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NSA-Untersuchungsausschuss: Aus Angst vor NSA sollen Schreibmaschinen benutzt werden

Der Untersuchungsausschuss in der NSA-Spionageaffäre hat Überlegungen angestellt, Schreibmaschinen statt Rechner zu benutzen. Die Politiker wollen damit erreichen, nicht mehr von der NSA abgehört zu werden.

"Wir müssen natürlich versuchen, unsere interne Kommunikation sicher zu halten, verschlüsselte E-Mails senden, Krypto-Telefone nutzen und andere Dinge, die ich jetzt hier natürlich nicht sage", so Patrick Sensburg, Vorsitzender des Ausschusses.

Sensburg begrüßte allerdings, dass US-Außenminister John Kerry zuletzt eher moderate Töne angeschlagen hatte, was die Affäre angeht. Allerdings müsse sich etwas ändern, so Sensburg weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angst, Aus, NSA, Untersuchungsausschuss, Schreibmaschine
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2014 15:47 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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Tolle Freunde, die USA. Man muss wieder solche Maßnahmen treffen, um von einem "Freund" nicht mehr ausspioniert zu werden. Lächerlich ist das.
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14.07.2014 16:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -1
 
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Ich bin immer mehr amüsiert darüber, was diese Spionage eigentlich bringen soll.
Die Mails vom Gesangsverein an seine Mitglieder, oder meine Mails mit Urlaubsvorschlägen an meine Freundin, darf die NSA gerne mitlesen.
Interessant wird die Sache doch erst bei Wirtschafts- und Betriebsspionage. Trotzdem weiß ich nicht wie NSA diese Nachrichten jemals auswerten und an Firmen weitergeben will.
Der Nutzen dieser spionierten Daten wird für mich immer fragwürdiger.
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14.07.2014 16:32 Uhr von PakToh
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht Was ist an der Auswertung so schwierig?

1. Wurden als aller erstes nur die Verkehrsdaten und weniger die Nutzdaten gesammelt.
Sprich: Der NSA war es wichtig zu wissen wer wann mit wem spricht, als zu wissen "was".
Damit kann man recht schnell abstecken, wer ggf mit Terroristen zu tun hat, bzw dorthin Kontakt haben könnte. Weiterhin kann man so auch gut herausfinden, wer evtl dazu geeignet wäre als Kontaktmann "umgedreht" oder angeworben zu werden. (Derjenige muß dann nicht einmal wissen welche Kotnakte er über einen Freund haben könnte).

Des Weiteren kannst du dabei recht eifnach Filter aufbauen, die eben Mailings von oder zu bestimmten Leuten abgreifen und weiter Leiten. Bei Mails von dir und mir wird eher ersteres interessant sein, wenn aber über ACTA oder ähnliches Diskutiert wird, dann wird man sehr wohl in den Inhalt rein sehen und an entsprechende Inpektoren weiterleiten.

Gleichermaßen kannst du problemlos die komplette Kommunikation von z.b. VW-Manager-Accounts an General Motors weiter leiten. Oder etwas PRaxisnaher Airbus-Mails an Boeing.
An der Stelle ist es dann schon eine hinreichend relevante Information, dass z.b. der neue Airbus sich um 3 Monate verzögert, damit Boeing damit entscheiden könnte 3 Moante vorsprung zu haben oder aber noch ein paar Schnitzer raus zu holen un mehr Zeit in die Qualität zu egen, weil man dann immer noch "erster" wäre - Und Ja wer zuerst die neue Großraummaschine am Markt hat wird tendentiell mehr Bestellungen aufnehmen können, als der Zweite, da die ja anscheinend jetzt gezwungen waren auch zu veröffentlichen und evt die Qualität gelitten hat oder sie noch nicht weit genug sein könnten die Nachfrage zu bedienen.

Und ein Problem in der Entwicklung könntest du auch schon alleine daran vermuten, dass nach 10 Jahren Entwicklungszeit der Chefingenier auf einmal täglich 20 Mails mit dem Management wechselt, statt der einen Wöchentlichen Statusmail (Komplett ohne den Inhalt zu kennen).
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14.07.2014 16:45 Uhr von Strassenmeister
 
+5 | -0
 
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Aber bitte das Farbband danach verbrennen!
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14.07.2014 16:50 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -0
 
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Habe heute zu diesem Thema einen guten Spruch in der Zeitung gelesen:

"Gute Freunde hören sich zu, nicht ab!"
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14.07.2014 17:10 Uhr von Mordo
 
+2 | -0
 
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Das klingt eher wie ein Artikel im "Postillon".
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14.07.2014 20:15 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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auch Schreibmaschinen sind abhörbar:
https://www.youtube.com/...
http://www.nsa.gov/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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14.07.2014 21:35 Uhr von Justus5
 
+0 | -0
 
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Gar nicht so ungewöhnlich, das mit den Schreibmaschinen.
Der russische Geheimdienst machte es letztes Jahr ähnlich:
http://www.shortnews.de/...
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16.07.2014 04:30 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Kerry hat moderatere Töne angeschlagen? Oh, da müssen wir wohl alle dankbar sein.

Wenn Du in einem Supermarkt was klaust, dann rumschreist und anschließend etwas friedlicher bist, dann fühlen sich die, die Dich ertappt haben, gleich viel weniger schuldig oder was?

---

Fürs Auswerten gibt´s Algorithmen, auch selbstlernende Programme.

Und letztendlich hat es gar keinen Spionagefall gegeben, denn der BND gibt ohnehin komplett alles an die NSA weiter.

Dass das so aufgebauscht wird, ist wieder ein reines Ablenkungsmanöver. Nicht zufällig kam das, nachdem die von Mr. Drake + Mr. Binney geleakten Fakten auf tagesschau veröffentlich wurden. Da brauchte man schnell einen Knaller fürs Volk.
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16.07.2014 04:32 Uhr von Stray_Cat
 
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@ usambara
Interessant, dass das belegt ist. Mir kam der Gedanke auch, dachte aber nicht, dass es so easy ist.
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18.07.2014 12:57 Uhr von jens3001
 
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Haben die mal wieder ne Meldung vom Postillon übernommen?

http://www.der-postillon.com/...

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