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Hydra: Das Tier, das sich selbst nach einem Püriervorgang regeneriert

Hydras sind Süßwasserpolypen mit einem säulenförmigen Körper. Die Mundöffnung ist mit kleinen Tentakeln besetzt. Wie Seeanemonen sitzen sie auf einer Stelle und greifen damit nach ihrer Beute.

Ihre erstaunlichste Fähigkeit entdeckt man, wenn man ihre Körper zerkleinert. Forscher der Universität von Kalifornien fanden bei ihrem Experiment heraus, dass nur fünf bis zwanzig einzelne Zellen mit den Informationen des Nervensystems überleben müssen, damit sich das Tier selbst rekonstruiert.

Sie pürierten eine Hydra und legten das zerkleinerte Fleisch in eine Wasserschale. Nach 24 Stunden zeigte sich der erste Zellhügel. Weitere 72 Stunden später nahm die neue Hydra ihre Gestalt an.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tier, Wiederbelebung, Hydra, Seeanemone, Süßwasserpolyp
Quelle: theconversation.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2014 11:03 Uhr von Sparrrow
 
+32 | -3
 
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Verdammt Faszinierend aber ich warte noch darauf das es wieder einen Aufschrei wegen Tierquälerei gibt.
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17.07.2014 11:27 Uhr von sooma
 
+20 | -1
 
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Das ist wirklich faszinierend. Interessante News! +
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17.07.2014 11:45 Uhr von damagic
 
+5 | -3
 
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schade dass das bei menschen nich so klappt :-/
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17.07.2014 11:50 Uhr von Darkman149
 
+20 | -1
 
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Jetzt müssen diese Ergebnisse nur noch für die Richtige medizinische Forschung genutzt werden! Dann sind hoffentlich nachwachsende Gliedmaßen und Organe bald kein SciFi mehr.

Plus für die tolle News!
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17.07.2014 12:26 Uhr von sv3nni
 
+3 | -1
 
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jo sowas auf die DNA von menschen angewandt waer was - da koennte man grad einen SciFi Thriller draus machen
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17.07.2014 14:57 Uhr von dommen
 
+7 | -0
 
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@Sparrow: Vertreter der Klasse der Nesseltiere haben kein peripheres Nervensystem und erst recht kein zentrales, sondern nur einzeln verteilte, auf kleinflächig umliegendes Gewebe vermittelnde Haarsinneszellen, welche zudem von einer zellfreien, gallertartigen Stützschicht umgeben sind. Das ist mitunter ein Grund, warum ungeschlechtliche Reproduktion durch sog. Knospung möglich ist. Alle neuen Polypen sind daher Klone von sich selber. Alles in allem sehr primitive Tiere.
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17.07.2014 15:58 Uhr von HackFleisch
 
+4 | -0
 
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@ dommen, aber dennoch interessante Wesen :)
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17.07.2014 16:54 Uhr von xSounddefense
 
+5 | -0
 
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@dommen

Sie gelten zwar als die ursprünglichsten lebenden Vertreter der echten Gewebetiere, aber Nesseltiere verfügen sehr wohl über ein epidermales sowie gastrodermales Nervennetz mit u.a . sensorischen und motorischen Neuronen. Auch, wenn die Reizleitung diffus ist und ein Zentralorgan fehlt, bin ich mir sicher, dass Hydra eine Art von Schmerz wahrnimmt.

Und Hydromedusen verfügen sogar über Lichtsinnes- und Schwereorgane, welche ihnen eine räumliche Orientierung ermöglichen.



[ nachträglich editiert von xSounddefense ]
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17.07.2014 17:23 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -2
 
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Warum Freizeit?
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17.07.2014 20:53 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -5
 
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Das gleiche habe ich mit einem aus unserem Dorf gemacht!
Sollte der sich regenerieren, werde ich ihn nochmal durch den Wolf drehen!
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17.07.2014 22:15 Uhr von micha0815
 
+3 | -1
 
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endlich mal ein Post der spaß macht ihn zu lesen.
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18.07.2014 08:33 Uhr von CoolTime
 
+0 | -4
 
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Ist ja wie bei Terminator
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18.07.2014 10:57 Uhr von Shagg1407
 
+5 | -0
 
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Das interessante dabei ist, der Mensch hat das gleiche Gen wie die Hydra welches für diesen Vorgang verantwortlich ist. Es ist aber deaktiviert.

Wenn es der Wissenschaft gelingen könnte das Gen zu Aktivieren (ohne das uns ein Schwein auf dem Rücken wächst) wäre es möglich das uns Finger oder andere Körperteile wieder nachwachsen können. (wobei nachwachsende Zähne auch recht wären)

[ nachträglich editiert von Shagg1407 ]

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