17.07.14 19:39 Uhr
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Ukraine-Konflikt: Passagiermaschine mit 295 Menschen wahrscheinlich abgeschossen

Laut Anton Geraschenko, Berater des ukrainischen Innenministeriums, ist im Osten der Ukraine ein Flugzeug abgestürzt. An Bord befanden sich 295 Passagiere.

Die Absturzstelle liegt im Konfliktgebiet Donezk, das vom ukrainischen Militär und prorussischen Separatisten umkämpft wird.

Das Innenministerium denkt, dass es ein Abschuss war. Die europäische Flugsicherung hingegen geht von einem Unfall aus.


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WebReporter: Rechargeable
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Flugzeug, Ukraine, Absturz, Konflikt
Quelle: welt.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2014 19:43 Uhr von Rechargeable
 
+3 | -3
 
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Der Focus hat meine vorige News leider in eine Ticker umgewandelt grrrrrrr.


*Die europäische Flugsicherung hingegen geht von einem Unfall aus.*

Wäre aber ein echter Zufall das genau da ein Unfall passiert.

[ nachträglich editiert von Rechargeable ]
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17.07.2014 19:45 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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280 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder.

Angeblich eine BUK Rakete.
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17.07.2014 19:47 Uhr von Rechargeable
 
+5 | -4
 
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*vor kurzem ukrainische Flugabwehrsysteme erbeutet*

Das haben sie eben auch Live im TV gesagt auf N24.

Diese Trottel haben das Falsche Flugzeug abgeschossen
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17.07.2014 19:51 Uhr von Rechargeable
 
+1 | -1
 
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Haha das mit den Schrotflinten habe ich auch gelesen
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17.07.2014 19:52 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -1
 
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Was in dieser News nicht erwähnt wird:
Es war eine Boeing 777 der Malaysia Airlines!

Selber Jet und Airline wie vor ein paar Wochen, nur andere Umstände.


[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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17.07.2014 19:58 Uhr von Perisecor
 
+8 | -7
 
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Nun mal keine voreiligen Schlüsse ziehen - über BUK-M1/M2 verfügen sowohl Russland, als auch die Ukraine, als vermutlich auch die Separatisten (wobei ein solches System zum Abschuss einer 777 in 33k ft gar nicht nötig wäre).

Die Vermutung liegt natürlich nahe, dass weder Russland noch die Ukraine aktive Luftüberwachung betreiben, noch dass sie auf Flugzeuge schießen - die Ukraine, weil die Separatisten keine Flugzeuge haben (und BUK gegen Helikopter eher ungeeignet ist) und Russland, weil sie ihren Luftraum idR mit eigenen Luftüberlegenheitsjägern kontrollieren.

Dennoch: Voreilige Schlüsse helfen niemandem und heizen die Situation nur weiter an.


PS: Bitter natürlich für Malaysian. Genauso rapide wie der Bestand an 777 nimmt auch das Image ab - obwohl die Airline vielleicht in beiden Fällen völlig unschuldig ist.
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17.07.2014 20:00 Uhr von usambara
 
+5 | -11
 
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mal sehen, wie sich Putin da raus windet.
https://www.youtube.com/...
Offenbar werden aus dem ganzen russischen Einflussbereich Söldner angeworben, um in der Ukraine zu kämpfen- hier ein usbekischer Afghane: https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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17.07.2014 20:12 Uhr von Jorka
 
+4 | -2
 
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Mal eine andere Frage, warum fliegt Malaysia Airlines über die Ostukraine?

Gibt es da keine andere Möglichkeit der Flugroute?
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17.07.2014 20:15 Uhr von Perisecor
 
+4 | -5
 
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@ Jorka

Der normale Luftkorridor für Flüge in diesen Bereich führt darüber, er wurde nicht gesperrt (u.a. auch, weil eben eigentlich niemand mit moderner SAM um sich schießt).

Ein wenig veranschaulicht, wie Flugrouten auf der runden Erde verlaufen:
http://www.gcmap.com/... (das wäre der perfekte Weg, ohne Einbeziehung von Flugkorridoren ("Autobahnen"))
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17.07.2014 21:03 Uhr von Jens002
 
+4 | -1
 
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Die sollen endlich Blauhelme (auch russische) dort hin schicken.
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17.07.2014 21:36 Uhr von TinFoilHead
 
+4 | -7
 
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Esrtmal kann ich kein Flugzeug von der Größe einer 777 erkennen, im Video des Absturzes:
http://www.youtube.com/...

Und für Russland oder die sogenannten Separatisten wäre dies wohl das Dümmste, was sie hätten tun können.

Zufällig sollen am Mittwoch Kiev-ukrainische Truppen BUK-Raketenstellungen in der Gegend um Donetsk stationiert haben.

"Ein informierter Sprecher teilte mit, dass das ukrainische Militär am Mittwoch mehrere Flugabwehrraketensystem e vom Typ Buk im Raum Donezk in Stellung gebracht habe. Dem Sprecher zufolge sind nur Buk- und S-300-Systeme in der Lage, Ziele in 10.000 Meter Höhe abzuschießen. Die ostukrainischen Volksmilizen „verfügen nicht über solche Waffen“."

Und wenn man denn jetzt noch dazu bedenkt, wer denn eigentlich der Aggressor ist, gegen seine eigene Bürger mit Waffen vorgeht, und am meisten von dieser Geschichte profitiert...

-Präsident Poroschenko spricht von "terroristischem Akt"-

Ach ja, US-Amerikaner sollen auch an Bord gewesen sein, wie praktisch das doch alles für die Kiever Junta ist...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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17.07.2014 22:09 Uhr von Perisecor
 
+5 | -8
 
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@ TinFoilHead

"Esrtmal kann ich kein Flugzeug von der Größe einer 777 erkennen, im Video des Absturzes:"

Ach. Das mag daran liegen, dass das Video aus x-Kilometern mit einer Kartoffelkamera gefilmt wurde, während CNN das Ganze aus YouTube abfilmt.



"Zufällig sollen am Mittwoch Kiev-ukrainische Truppen BUK-Raketenstellungen in der Gegend um Donetsk stationiert haben."

Ganz unzufällig hat die ukrainische Regierung bisher kaum Luftabwehr stationiert, da die Separatisten über keine Flugzeuge verfügen.



Der tolle informierte Sprecher jedenfalls hat keine Ahnung. Neben BUK und S-300 wären in der Region auch KUB, S-200V, S-300V, S-400, Neva, Krug, Osa, TOR und Pantsir möglich. Nur, um mal bei SAM zu bleiben.
Die meisten Systeme davon sind in der Ukraine/Russland im aktiven Dienst, manche eingemottet.



"Die ostukrainischen Volksmilizen „verfügen nicht über solche Waffen“."

Was seit ein paar Tagen als widerlegt gilt.



"Ach ja, US-Amerikaner sollen auch an Bord gewesen sein, wie praktisch das doch alles für die Kiever Junta ist..."

US-Amerikaner sind an Board der meisten internationalen Flüge, vor allem dann, wenn sie von großen Umsteigeflughäfen ausgehen, welche von diversen US-amerikanischen Airlines bedient werden.



Ob es die Ukraine oder Separatisten waren? Keine Ahnung. Aber das was du schreibst ist Unsinn.
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17.07.2014 22:13 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
+1 | -2
 
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@Jorka
"warum fliegt Malaysia Airlines über die Ostukraine?"

Die Fluggesellschaften machen das im Rahmen einer Risikenabwägung und da Malaysian wohl den Jetstream nutzen wollte um ein paar Liter sprit zu sparen wählten sie wohl diese Route.
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17.07.2014 23:14 Uhr von usambara
 
+3 | -4
 
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abgehörte Funkgespräche der Separatisten:
https://www.youtube.com/...
Die Region wurde eigentlich seit Wochen umflogen, war gut zu beobachten mit flightradar24.com

[ nachträglich editiert von usambara ]
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17.07.2014 23:45 Uhr von Perisecor
 
+4 | -2
 
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Nachdem der Absturzort ja nun exakt bekannt ist, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass ukrainische BUK verwickelt waren. Die hätten in vorderster Frontlinie in einem engen Brückenkopf stehen müssen, um dann auf maximale Reichweite zu schießen.

Dass Separatisten sich damit gebrüstet haben, ein Militärflugzeug abgeschossen zu haben und die Einträge verschwunden sind, als bekannt wurde, dass es sich um ein Zivilflugzeug handelt, macht das alles irgendwie nicht besser.
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18.07.2014 00:12 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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Associated Press-Reporter berichten von einem von ihnen gesehenen BULK surface-to-air missile system nahe Snischne http://wikimapia.org/...
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18.07.2014 00:21 Uhr von azru-ino
 
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ich glaube dass die seperatisten das flugzeug für ein ukranisches Kampfflugzeug hielten und es abschossen, aber bestimmt kein ziviles Flugzeug absichtlich abgeschossen hätten. Ist aber auch schon blöd gewesen, über ein Kriesengebiet zu fliegen.
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18.07.2014 07:08 Uhr von Boron2011
 
+0 | -3
 
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"Das Innenministerium denkt..."

Denken heißt nicht wissen. Blackbox bergen und Fakten prüfen, dann wird man wissen, vorher nicht.
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18.07.2014 09:43 Uhr von Big-E305
 
+0 | -2
 
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@amistad

wohin soll se gehen, die Black box, in die USA? es ist die Angelegenheit von Malaysia, Ukraine und Russland. Jetzt kann doch Putin behaupten Ukraine war es, und wenn wir nach beweisen schreien kann er doch sagen, kommt aus de Blackbox und ist GEHEIM und nicht für die öffentlichkeit, so wie es die USA auch immer tut...was dann?

vielleicht wollen die pro-russen etwas vertuschen, oder sie wollen sichergehen, dass die wahrheit ans licht kommt weil sie es keinesfalls waren und ukraine bereits auf dem kurs getrimmt ist "Es war ein Terrorakt"

[ nachträglich editiert von Big-E305 ]
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18.07.2014 10:04 Uhr von Mankind3
 
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@Big

Man hätte sie auch nach Frankreich schicken können, die haben dort auch die Mittel um Blackboxes auszuwerten.

Und wer sonst in dieser Zone sollte es denn gewesen sein? Die Regierung hat keine notwendigkeit für Luftabwehr einsatz, da die pro Russischen Kräfte keine Flieger besitzen.

Außerdem währe es für das militär wohl ein leichtes gewesen zu sehen das es eine Zivile Maschine war, da die Teile immerhin Transponder haben die eine Identifikation möglich macht.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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18.07.2014 10:40 Uhr von Big-E305
 
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@mankind
naja vielleicht ist das einfach ein mttel mit dem der russe noch weiter bedrängt werden kann. wahrheit ist immer sehr rar in kriesenzeiten und laut unserem experten perisecor haben sowohl die russen als auch die ukrainer diese waffen einsatzbereit.
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18.07.2014 10:46 Uhr von Perisecor
 
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@ faktkonkret

Man kann über die Blackbox eventuell den Abschussort etwas genauer eingrenzen, wobei der ja dank des engen Radarnetzes bereits genau genug bekannt ist.

Ansonsten ist eben nach wie vor nicht zu 100% geklärt, ob die Maschine abgeschossen wurde, auch wenn eines der Videos des Absturzes deutlich zeigt, dass sie beim Absturz eine deutliche dunkle Rauchsäule hinter sich her gezogen hat.
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18.07.2014 10:57 Uhr von Perisecor
 
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@ Big-E305

Beide Länder haben BUK-M1/M2 im aktiven Dienst. Die Separatisten brüsten sich aber damit, BUK(-M1) erbeutet zu haben, vgl. hier eine Meldung von RIA:
http://de.ria.ru/...

Im Detail:
Russland:
Die BUK hätte quasi direkt an der Grenze zwischen Ukraine/Russland stehen müssen und selbst dann hätte der Treffer hinter der operationalen Einsatzreichweite stattgefunden. Ich mag nicht ausschließen, dass es einzelne Raketen (Produktionsschwankungen) gibt, welche das schaffen könnten, das ist aber 1) vorher nicht zu wissen 2) militärisch wenig sinnvoll auf sowas zu setzen.
Ich persönlich glaube eher nicht, dass russische Truppen von russischem Gebiet mit einer russischen BUK geschossen haben.

Ukraine:
Die Ukraine verfügt über ein schmales, von Separatisten zurückerobertes Gebiet, in welchem eine BUK hätte stationiert werden können, welche dann ebenfalls auf maximale Reichweite hätte wirken können. Es gibt aber auch hier Gründe, die deutlich dagegen sprechen:
1) Die Separatisten verfügen über keine Flugzeuge. BUK ist primär ein Wirkmittel zur Flugzeugbekämpfung, gegen Helikopter gibt es deutlich unauffälligere, transportablere und effizientere Mittel.
2) Die BUK ist für den direkten Fronteinsatz nicht geeignet, sie also in einen so engen Korridor zu schicken wäre militärisch gewagt.



Schlussendlich nützt dieser Abschuss niemandem. Weder der Ukraine, noch Russland - und auch nicht den Separatisten.
Während also die üblichen Spinner (Freeman von ASR z.B. hat gestern breit behauptet, dass BUK einen Infrarotsuchkopf hat...) ohne Ahnung an False-Flag glauben, sehe ich hierfür keinerlei Grundlage. Viel wahrscheinlicher ist das schlichte Verwechseln, ob fahrlässig oder durch einen Systemfehler, von Zielen. Es soll sich ja durchaus eine ukrainische Militärmaschine, vermutlich ein Transporter/Aufklärer An-26, in dem Bereich aufgehalten haben.
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18.07.2014 11:22 Uhr von usambara
 
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Die wahrscheinlichste Ursache: Die Separatisten wollen
eigentlich ein Spionageflugzeug des ukrainischen Militärs in größerer Höhe abschießen.
wie hier:
http://rt.com/...
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18.07.2014 13:06 Uhr von usambara
 
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Offenbar wurde das Flugabwehr-System 9K37 Buk-M1 (SA-11 Gadly) wieder schnell gen Russland abtransportiert- und dummerweise dabei gefilmt
https://www.youtube.com/...

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