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Bestseller, aber kaum gelesen: "Fifty Shades of Grey" schaffe nur jeder Vierte

Der Forscher Jordan Ellenberg von der Universität Wisconsin ist der Frage nachgegangen, ob die vielen gekauften Bestseller auch tatsächlich gelesen werden.

Der Mathematiker hat errechnet, dass das das Erfolgsbuch "Fifty Shades of Grey" nur von jedem vierten Leser geschafft wurde. Am meisten wurde Donna Tartts "Der Distelfink" ganz gelesen, denn hier kam er auf ganze 98 Prozent.

Der US-Wissenschaftler nutze für seine Studie Zahlen von Amazon: Anhand der Kindle-Geräte kann man nachvollziehen, wie weit ein Text markiert, also gelesen wurde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Bestseller, Lesen, Shades of Grey, Fifty Shades of Grey, Kaufen
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2014 13:37 Uhr von Leimy
 
+6 | -0
 
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Buch? Meinst du den analog eBook-Reader aus Papier? Ich habe mal von jemandem gehört, der jemanden kennt, der sowas schonmal im Museum gesehen hat. :)

Spass beiseite, ich finde es erschreckend, dass solche Daten zentral irgendwo gespeichert werden!

Die Tatsache, dass es von vielen nicht zu ende gelesen wurde, lässt wohl eher darauf schliessen, dass das Buch doch nicht so interessant ist, wie in den Medien propagiert wurde und viele deshalb frühzeitig das Lesen abgebrochen haben.
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17.07.2014 13:48 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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Erstaunlich, welche Daten wieder mal gespeichert wurden, ohne dass der Kunde vermutlich etwas davon wussste....
Und wie sie sich auswerten lassen.
Ein kleiner Beitrag zu Big Data also.
http://www.speicherguide.de/...
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18.07.2014 09:25 Uhr von juNkbooii
 
+2 | -2
 
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Das liegt bestimmt daran, dass viele leute nach 10 Seiten schon die Hand in der Hose hatten ;-)
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18.07.2014 09:34 Uhr von mort76
 
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sukor,
bisher wurden von "Fifty Shades of Grey", welches ja noch keine 2 Jahre alt ist, schon doppelt so viele Exemplare verkauft wie von "mein Kampf" bis zum Kriegsende insgesamt erschienen sind...und "Shades" wurde nicht bei jeder Gelegenheit an Hinz und Kunz verschenkt, wie es bei "mein Kampf" der Fall gewesen ist.
Das dürfte den Erfolg von Hitlers Machwerk ein wenig relativieren.
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18.07.2014 11:21 Uhr von VT87
 
+3 | -0
 
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Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade solche Bestseller oft nicht zuende gelesen wurden... da kommen dann Leute, die eigentlich nicht gerne lesen, auf die Idee es vielleicht doch noch mal zu probieren, und schaffen dann doch nicht mehr als 10 Seiten.

Wenn ich mir ein Buch kaufe, dann lese ich es auch zuende (es sei denn, es ist wirklich sehr schlecht). Anders sieht es natürlich bei geschenkten Büchern aus, da die irgendwie meistens nicht zu meinen Buchvorlieben passen.

Und bei eBook bin ich noch skeptisch... ich häng an meinen Büchern aus Papier.
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22.07.2014 02:09 Uhr von Stray_Cat
 
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Muss VT87 zustimmen. Ich finde das Lesen als ebook auch weniger angenehm.

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