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Großbritannien: Rücktritt von Außenminister Hague

Außenminister William Hague tritt überraschend von seinem Posten zurück. Bereits am Montag ist Minister Kenneth Clarke zurückgetreten. Clarke gehörte zum EU-freundlichen Flügel der Regierung.

Hague begründet seinen Rücktritt damit, künftig Vorsitzender des britischen Unterhauses zu werden. Premierminister David Cameron hat bisher noch keinen Nachfolger bestimmt. Philip Hammond, bisher Verteidigungsminister, wird jedoch als Nachfolger gehandelt.

Cameron steht jedoch unter dem Druck des EU-kritischen Flügels der Regierung. In Hinsicht auf die Parlamentswahlen im Mai 2015 bemüht er sich sein Kabinett dafür neu aufzustellen. Sollte Cameron diese Wahl gewinnen, wird bis 2017 ein Referendum abgehalten, ob Großbritannien in der EU bleibt.


WebReporter: Atze2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Rücktritt, Außenminister
Quelle: n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2014 09:38 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Hoffentlich verlassen die Engländer die EU. Immer Sonderwünsche, immer gegen alles.
Mehrere Wirtschaftsinstitute haben ausgerechnet dass Englands Wirtschaft beim Verlassen der EU einbricht.
Derzeit werden etliche neue Wirtschaftsmethoden ausprobiert - warum probiert man es nicht mal ohne die Engländer?
Nach zwei Jahren spätestens kämen die heulend angerannt und würden um erneute Aufnahme betteln - dann hätte die EU aber eine deutlich bessere Verhandlungsbasis.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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15.07.2014 21:44 Uhr von certicek
 
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"William Hague ist heute plötzlich von seinem Amt als Außenminister zurückgetreten. Auch Hague war an den Untersuchungen der Pädophile-Vorwürfe in den 90er-Jahren beteiligt. Laut einem Opfer beschränkte Hague im Jahre 1996 die Untersuchungen in den Missbrauchsvorwürfen.

Steve Messham, 49, gab an, als Kind in den 90er Jahren von einem hochrangigen Konservativen missbraucht worden zu sein. Messham sagte, dass William Hague die Untersuchungen zu den Pädophilen-Vorwürfen im Pflegesystem Nord-Wales im "Keim erstickt" hatte, heißt es in einem Bericht der britischen Zeitung Telegraph vom September 2012.

Messham sagte: "Herr Hague habe ´Fragen zu beantworten´, warum die öffentliche Untersuchung, geleitet von Sir Ronald Waterhouse, unter den Bedingungen des damaligen Sekretariats in Wales, eingeschränkt worden war", so der Bericht.

Das Opfer glaubte, dass die geplante Drei-Jahres-Untersuchung von Sir Ronald bewiesen hätte, dass hochrangige Persönlichkeiten Kinder in Absprache mit dem Heimpersonal missbrauchten. "

http://epochtimes.de/...

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