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Öllösungsmittel auch vier Jahre nach Deepwater-Katastrophe am Strand messbar

Das Lösungsmittel, das während der von der Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko verursachten Ölpest eingesetzt wurde, bleibt offenbar wesentlich länger in der Umwelt stabil als gedacht. Bei der Katastrophe vor vier Jahren waren geschätzte 800 Millionen Liter Öl ausgetreten.

An den Stränden entlang der Golfküste waren seit der Ölpest immer wieder Spuren des Lösungsmittels Dioctylnatriumsulfosuccinat (DOSS) nachweisbar. Mit DOSS sollten die Ölteppiche in feinste Tröpfchen zersetzt werden, welche dann schneller von Bakterien abgebaut werden.

Das Mittel war ausgewählt worden, da es selbst biologisch abbaubar sein soll. Dieser Abbau geschieht jedoch offenbar deutlich langsamer als geplant, wie US-Forscher betonen. Die Gesundheitsrisiken sind noch nicht gänzlich erforscht, viele Gemeinden warnen aber dennoch mit Schildern an den Stränden.


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WebReporter: scinexx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Öl, Katastrophe, Strand, DOSS
Quelle: scinexx.de

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