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Hamburg: "Hartz-IV-Rebellin" scheitert zunächst vor Gericht

Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann wurde landesweit als so genannte "Hartz-IV-Rebellin" bekannt, weil sie das System Hartz-IV kritisierte und sich dagegen wehrte.

Daraufhin versetzte man die Frau in eine Sozialbehörde, wogegen sie sich gerichtlich wehrte und nun zunächst vor dem Hamburger Arbeitsgericht scheiterte.

Hanemann argumentierte, für die neue Position nicht die notwendigen Qualifikationen zu haben und will zurück in ihren alten Beruf: "Ich mag den Job, und ich bin immer noch der Meinung, dass ich wirklich das System von innen heraus reformieren kann".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Hamburg, Urteil, Hartz IV, Ablehnung, Rebelle
Quelle: t-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2014 14:39 Uhr von blz
 
+20 | -46
 
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17.07.2014 15:17 Uhr von oldtime
 
+29 | -7
 
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Wenn die Kritik gerechtfertigt ist, dann sollte weder das Amt noch ein Privatunternehmen jemanden versetzen oder gar entlassen, sondern sich mal der Probleme annehmen.

Ja, es gibt Probleme, die man ändern kann. Man muss nicht die Mitarbeiter unter Druck setzen und Kunden verarschen.

[ nachträglich editiert von oldtime ]
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17.07.2014 16:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -23
 
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17.07.2014 16:51 Uhr von jupiter12
 
+18 | -5
 
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Thomas,
Du hast leider nicht Verstanden worum es geht.....
Die Frau bezweifelt die Umsaetzung und den Umgang mit Arbeitslosen - es geht nicht um ihren Job oder ihren Arbeitgeber.

Es geht um sinnlose Weiterbildungen, Schikane und Sanktionen....

Google doch einfach mal....

http://www.ingehannemann.de/...
oder
http://de.wikipedia.org/...


anyway....
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17.07.2014 17:03 Uhr von TeKILLA100101
 
+12 | -4
 
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@oldtime

Es gilt aber deutschlandweit, dass derjenige der Dumme ist, der auf Probleme aufmerksam macht und nicht der, der sie verursacht.

Ist bei mir in der Firma genau die gleiche Vorgehensweise. Wenn einer in einer Abteilung auf Probleme aufmerksam macht, wird ihm auch "Rebellion" unterstellt und er wird entweder in eine andere Abteilung versetzt oder direkt weggeekelt...
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17.07.2014 17:57 Uhr von z3us-TM
 
+1 | -6
 
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ja und wie was hat das mit harzIV zu tun ? MOZZER ?

hilf mir ...


ich verstehe die überschrift mit deinem artikel nicht ?

freust du dich das du einen job gefunden hast oder willst du dich lustig machen ?

das ist sichr kein weg um sich freunde hier zu machen !

strafrecht, sozialrecht.. nachbarschaftsrecht... alle haben rechte aber auch pflichten.

wenn sich jeder drann hält is doch alles tutti !
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17.07.2014 18:28 Uhr von blz
 
+2 | -6
 
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@oldtime: Und wer entscheidet ob Kritik gerechtfertigt ist? Du? Nüchtern betrachtet geht es hier um eine Frau die nicht mit den Methoden ihres Arbeitgebers zufrieden ist und diese öffentlich kritisiert.
Wenn sich hier eine Frau über einen Frittenbudebetreiber aufregt interessiert das keine Sau, aber hier bei SN meint jeder H4 Empfänger, dass dieses System ungerecht ist und deswegen hat die Frau automatisch recht und darf postulieren was sie will.
Wir leben in einer modernen aufgeklärten Gesellschaft, aber der Grundsatz: "Man beißt nicht die Hand, die einen füttert" gilt noch immer.
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17.07.2014 19:19 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -4
 
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Aus der Quelle:
"Hannemann ist derzeit krankgeschrieben und hat die neue Stelle bislang nicht angetreten."
Gut, dass sie zumindest nicht so krank ist, dass sie nicht (min.) zwei Gerichtsprozesse gleichzeitig anstrengen kann.

@ oldtime
"Wenn die Kritik gerechtfertigt ist, dann sollte weder das Amt noch ein Privatunternehmen jemanden versetzen oder gar entlassen, sondern sich mal der Probleme annehmen."
Gerechtfertigte Kritik ist natürlich etwas positives. Allerdings wird man wohl bei so ziemlich jedem Unternehmen rausgewerfen, wenn man diese nicht intern, sondern extern äußert (und damit gegenüber den Kunden!).
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17.07.2014 19:46 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -3
 
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@blz_

Ich wünsch Dir mal ein Jobcenter als Arbeitgeber!

@TheRoadrunner_

"Allerdings wird man wohl bei so ziemlich jedem Unternehmen rausgewerfen, wenn man diese nicht intern, sondern extern äußert (und damit gegenüber den Kunden!). "

Na, dass wissen die "Kunden" doch schon längst. Nur der normale Bürger nicht und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Um nichts anderes geht es im Fall Hanemann

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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17.07.2014 19:51 Uhr von oldtime
 
+0 | -0
 
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@blz
Die Firma selber sollte sich die Kritik anhören und gründlich überlegen ob da nicht was wahres dran ist. Und ob die Gerechtfertigt ist oder nicht sollte sich der der sich beschwert wissen.

@TheRoadrunner
Natürlich sollte Kritik erstmal intern weiter gegeben werden. Das was die Frau hier in der News gemacht hat geht deutlich darüber hinaus.


Ich meine Ansich ist Kritik ja eine Supersache für ein Unternehmen, gerade wenn es möglich ist dadurch schwerwiegende Probleme zu beheben, bevor das ganze Geld kostet oder den Ruf schädigt.

In dem Unternehmen in dem ich arbeite gibt es möglichkeiten Fehler und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Man bekommt auch eine Nachricht das man das ganze prüfen wird.

Tja, das wars dann aber auch damit. Fehler werden verschleppt bis es peinlich wird und dann in der Presse landet und dann heißt es entweder, von Oben warum wissen wir da nichts von, dass muss sofort geändert werden. Oder es wird einfach irgendein vorgefertigter Text bereitgestellt, den man den Kunden sagen muss, und dann wird einfach so weitergemacht wie bisher.
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17.07.2014 22:22 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -4
 
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@ highnrich1337

"Jobcenter ist nicht öffentlicher Dienst. Es gibt nicht mehr das Arbeitsamt. Ist alles privatisiert worden."

Ich frage mich echt wo du diese Weisheiten her hast? Wem gehört denn deiner Meinung nach die Arbeitsagentur?
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17.07.2014 22:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -4
 
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Die Frage ist doch kritisiert sie das Jobcenter weil dieses die Gesetze oder Verordnungen falsch umsetzt oder kritisiert sie die Gesetzesgrundlagen als Falsch und unsozial. Das zweitere steht ihr und den JC meiner Meinung nach nicht wirklich zu, denn ihr Job ist die Gesetze umzusetzen und den Menschen die ihnen zustehende Hilfe zukommen zu lassen. Denn die Gesetze weden nur von den Demokratisch gewählten Vertretern beschlossen und die Verwaltungen müssen erstmal damit leben. Wenn Dinge in der Umsetzung klemmen werden diese über Kommisionen, Tutoren, etc. in den Gesetzgenbungsprozess zurückgemeldet.

Daher kann die Frau ihre Meinung gerne, wie wir alle, bei den nächsten Wahlen zum Ausdruck bringen.

Hält sich das JC jedoch nicht an die Regeln dann sollte sie das intern klären, hoffen das Klienten den Rechtsweg gehen und diese ggf. an entsprechende Beratungsstellen verweisen.
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18.07.2014 11:34 Uhr von lesersh
 
+4 | -1
 
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Viele Hartz4-Empfänger wissen gar nicht was ihnen alles zusteht.
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18.07.2014 21:42 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ schmollschwund
"Na, dass wissen die "Kunden" doch schon längst. Nur der normale Bürger nicht und das gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Um nichts anderes geht es im Fall Hanemann"
Und was genau soll durch die Versetzung noch vermieden werden? Es ist doch schon alles an die Öffentlichkeit gedrungen. Und in ihrem Mitteilungsdrang gebremst wird Frau Hannemann durch diese Versetzung nun wohl auch nicht.

@ oldtime
Wenn das so ist, muss man einen anderen Weg finden als die Öffentlichkeit. Man muss es akzeptieren oder sich einen anderen Arbeitsplatz suchen.
Der Weg an die Öffentlichkeit ist in jedem Fall geschäftsschädigend, und da muss man froh sein, wenn man nur gekündigt und nicht vielleicht noch aufgrund geschäftsschädigenden Verhaltens verklagt wird.

@ lesersh
"Viele Hartz4-Empfänger wissen gar nicht was ihnen alles zusteht."
Ich glaube ja, die meisten Bundesbürger kennen ihre Rechte besser als ihre Pflichten, und vor allem achten sie ihre Rechte besser. Ausschließen würde ich da lediglich die Hartz4-Empfänger, bei denen es trotz (Vollzeit-) Job einfach nicht zum Leben reicht.
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20.07.2014 22:22 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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@blz
...sie kritisiert nur die Praktiken, nicht den Arbeitgeber(!)...und dies fällt auf den Leitenden zu, der das Unternehmen damit in Misskredit bringt, die Gesetzgebung aggressiv auslegt, obgleich der Sold-Fürchtenden loyalen Schafe...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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20.07.2014 22:29 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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...PS...Eingeschworene Kaffeekränzchen- Gemeinde (Bürofuzzies) lässt sich nur schwer von ihrem Irrtum überzeugen...da geht es eher um "Gemeinschaft", als um Wahrheit...
...um das, was Zusteht, kümmern sich doch nur die Gewieften und die Zocker, jeder andere will seine Ruhe und souverän sein Leben führen können, das pochen auf "Recht" ist wie betteln, demütigend...

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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