17.07.14 13:35 Uhr
 517
 

Münchner Bürgermeister will kein Linux in Stadtverwaltung: "Bin Microsoft-Fan"

Der neue Bürgermeister Münchens, Dietere Reiter, will in der Stadtverwaltung keine Open-Source-Programme wie Linux nutzen.

Der SPD-Politiker sei "Microsoft-Fan" und könne ein "Lied von den fehlenden Funktionen" singen.

Der zweite Bürgermeister Josef Schmid von der CSU schließt sich dieser Meinung an. Die IT-Abteilung der Stadt selbst kann sich der Meinung der Politiker nicht anschließen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Microsoft, Fan, Linux, Bürgermeister, Stadtverwaltung
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
Barbaren!: Rechter Deutscher fickt Kinder und verkauft sie an Männer,.,
Niederlande: Gericht spricht Geert Wilders schuldig - aber keine Strafe

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.07.2014 13:51 Uhr von Justus5
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Toll.
Weil der neue ein MS-Fan ist, gehen jetzt wahrscheinlich wieder Millionen von Steuergeldern für die Umrüstung drauf.
München hat die höchste Dichte an Linux-Spezialisten in ganz Deutschland, vermtulich sogar in Europa - und sowas soll jetzt leichtfertig aufgegeben werden, weil der OB MS-Fan ist?
Wirklich toll..... ;(
Kommentar ansehen
17.07.2014 13:57 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
"... könne ein "Lied von den fehlenden Funktionen" singen."

Vermutlich auch von seiner Ahnungslosigkeit und Inkompetenz, was Betriebssysteme betrifft.

Was bitte schön vermisst er den an Funktionen, die OpenSource im Büro NICHT hat?

München hat sich einen mehr als guten Ruf erarbeitet mit der Umstellung auf Linux. Wäre "schade" wenn dieser Heini das jetzt einfach so zunichte macht, weil er "MS-Fan" ist.

Serverseitig steht Linux/Unix sowieso außer Frage, und auf dem Office-Desktop sehe ich keine Nachteile bei OpenSource.
Es gibt genug professionelle Anbieter, die auch den Support etc. bereitstellen können.
Kommentar ansehen
17.07.2014 14:16 Uhr von Adam_R.
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Was will denn der überhaupt.../facepalm

Gerade in Zeiten der Spionage und Massenüberwachung kommt der daher und jammert Microsoft nach. Es ist ja bekannt, dass Windows Hintertüren hat und um Einiges leichter auszuschnüffeln ist. Keine Ahnung was mit dem Vogel los ist.

Ich bin zwar nur Privatanwender aber heilfroh, auf Linux umgestiegen zu sein. Ich vermisse nichts. Und Linux wird immer besser.



[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
Kommentar ansehen
17.07.2014 16:35 Uhr von daiakuma
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Dieser Intelligenzallergiker hat mit allergrößter Sicherheit nicht EINMAL Linux aus der Nähe gesehen. Das einzige Lied, was der kennt, ist die Startmelodie von Windows 95. Vollpfosten, da!
Engstirniger Trottel!
Kommentar ansehen
17.07.2014 18:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"Die meisten User kommen mit MS-Produkten deutlich besser klar"

Sie kennen die MS-Produkte eben, ob sie damit besser klar kommen, wage ich zu bezweifeln, wenn man sich die Support-Foren mal so anschaut....

"und für die Verwaltung vieler Nutzer gibts nichts Besseres als eine Domäne mit MS Server 2008R2/2012 + Exchange. "

Gleiches Problem: Die "Experten" für Domänen-Verwaltung und Exchange bekommst du quasi direkt ausm Abendkurs von der VHS runter. Die schaffen es dann auch halbwegs, sich ein Netzwerk unter Windows zusammenzuklicken.
Für Linuxe-Netze benötigt man echte Fachleute, dafür aber deutlich weniger. Beispiel folgt gleich...

"In der Praxis hat sich gezeigt, dass reine Linux-Nutzung unter dem Strich deutlich höhere Kosten verursacht. "

Ein Gegenbeispiel dazu:
1&1 hat ungefähr genauso viele Linux- wie Windows-Admins.
Allerdings betreuen die 10x soviele Linux- wie Windows-Server. Der Aufwand für die Windows-Server ist deutlich höher als für die Linux-Kisten. Etwas, dass dir jeder fähige BOFH ähm Admin auch bestätigen wird.

Das einzige, was Kosten verursacht, sind die Schulungen der Mitarbeiter, in denen man ihnen erklären muss, dass auch unter Linux der Linksklick dasselbe macht wie unter Windows und dass das Linux-Excel genauso funktioniert wie das Windows-Excel.
Kommentar ansehen
17.07.2014 21:55 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Will mal auch meinen Senf abgeben...
Nutze Win und Linux...

Windows ist für die Masse einfach top.
Es gibt einfach alles an Programme und Treibersuche ist kaum nötig, da es für Win auch einen Treiber gibt. Und für Kiddies gibt es ja zig Computerspiele.

Linux dagegen, es gibt ausreichend Programme, man muss halt wissen wie die Alternativen zu den Win-Programmen heissen
Treiber ist oftmals so eine Sache. Gerade bei neuerer Hardware eher Fehlanzeige. Teilweise auch keine Installation trotz Treiber möglich (Fritz Wlan Stick!)
Um die Kommandozeile komme ich zumindest unter Linux nicht rum.

Linux ist hauptsächlich immer noch ein wenig Nerd-veranlagt, d. h. für Leute die gerne etwas am PC ausprobieren wollen.

Windows dagegen ist für Leute, die sich über das "Innenleben" Ihres PCs keine Gedanken machen wollen bzw. können, da sie zu wenig Ahnung von der Materie haben.

[ nachträglich editiert von internetdestroyer ]
Kommentar ansehen
18.07.2014 11:16 Uhr von lesersh
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
LibreOffice ist genauso gut, wie MS Office. Als ITler ist es richtig einfach jedanden etwas zu verkaufen, der keine ahnung hat.
Kommentar ansehen
18.07.2014 11:19 Uhr von Berundo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
>Der SPD-Politiker sei "Microsoft-Fan" und könne ein "Lied von den fehlenden Funktionen" singen.

Hahahaha, die fehlenden Funktionen... oh Junge.
Er sollte sich erstmal mit Linux auseinandersetzen statt gleich drauflos zu reden.
Kommentar ansehen
18.07.2014 21:30 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und tschuess LiMux.

Dass Muenchen ja nach Abschluss der Umstellung massenhaft Geld gespart hat ist egal. Dass in Muenchen die Anzahl an Support-Anfragen herunter ging und die verlaesslichkeit hinaufging interessiert auch kein Schwein.

Politiker geben eben gern das Geld der Buerger aus und bruesten sich dann auch noch mit ihrer Verschwendungssucht.

Alles dreckspack.
Kommentar ansehen
19.07.2014 00:34 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ BastB:

" Die meisten User kommen mit MS-Produkten deutlich besser klar und für die Verwaltung vieler Nutzer gibts nichts Besseres als eine Domäne mit MS Server 2008R2/2012 + Exchange. "

Genau ... schonmal Linux auf nem Bildschirm gesehen? Ich spreche damit nicht von youtube-Videos ... Als Kommentator geht es kaum inkompetenter.

@ internetdestroyer:

"Linux dagegen, es gibt ausreichend Programme, man muss halt wissen wie die Alternativen zu den Win-Programmen heissen"

Nein, muss der Beamte vorm Rechner nicht. das nimmt ihm sein Admin ab. Er muss nur auf die Software geschult werden.

"Es gibt einfach alles an Programme und Treibersuche ist kaum nötig, da es für Win auch einen Treiber gibt."

Genau, "Treiber" ... ein Wort, dass der reine Linux-User eigentlich gar nicht kennt. Denn er braucht sowas in 90 % der Fälle gar nicht. Er installiert sein Linux (welches halbegs moderne Derivat auch immer) und es LÄUFT. Mit läuft ist nicht gemeint, dass er nach der Install erst einmal 10.000.000 Treiber und Programme per CD nachfüttern muss. Es ist alles da.


"Und für Kiddies gibt es ja zig Computerspiele."

Willst du mich verarschen? Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Es geht um Verwaltung und Management von Kunden.

"Treiber ist oftmals so eine Sache. Gerade bei neuerer Hardware eher Fehlanzeige. Teilweise auch keine Installation trotz Treiber möglich (Fritz Wlan Stick!)"

Ja genau. Kaufst ein Produkt (von Fritz ... = Elektroschrott für Heimanwender), das innerlich irgend eine Dreckhardware installiert hat und wunderst dich dann, dass es unter Linux nicht "out-of-the-box" läuft? (Fast) Jeder 3,- Euro WLAN-Stick werkelt unter Linux tadellos.

Nur mal so zur Info, Meister: mit dem NDSwrapper funktioniert auch der "Treiber" ... auch unter Linux. Lies doch erst mal, bevor du Unsinn postest.

"
Linux ist hauptsächlich immer noch ein wenig Nerd-veranlagt, d. h. für Leute die gerne etwas am PC ausprobieren wollen.

Windows dagegen ist für Leute, die sich über das "Innenleben" Ihres PCs keine Gedanken machen wollen bzw. können, da sie zu wenig Ahnung von der Materie haben."

Ja, genau. Frag mal einen ... naja, sagen wir 50-jährigen Windows-Nutzer, wie gut er mit Windows 8 zurecht kommt, seit seinem Umstieg von XP ...

Knall im Ubuntu, Linux Mint oder vergleichbar GUI-lastige Linux-Derivate drauf, zeig ihm 15 Minuten die Handhabung und frag ihn das gleiche. ...

Aber nein, der "ich nutze Win und Linux"-Experte weiß es besser ... muss aber bei der Install nach Treibern fragen.

@eigentlicher Artikel:

Was ist das denn für ein Vollpfosten? Lieber zig Millionen wieder in die Umrüstung investieren, als sich für kleines Geld vom Admin zeigen zu lassen, wie man das System der Behörden nutzt? Solche Leute sollten direkt ihrs Amtes enthoben werden. Se schaden bewusst dem Steuerzahler um ihre eigenen Präferenzen durchzusetzen.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
Kommentar ansehen
19.07.2014 04:35 Uhr von Jake_Sully
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Die IT-Abteilung der Stadt selbst kann sich der Meinung der Politiker nicht anschließen" Die Meinung von Fachleuten ist für Politiker uninteressant.
Kommentar ansehen
18.08.2014 22:55 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Lesersh
Die meisten Leute,die ein Problem mit der Umstellung von MS Office auf LibreOffice haben, haben diese Probleme aus einem Grund: Sie haben nicht kapiert,daß nicht imer z.B. das 5.Icon von links eine bestimmte Funktion auslöst,sondern das Symbol dieses Icons,egal wo es positioniert ist. Anders gesagt: Sie haben Probleme,wenn bestimmte Funktionen nicht haargenau an der selben Stelle sind,wie sie´s gewohnt sind. Und dann wird gerne mal das ganze Betriebssystem in die Wüste gewünscht.

@Kritikglobalisierer: Welches sind den die "Bedürfnisse normaler Nutzer" ? Du solltest nicht vergessen,daß die Rechner in einer Behörde nicht dazu gedacht sind, damit rumzudaddeln, sondern bestimmte Aufgaben damit erfüllt werden sollen. Und die kann man mit Linux genausogut erfüllen wie mit Windows.Man muss nur bereit sein, sich etwas an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wer aber immer nur am gewohnten Kram festhält,der wird IMMER irgendwelche Probleme haben,auch unter Windows.

@Berundo
Ich frag mich gerade,welche "fehlenden Funktionen" er meint. Ich tippe mal auf Minesweeper und Solitair....

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?