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Bremen: Toter beim Public Viewing - Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft (Update)

Beim Public Viewing zum Finalspiel am Sonntagabend in Bremen wurde ein 19-Jähriger erstochen (ShortNews berichtete).

Ein verdächtiger 22-jähriger Mann sitzt nun wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Am Montagabend wurde vor dem Kino, in dem die Tat stattfand, eine Trauerfeier abgehalten. "Es war eine ganz friedliche Stimmung", sagte Polizeisprecherin Franka Haedke.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bremen, Verdächtiger, Untersuchungshaft, Public Viewing, Versuchter Totschlag
Quelle: t-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2014 17:59 Uhr von Nasa01
 
+15 | -5
 
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Wieso Totschlag ?
Wer mit dem Messer zusticht nimmt es zumindest billigend in Kauf, dass der Getroffene nicht überlebt.
Insofern wäre hier eine Anklage wegen Mordes eher angebracht.
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15.07.2014 18:04 Uhr von LuCiD
 
+11 | -6
 
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war bestimmt wieder ein klaus oder peter...
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15.07.2014 18:14 Uhr von PakToh
 
+7 | -5
 
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Naja, heißt schließlich auch "public viewing" also sollte ne Leiche dabei sein... (public viewing heißt übersetzt Leichenschau und auch nur Leichenschau!)

Ok, genug Klug geschissen - Dass soetwas passieren muss ist schrecklich und der Täter gehlrt verurteilt!

@Nasa01 Dir ist schon klar, dass das Deutsche Strafrecht recht deutliche und feste Definitionen von "schwere Körperverletzung mit Todesfolge", "Totschlag" und "Mord" hat oder? - Sicher ist das im allgemeinen Sprachgebrauch als Mord anzusehen, aber Strafrechtlich sind hier deutliche Welten!
Und wenn die Tat im Affekt passiert ist dies als Totschlag anzusehen, wenn er explizit geplant hat diesen Mann oder "jemanden" umzubringen, dann erst wäre es Mord.
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15.07.2014 18:44 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Nasa01

"Wieso Totschlag ?"

Argh....Jedesmal wieder....

Damit Mord ein Mord ist, muss er bestimmte Merkmale aufweisen. Das ist schon sehr lange so und wird es wohl auch einige Zeit noch bleiben.

- Niedere Beweggründe (Mordlust, Habgier, Geschlechtstrieb)
- besonders verwerfliche Begehensweise (heimtükisch, grausam, gemeingefährlich)

Sind diese Dinge erfüllt, dann ist es Mord, wenn nicht, dann Totschlag. Totschlag bedeutet nicht, dass er zufällig ins Messer gefallen ist oder der Täter es "billigend in Kauf genommen" hat, dass das Opfer stirbt.

Außerdem geht es erstmal nur um den Verdacht des Totschlags. Sollte bei den Ermittlungen noch die oben genannten Dinge nachgewiesen werden können, dann wird er wegen Mordes angeklagt, wenn nicht dann wegen Totschlags.
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15.07.2014 19:27 Uhr von FamousK
 
+6 | -1
 
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Ineteressant wäre noch, um welche Art Messer es sich handelte: Bei einem Taschenmesser/Multitool kann man vielleicht von Totschlag ausgehen, wer aber ein Küchenmesser oder ähnliches mit sich führt, plant damit auch etwas...
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16.07.2014 10:19 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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Sehe das ähnlich wie Flaming.
Es mag zwar rechtlich einige andere Definitionen geben, die sagen, ob es ein Mord war.
Aber überhaupt zu so einem Event ein Messer einzupacken, stellt für mich schon einen gewissen Vorsatz da.
Da braucht man auch nicht damit zu kommen, dass es eigentlich nur zur Ab/Notwehr eingesetzt werden sollte/könnte. Ein Messer hat da einfach nichts verloren oder müssen wir jetzt amerikanische Verhältnisse einführen, so dass jeder zur Sicherheit sein Messer einsteckt?
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16.07.2014 11:50 Uhr von Jolly.Roger
 
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"...stellt für mich schon einen gewissen Vorsatz da."

Der Vorsatz ist auch nicht der Unterschied zwischen Totschlag und Mord.

Totschlag IST vorsätzliche Tötung.

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