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England: Ärzte stellen Fehldiagnose, Frau findet Krebs durch Google

Die 46-Jährige Caroline Greaves aus England litt längere Zeit an Klümpchen in ihrem Nacken und einem schmerzenden Mund. Als sie einen Arzt aufsuchte erklärte er ihr, dass sie sich keine Sorgen machen brauche und verschrieb ihr Antibiotika.

Als die Symptome nach zwei Wochen unverändert waren, suchte sie den Arzt erneut auf. Dieser erklärte ihr, dass sie wirklich nur an einer Infektion leide.

Daraufhin beschloss Caroline, sich online zu informieren. Als sie ihre Symptome eingab bemerkte sie, dass diese perfekt auf die Diagnose "Oralkrebs" passten. Sie bestand auf eine weitere ärztliche Untersuchung, bei der die Diagnose bestätigt wurde.


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WebReporter: brunhilde.
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Google, England, Krebs, Fehldiagnose
Quelle: mirror.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2014 21:23 Uhr von LuCiD
 
+3 | -25
 
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16.07.2014 21:29 Uhr von muhkuh27
 
+6 | -12
 
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Wow alle Ärzte sind blöd, man sollte seine Krankheiten jetzt immer selber googlen loool..

Nunja sowas kann mal passieren, gerade bei so einem seltenen Krebs.
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16.07.2014 22:09 Uhr von DEvB
 
+7 | -7
 
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Die Frau ist mit Sicherheit die erste, die Krankheitssymptome bei google eingegeben hat...
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17.07.2014 00:30 Uhr von Pils28
 
+21 | -1
 
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Oralkrebs? Wirklich, besseres Wort ist nicht eingefallen? Tonsillenkarzinom, Mundrachenkrebs, Rachenkrebs, Oropharynxkarzinom... So viele korrekte Bezeichungen und man denkt sich stattdessen so einen Mist aus? Okay, ist an sich formal korrekt, aber irgendwie affig. Und wenn man dies benutzt, dann setzt man das nicht in Anführungsstriche!

Aber kein gutes Licht fällt auf den behandelnden Arzt. So etwas darf nicht passieren und tut es auch nicht, wenn man auch nur rudimentäre Richtlinien beachtet.
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17.07.2014 04:37 Uhr von Sinaara
 
+3 | -1
 
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Naja in dem Fall hat Sie wohl Glück gehabt und wirklich Schande über die Ärzte.
Allerdings ist der Trend gefährlich denn viele Menschen googeln lieber als zu nem Facharzt zu gehen, medikamentieren sich dann vielleicht noch selber über Onlineapotheken.
Das kann böse ins Auge gehen, wenn nicht Schlimmeres :)

Lieber noch ne zweite Meinung einholen wenn man nicht zufrieden ist
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17.07.2014 11:02 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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Im Moment kenne ich mehrere Leute in Deutschland,die von einem Arzt zum nächsten rennen,weil keine Diagnose erstellt werden kann und nach Ausschlussverfahren agiert wird : Es könnte jenes oder dieses sein,deshalb ab zum Blutabnehmen,Röntgen, CT und/oder zum MRT oder zu Spezialisten,die dann mit einer neuen möglichen Diagnose kommen,die dann auch nicht stimmt.
Man bekommt dann schnell ein Breitbandantibiotikum verschrieben,weil die Ärzte irgendwie im Trüben fischen.
Wer mit mehreren möglichen Diagnosen nach Hause geschickt wird,bekommt irgendwann den Drang Google zu befragen.Ich denke,das das auch die Dame aus England gemacht hat,nachdem die Ärzte nicht weiter kamen.
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17.07.2014 13:15 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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@Maedy: Ausschlussverfahren nennt sich in der Medizin Differentialdiagnose und ist in jedem Fall vorgeschrieben. Breitbandantibiotikum fällt meist unter den Begriff empirische Therapie.
Wo es dran hapert ist häufig die Kommunikation mit dem Patienten. So dass dieser nicht versteht, wie dei Strategie zur Diagnose oder Behandlung momentan aussieht.
Aber es gibt natürlich auch sehr unspezifische Krankheitsbilder, bei denen man halt im Ansatz etwas raten muss.
Krebs ist leider eine mögliche Diagnose bei eigentlich allen Symptomen, genau wie Aids eigentlich bei nahezu jedem zweiten Patienten passen würde ...lt Google.

Was in diesem Fall fehlte war eine Rachenspiegelung, bzw die Überweisung zu einem HNO Arzt. Jeder Medizinstudent lernt ziemlich ausgiebig die Differnzierung einer entzündeten von einer bösartig veränderten Rachenmandel. Ob es Faulheit war, Inkompetenz oder Überheblichkeit war, weiß nur der Arzt selber. Aber nach 2 Wochen erfolgloser Therapie wäre dies spätestens erforderlich gewesen.
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17.07.2014 13:29 Uhr von bodensee1
 
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Soll glücklich sein, hab 6 Wochen gehört das ist nur ein Infekt. Das geht wieder weg, die Lymphdrüse wurde immer grösser am Hals stand schon ne Weile raus. Erst als ich auf den Tisch gehaut hab das sie die rausholen sollen und untersuchen sollen.
Kam raus Schmincke Tumor...das passiert ziemlich oft.
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17.07.2014 20:24 Uhr von blaupunkt123
 
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Solche Fehldiagnosen werden in letzter Zeit irgendwie immer häufiger.

Ich kenne auch zwei Fälle, bei dennen sie z.B. Hautkrebs nicht erkannt haben.
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17.07.2014 23:10 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -1
 
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Solche Fälle sind tragisch und erregen Aufmerksamkeit. Aber wie oft findet man heraus, "dass man Krebs hat", wenn es eigentlich nur etwas banales ist?

Auf einen solchen Fall kommen mit Sicherheit hunderte, wo es genau andersrum ist, und jemand dank Erklältung und Google glaubt, demnächst an einem Tumor zu sterben.
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18.07.2014 12:45 Uhr von Pavlov
 
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Jeder Arzt kann sich mal irren. Nicht umsonst sollte man bei gewissen Dingen die Meinung von MEHREREN Ärzten aufsuchen.

Bei einer Krebsdiagnose beginnt man auch nicht direkt die Therapie, sondern sucht erst noch einmal einen anderen Arzt auf, besucht einen Spezialisten etc. Statt danach zu googeln hätte sie auch einfach einen anderen Arzt aufsuchen können.

Zumal die Erfolgsrate beim Googlen auch eher Zufall ist. Sehr viele Ärzte müssen sich die Selbstrecherchen anhören.

Wenn für eine Diagnose Google reichen würde, bräuchte man ja kaum noch Ärzte, die Realität sieht aber nun mal anders aus.
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20.07.2014 05:56 Uhr von BluePapillon
 
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@Faboene

in jedem beruf in dem es um fehlersuche geht kann sowas passieren.In jedem Beruf gibt es Fehler, eine Diagnose ist "keine Fehlersuche"
ein blindes huhn findet eben auch mal ein korn.

Ja und immer mehr Ärzte halten sich an Ausschlusskriterien fest, weil Sie "das Symptom" nicht mehr zuordnen können.

hätte sie dem arzt mehr zeit gegeben hätte der arzt sicher weitere schritte eingeleitet.
"Ist klar, je mehr Zeit vergeht, ohne das der Patent wider genest, umso schlimmer die Psychose Diganose."

es ist eben nicht leicht eine diagnose bei derart vielen krankheitsbildern,symptomen,etc zu stellen.
"Nein, aber auch nicht richtig, das (eine) Symptom zu suchen, das Diagnostisch passen könnte."

manchmal hilft nur die schritt für schritt diagnose. "Das ist das Problem, Es werden die Symptome diagostisch untersucht, die nach der Lehr-Ansicht des Arztes vorliegen.

Chemie Unfall vor 6 Jahren, jeden Arzt (6) darauf hingewiesen, Symptome treten auch bei Alkoholikern auf. Chemikalien wird Methnol & Ethanol (Trivial "Alkohol) als Trigger zugesetzt.

"Drei mal darfst du raten, in welchem Zusammenhang die Symptome bewusst missachtet und welcher sie trotz fehlender Kriterien immer noch zugeordnet werden.:-)

Es wird die ganze Palette der möglichen Symptom-Diagnostik durchgegangen nur um das offensichtliche nicht zu Diagnostizieren (bei Ursachen ausschluß, werden nicht die Symptome "einer Ursache" zugeordnet da werden medizinisch korrekt, die wahrschenlichsten Ursachen ausgeschlossen),

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