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NSU-Prozess: Beate Zschäpe hat ihren Verteidigern überraschend Vertrauen entzogen

Im NSU-Prozess hat sich eine Überraschung ergeben, denn die Hauptangeklagte Beate Zschäpe hat ihren Verteidigern das Vertrauen entzogen.

Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl gab dies bekannt. Noch ist nicht bekannt, ob Zschäpe den Anwälten Heer, Stahl und Sturm das Mandat förmlich entziehen wird.

Da es sich bei den Anwälten um bestellte Pflichtverteidiger handeln, kann Zschäpe diese nicht so einfach entlassen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, NSU, Vertrauen, Beate Zschäpe, NSU-Prozess
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2014 17:41 Uhr von Strassenmeister
 
+3 | -1
 
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Wie viele Pflichtverteidiger stehen einem zu?
Es gibt doch hier bestimmt jemand der dazu was sagen kann?
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16.07.2014 18:21 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -2
 
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@Strassenmeister
"Das Oberlandesgericht Köln (2 Ws 55 – 58/10) hat es nochmals klar gestellt: Es gibt durchaus die Möglichkeit, sofern dies angemessen ist, mehr als einen Pflichtverteidiger beigeordnet zu bekommen. Jedoch muß die Beiordnung eines weiteren Pflichtverteidigers durch ein unabwendbares Bedürfnis gerechtfertigt sein: Die Ermöglichung einer wechselseitigen Vertretung oder die allgemeine Entlastung des bereits bestellten Pflichtverteidigers ist nicht ausreichend. Der Vorsitzende entscheidet hierüber nach freiem Ermessen und dabei geht es um die Einschätzung, ob der Verfahrensstoff von einem Verteidiger bewältigt werden kann oder nicht. Dies wird eher selten zu verneinen sein."

wieviele nun genau habe ich auf die schnelle nicht gefunden, aber ich denke mehr als drei pflichtverteidiger wird es in der regel nicht geben (kann mich auch irren)

[ nachträglich editiert von RainerLenz ]
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16.07.2014 19:21 Uhr von Strassenmeister
 
+2 | -0
 
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@ RainerLenz
Danke!
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17.07.2014 00:03 Uhr von catdeelay
 
+3 | -2
 
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@so..isses
deine Meinung zählt hier nur nicht, da du gar keinen Überblick über die Beweislage hast.
Und auch das Wissen über eine (geplante) Straftat ohne dies zu melden, ist eine Straftat.
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17.07.2014 00:09 Uhr von Isengrin
 
+2 | -1
 
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@ Strassenmeister: Es sind drei erlaubt und ein/e Angeklagte/r kann sich ihre/seine Pflichtverteidiger selbst aussuchen. Wenn man selbst keine aussucht, wird ein oder mehrere Verteidiger zugewiesen.

Anwälte melden sich freiwillig als Pflichtverteidiger. Sie werden genauso wenig gezwungen.

[ nachträglich editiert von Isengrin ]

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