17.07.14 11:00 Uhr
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Angst um das deutsche Bier: Brauer warnen eindringlich vor Fracking

Die deutsche Bierlobby und Mineralwasserhersteller warnen eindringlich vor den Risiken der Gasförderung durch das sogenannte Fracking. Dabei werden Chemikalien in Gesteinsschichten gepumpt, um darin enthaltenes Gas zu binden und an die Erdoberfläche zu befördern.

In der gemeinsamen Erklärung zeigt man Unverständnis darüber, dass Brunnen von Lebensmittel- und Getränkeherstellern in dem geplanten Gesetz weniger Schutz genießen als Trinkwasserbrunnen.

Deutschlands Umweltminister Sigmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks, beide von der SPD, betonten ihr Vorhaben, Fracking aus Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3.000 Metern durch das Wasserhaushaltsgesetz verbieten zu wollen. Kritiker bezweifeln dies und fürchten Schlupflöcher.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Angst, Deutsche, Bier, Lobby, Fracking
Quelle: taz.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2014 11:15 Uhr von telemi
 
+43 | -4
 
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F**** DICH REGIERUNG MIT DEINEM SCHEISS FRAKING!

Wer deratiges unterstütz, obwohl hinreichend bekannt ist, was es für Gesundheits-und Umweltschäden in den USA verursacht hat - und Brunnenvergiftung ist das Geringste - gehört für mich auf gut Bayerische Art mit der Scheisshausbürsten rausgeprügelt aus dem Amt.

Herrgott, Eure Geldgier ist derart enorm, dass man über die Leichen der Bevölkerung geht!

Lasst es einfach. Und SPD NEIN Sagen zu Merkels Regiem!
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17.07.2014 11:15 Uhr von uhrknall
 
+43 | -1
 
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In anderen Ländern wäre man froh über genug Wasser, und hier will man es vergiften lassen.

Kann man die Leute nicht einfach unschädlich machen, die unsere lebenswichtigen Reserven ruinieren wollen? Da ergeben sich solche Probleme erst gar nicht.
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17.07.2014 11:32 Uhr von Berundo
 
+6 | -3
 
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Das sollen die mal wagen, dann gibts hier ganz schnell nen Bürgerkrieg!
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17.07.2014 11:33 Uhr von flipper242
 
+3 | -12
 
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Fracking wird seit über 60 Jahren in Deutschland betrieben und früher war es tatsächlich riskant.

PS. Geothermie wird genauso gefrackt

[ nachträglich editiert von flipper242 ]
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17.07.2014 11:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+15 | -1
 
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Gäbe es dazu eine Volksbefragung wäre das Ergebnis klar.
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17.07.2014 11:42 Uhr von damagic
 
+16 | -2
 
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erst wenn der letzte fisch vergiftet,... usw...die menschheit richtet sich zugrunde, ob man will oder nicht...und das nur, weil immer einer dabei ist der den hals nicht voll genug bekommt -.-

[ nachträglich editiert von damagic ]
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17.07.2014 11:48 Uhr von Darkman149
 
+12 | -2
 
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Auch wenn ich kein Bier trinke, weils mir einfach nicht schmeckt bin ich gegen Fracking! Nur, weil irgendwer meint wir bräuchte das Gas aus diesen Gesteinsschichten wird alles getan um dran zu kommen! Koste es was es wolle. Und das kann und darf nicht sein. Selbst ich als Laie bilde mir ein zu wissen, dass es nicht gesund sein kann etwas künstlich aufzublasen. Und dann auch noch mit giftigen Chemikalien.

Anstatt zu überlegen wie wir noch mehr fossile Brennstoffe gewinnen können wäre es eher an der Zeit dafür zu sorgen, dass wir weniger davon verbrauchen bis wir irgendwann komplett davon und von der dahinter stehenden Lobby los kommen.

@ThomasHambrecht: kommt drauf an... Vor der Manipulation wären vermutlich etwa 75 bis 90% gegen Fracking. Danach, und das würde vermutlich auch als offizielles Ergebnis verkündet werden, wären dann 54% dafür. Man weiß doch wie sowas läuft, wenn dabei Geld für unsere Politmarionetten raus springt.
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17.07.2014 12:24 Uhr von sv3nni
 
+6 | -2
 
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Fracking verbieten und gut is
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17.07.2014 13:16 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -1
 
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@ flipper242

Wenn das wirklich so ist, wieso müssen dann jetzt Gesetze darüber gemacht werden, ob es erlaubt ist?

Heißt das, dass man 60 Jahre lang ohne Erlaubnis gefrackt hat?
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17.07.2014 13:35 Uhr von flipper242
 
+6 | -1
 
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hab ich ausversehen 60 geschrieben sollte 50 heißen.

@ TeKILLA100101
Nein da gibt es schon seither Gesetzgebungen.
Das was jetzt so ausserordentlich öffentlich passiert, kannst Du dem Populismus zu ordnen.

Es unterliegt dem Bergbaurecht.
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17.07.2014 14:04 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -0
 
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@ flipper242

Ich war jetzt mal so schlau und hab selber danach gegoogelt :-) Ist ja interessant.. Da stand sogar was davon, dass es schon seit den 1940er Jahren gemacht wird. Das is ja echt mal ein Witz. Danke dir, nu forsch ich ma bissl weiter nach.
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17.07.2014 18:06 Uhr von Mordo
 
+2 | -1
 
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Egal, wie korrupt unsere Politiker auch sein mögen - sie hätten bestimmt nicht den Mumm, sich den Chemiecocktail im Selbstversuch intravenös verabreichen zu lassen.
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17.07.2014 18:08 Uhr von Flutlicht
 
+3 | -4
 
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Das ganze Thema ist reiner Polulismus. Alle schwingen sie mit der Keule ohne sich vorher wirklich gründlich informiert zu haben. Es ist ein Thema das die Emotionen hochgehen lässt, das ist verständlich.

Fracking wird jedenfalls schon seit min. 50 Jahren betrieben, und in der ganzen Welt wurden mehrere Millionen(!) Bohrungen "gefrackt". Einfach mal nach "Hydraulic Fracturing" suchen.

Die Krönung des Ganzen ist eigentlich, dass die einzig relevanten Bedenken eigentlich garnicht das Fracking betrifft, sondern die Mischung des eingepressten Fracking Fluids. Das sind zum Großteil Wasser, Sand und unter 1% eine auf die Gesteinslage "zugeschnittene" Komposition aus unterschiedlichsten Chemikalien. In den meisten Fällen kann man dieses sogar trinken - wurde auch schon öfter bei Presseevents demonstriert. Ich möchte nicht behaupten, dass es immer trinkbar ist (da immer aufgrund der Gegebenheiten anders zusammengesetzt)

Das ganze wird dann noch so tief in der Erde eingepresst, dass es lächerlich ist, ernsthafte Grundwasser-Bedenken zu haben. Ja - ein Restrisiko gibt es immer, davon kann man sich auch niemals lossprechen, auch wenn es 0.000000001% sind. Auch diese wären allen zuviel - eh klar, es geht ja ums kostbare Grundwasser. Wären da aber nicht die 100,000x anderen Dinge die das Grundwasser JETZT GERADE bedrohen. Als ob immer alles an die Öffentlichkeit käme. Quasi eine Angst morgen von einem Meteoriten erschlagen zu werden.

[ nachträglich editiert von Flutlicht ]
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17.07.2014 18:47 Uhr von 1199Panigale
 
+2 | -0
 
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Unverständlich das irgendwelche politarschlöcher über UNSER Wasser und unsere Natür entscheiden können !
Ich begreife es nicht !
Hoffentlich wird dieses Ungeziefer es mal eines Tages am eigenen Leib zu spüren bekommen !!!
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17.07.2014 20:18 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Ich verstehe es einfach nicht, wieso sie jetzt schon mit diesem Blödsinn anfangen, wenn das normale Erdöl noch jahrelang sprudelt.

Und Jahrelang hält es ja wirklich noch locker 50 Jahre und mehr.

Wieso wegen ein paar Litern in Deutschland das Grundwasser riskieren ?
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17.07.2014 20:35 Uhr von flipper242
 
+3 | -3
 
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@ Lapis


informieren dann posten und nicht andere wie in diesem Fall grundlos beschuldigen.

Es werden seitjeher Fracking- Fluide eingesetzt, früher waren sie wirklich sehr bedenklich, da wurde z.B. Diesel genutzt.

Die jetzigen Fluide sind >99% Wasser mit Bauxit als Stützstoff und eine je nach Gestein zugeschnittene Komposition die garantiert nicht Geheim oder sonst was ist, sondern den Behörden definitiv bekannt ist.
Das liegt daran das in Deutschland nur zugelassene nicht giftige und nicht umweltgefährdende Produkte verwendet werden dürfen.

Die Panik über Fracing wird meines Erachtens von bestimmten Interessen-Gruppierungen gefördert, da bei Veranstaltungen immer noch gerne der Film Gasland gezeigt wird, obwohl dieser in weiten Teilen als widerlegt gilt. Besonders in dem so empörenden Teil des brennenden Wasserhahn. Die EPA konnte mit Isotopen- und Spurengasanalysen nachweisen, dass das Methan aus dem Wasserhahn nicht mit dem Methan aus den Frack-Bohrungen übereinstimmt, sondern aus oberflächennahen Kohleflözen stammt, die der Brunnenschacht durchbohrte.

Und weiterhin war das Problem der brennenden Wasserhähne schon aufgetreten, bevor in der Gegend überhaupt gefrackt wurde. Schon 1976 sprach die Wasserbehörde von :"Water
quality problems of the Denver Basin´s bedrock aquifers are confined predominantly to the Laramie
Formation and Laramie
-
Fox Hill aquifer. Water from these units is locally known to contain troublesome
amount
s of hydrogen sulfide, methane, iron,
fluoride
and sodium."

Und die gleichen Verfahren werden auch bei Tiefen-Geothermie und bei Grundwasserbrunnen angewendet
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18.07.2014 00:19 Uhr von mort76
 
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flipper,
in den USA WURDEN schon diverse Landstriche durch Fracking verseucht, das Grundwasser dort ist nun nicht mehr trinkbar- meinst du nicht, daß die tatsächlichen, realen Erfahrungen glaubhafter sind als die Propaganda der Lobbyisten?
Und ich rede nicht von Vorfällen vor Jahrzehnten- das ist das Ergebnis des modernen Frackings.

Nicht nur das Fluid ist das Problem- auch die generelle Stabilität und Dichtheit der Bohrungen ist nicht zu garantieren, das ist ein Glücksspiel, und das kann durchaus in einer Katastrophe wie bei der DeepwaterHorizon enden, wo man irgendwo ein Leck hat, das sich nicht schließen oder auffinden läßt, und durch das dann das Grundwasser verseucht wird- und zwar irreversibel.

Das ist doch das selbe wie mit der Gentechnik: es wird das blaue vom Himmel heruntergelogen, wie sicher doch alles wäre, und was ist nun die Konsequenz?
Quasi unausrottbares Super-Unkraut, welches gegen RoundUp und alles andere auch resistent ist.
Ewig wurde vor solchen Konsequenzen gewarnt, niemand wollte das glauben, und nun stehen die amerikanischen Farmer vor einer echten Katatrophe:
http://phys.org/...

SO endet das, wenn man der Lobby glaubt.
Beim Fracking läuft es nun genauso...da laufen wir sehenden Auges ins Messer.
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18.07.2014 02:19 Uhr von flipper242
 
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@mort76
"
flipper,
in den USA WURDEN schon diverse Landstriche durch Fracking verseucht, das Grundwasser dort ist nun nicht mehr trinkbar- meinst du nicht, daß die tatsächlichen, realen Erfahrungen glaubhafter sind als die Propaganda der Lobbyisten? "

Genau das ist ja Teil der Propaganda der Grünen-Lobby, vor der viele die Augen verschliessen, weil grün ist ja gut. Vielleicht sogar eine der größten Lobbies, weil eben ein Multi-Milliarden Geschäft bis hin in die Kommunen. Oder warum glaubst Du wird z.B. die gewaltige Thorium-Kontamination durch die seltenen Erden Förderung zur Neodym Gewinnung (davon der Großteil für WKAs) so gar nicht thematisiert?

Hier ein hübscher radioaktiver See unter freiem Himmel
http://goo.gl/...

Genauso wie nicht thematisiert wird das die sogenannten "erneuerbaren Energien" in DE gar kein CO2 einsparen. OK eigentlich wissen die Entscheider es durch ihre technischen Berater, liegt halt daran das WKA und PV und das ist systemimmanent keine Wärmekraftwerke ersetzen können - aber lieber nichts sagen/hören/sehen.

Noch mal zum Fracturing. Die auf den meisten Inet-Seiten immer noch erwähnten Kontaminationen lösten sich doch mit und mit auf, wie z.B. Dimock (Pennsylvania), Parker County (Texas) oder Pavilion (Wyoming). Und viele andere Kontaminationen, hatten nicht mit dem Fracking zu tun und wieder andere indirekt.

Eine 100% sichere Technik gibt es nicht und wird es nicht geben, aber im Verhältnis zu anderen Techniken, ist es eben relativ sicher und bezahlbar.

Ich mag halt den Blick durch die Grün-Rosarote Scheuklappen-Brille nicht
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18.07.2014 02:37 Uhr von damagic
 
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@carnap

leider geil...die menschen fallen "nur" so tief, wie sie selbst schaufeln...

[ nachträglich editiert von damagic ]
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18.07.2014 07:38 Uhr von mort76
 
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flipper,
es geht bei der erneuerbaren Energie ja nicht nur um das Co2.
Ich kann dir etwas zu meinem Background schreiben:
Ich wohne am Rand des größten Tagebaus der Welt ("das größte Loch der Erde"), ich kann von meiner Haustür in 10 Minuten an den Grubenrand schlendern, und die Nähe zum Tagebau bedingt dann auch, daß wir von Kohlekraftwerken quasi umzingelt sind.
Die zweit- und viertschmutzigsten Kraftwerke Europas stehen um uns herum, plus weiteren, die in der Rangliste etwas tiefer stehen- du kannst hier nichtmal Wäsche draußen aufhängen, so dreckig ist die Luft.
Und nein- ich wohne nicht in der DDR- ich rede von NRW...

Das lustige ist jetzt, daß RWE, denen das ganze gehört, sich darstellt als wären sie die größten Umweltschützer des Planeten, und ihre Technik wäre gottweißwie sauber...die Werbung dürftest du schon gesehen haben.

Das ist so einer der Gründe, warum ich die Aussagen diverser Konzerne nicht mehr so recht glaube- ich brauche nur aus dem Fenster zu sehen, um die Diskrepanz zwichen der Selbstdarstellung eines Konzerns bzw. einer Technologie zu bemerken.

Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ICH bin noch mit einem Rhein aufgewachsen, in dem man Fotos entwickeln konnte (nur EIN Beispiel)- und dann kamen die Grünen und die Öko-Welle, und endlich gings voran- man kann heute viel über die Grünen, über Ökos, Linke und Co. lästern, aber wir haben denen andererseits auch viel zu verdanken, und ohne die Öko-Lobby sähe es hier garantiert anders aus.


Die seltenen Erden aus China, die Uranförderung in Rußland etc. sind nunmal Probleme im Ausland- auf beide Länder kann man kaum Einfluß nehmen, da würde man als Umweltschützer wohl einfach niedergeknüppelt- das ist mehreren deutschen, linken Politikern ja auch tatsächlich passiert in Rußland, allerdings eher wegen Demonstrationen gegen die Schwulenfeindlichkeit, wenn ich mich da recht erinnere, aber das Ergebnis dürfte das selbe sein.

Meiner Meinung nach sind nicht die Scheuklappen der Grünen und Linken rosarot, sondern die der Regierung- man sieht es ja gerade an TTIP.
Peru wird beispielsweise durch ein ähnliches Gesetz, wie wir es deswegen zu erwarten haben, von einem Konzern auf eine Milliarde Euro Strafe verklagt, weil Peru die Einhaltung der Umweltschutzgesetze verlangt- wohlgemerkt für den drittschmutzigsten Platz der Erde, den ein amerikanischer Konzern seit Jahrzehnten extrem verseucht, und dazu kommt dann die Gentechnik, die durch dieses Abkommen hier einsickert- sowas blüht uns nun, und da muß man sich schon fragen: wer trägt hier wirklich die Scheuklappen, und könnten wir nicht eher NOCH mehr Grüne und Linke brauchen, die sich dagegenstellen, so wie damals?
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18.07.2014 10:17 Uhr von lesersh
 
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Entflammbares Bier ist doch ne´ Marktlücke. Ich vermute die Partei, die Fracking zulässt wird bestimmt nicht nochmal gewählt.
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18.07.2014 11:11 Uhr von flipper242
 
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@mort76

ich bin alt. Kenne auch noch eine sehr dreckige Elbe, dass allerdings hauptsächlich aus dem Osten und der Tschechoslowakei.
Es gab damals eine Notwenigkeit der Änderung (siehe China jetzt) die aber früher eingeleitet wurde als die Umweltbewegungen entstanden. Natürlich auch durch Druck, aber damalig eben über Druck einer breiten gesellschaftliche Schicht. Dieses Bewusstsein war bei den Menschen schon entstanden, worauf hin auch gehandelt wurde. Hans Dietrich Genscher war da übrigens Federführend.

1969 nahm sich die sozialliberalen Koalition den Umweltbelastungen an und entwickelte Problemlösungen.
1970 Verabschiedung "Sofortprogramm zum Umweltschutz"
1971 Sachverständigenrat für Umweltfragen
1972 Umweltministerkonferenz
1974 Gründung Umweltbundesamt.

Die älteste deutsche Umweltinitiative war die "Bürgeraktion Umweltschutz Zentrales Oberrheingebiet (BUZO)" von 1971 (eben mal ergooglet)
Letztlich Gründeten sich die meisten Gruppen als Kernkraftgegener wie z.B. der Bund für Umweltschutz

Natürlich haben einige Initiativen die "richtigen Werte" vertreten, das kann und darf man aber absolut nicht pauschalisieren.

Heute betrachte ich Organisationen wie BUND, GREENPEACE , NABU etc. sehr argwöhnisch.
NGOs ohne demokratische Legitimierung mischen sich in gesetzgebende Verfahren ein und tragen eine klare zu erkennende wirtschaftliche Ausrichtung, wie z.B. zuletzt zusehen bei "Spendenzahlung" Einstellung von Aktionen oder die Greenpeace Börsenspekulation. Sie sind zum Selbstzweck verkommen und pervertieren den Grundgedanken.
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18.07.2014 13:40 Uhr von Flutlicht
 
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Nur um die Risiken in Relation zu sehen:

Ein Tropfen Rohöl ist in der Lage ca. 1000 Liter Wasser zu versuchen - ganz ohne hydraulic fracturing.

D.h. jede einzelne Öl/Gas-Bohrung auf dieser Erdkugel (~1 Million) ist potentiell in der Lage das Grundwasser zu versuchen. Und jetzt?
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18.07.2014 18:38 Uhr von TinFoilHead
 
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Angst um das deutsche Bier

Damit kriegen wir sie in Deutschland, das wars dann wohl fürs Fracking. Das einzige, was in Deutschland noch mehr als Wohlbefinden der Konzerne zählt, ist der Alkohol, mit dem sich der ein oder andere Bürger betäuben muss...
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18.07.2014 23:41 Uhr von mort76
 
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flipper,
ich mag die Grünen auch seit ein paar Jahren nicht mehr wählen, allerdings, weil sie einfach nicht mehr wirklich grün sind, und einigen Organisationen gegenüber teile ich deine Skepsis. So läufts wohl nach einer gewissen Zeit immer- damals konnte man die FDP und die SPD noch wählen, beispielsweise. Und heute...naja. Da kann man nur auf eine bruachbare, neue Partei warten, die in 20-30 Jahren dann auch wieder unwählbar wird (oder innerhalb von Monaten, wie die AfD).

Großen Institutionen mißtraue ich auch, deswegen engagiere ich mich eher auf der Graswurzelebene.

Wenn ich von den Anfängen der Umweltschutzbewegung rede, rede ich normalerweise eher von "Ökos" als von Grünen (so wie im vorherigen Post, das war schon Absicht), das schließt dann die Vorgänger UND die Grünen mit ein.

Wie das mit dem öffentlichen Druck funktioniert, konnte man bei der Energiewende ja wieder sehen- das hätte es unter der CDU ja sonst wirklich nicht gegeben, bzw. ohne Fukushima.

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