mit den zuständen im land auseinandersetzen. aktuell sind die kinder alles illegale arbeiter und mit einem bein im gefängnis
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18.07.2014 14:24 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@bustere
Na wieder mal versucht was zusammenhängendes zu schreiben was jeder versteht?


lol


b2t

Es ist nunmal so, dass die Kinder dort arbeiten um ihre Familien zu unterstützen und dies auch wollen. Es gab auch Proteste dagegen Kinderarbeit zu verbieten.

Es ist leider so das man sich solch einen Luxus erstmal leisten können muss.
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18.07.2014 15:49 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -0
 
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@bustere
"sätze die jeder versteht sind nur was für billige Politiker"

Redest du dir das ein weil du nicht einen deutschen Satz richtig rauskriegst?
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18.07.2014 17:11 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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Nur zur Info: In Thüringen im Geburstort meiner Großmutter war es bis in die 60er Jahre noch vollkommen normal, dass die Kinder bei der Feldarbeit helfen. Also Getreideschnüren mit der bloßen Hand.

Nur weil die Kinder von heute verhätschelt werden wie eine Hauskatze muss das nicht das normalste der Welt sein.
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18.07.2014 20:27 Uhr von Schillerlocke
 
+1 | -1
 
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Da freuen sich die Konzerne, endlich wieder kindersklaven wie früher.
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20.07.2014 20:47 Uhr von mcdar
 
+0 | -1
 
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Dummen eckigen Gesetze, Binärsystem ist halt anders wie das analoge Natur-System, das sollte auch mal in den Köpfen aufleuchten, denn in diesem Falle spielt es der Kriminalität in die Hand durch indirekte Förderung und kriminalisiert gleichzeitig Bagatellen, also Unschuldige, wow, da stolpert man jeden Tag drüber, wenn die es versuchen, krampfartig in geschriebener Sprache das Leben zu regeln...Gesetze...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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29.07.2014 14:15 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Wird wohl die Grundlage für Hartz V.

Die Frage bleibt, wie viel irgendwelche Drecksfirmen dafür gezahlt haben, demnächst Kindersklaven zur Gewinnmaximierung nutzen zu können.

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