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Jugendliche und Kinder wollen wählen und klagen: Schluss mit der "Rentner-Demokratie"

Eine Gruppe von Jugendlichen und Kindern hat eine Beschwerde beim deutschen Bundesverfassungsgericht eingereicht, da sie das Mindestwahlalter von 18 Jahren zu hoch halten und abschaffen lassen wollen. Unterstützt werden sie mit ihrem Vorhaben von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

In dieser Wahlprüfungsbeschwerde fordern sie, die vergangene Bundestagswahl vom 22. September 2013 für ungültig zu erklären. Dadurch, dass Jüngere von der Wahl ausgeschlossen werden, entwickle sich eine "Rentner-Demokratie". Zum Beispiel für die Rentenreform müsste die jüngere Generation bezahlen.

Auch dass Jugendliche unter 18 Jahren vom Mindestlohn ausgeschlossen werden, führt die Gruppe auf das "strukturelle Wählergewicht" der Älteren zurück. Das Bundesverfassungsgericht muss nun prüfen, ob die Beschwerde gerechtfertigt ist.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Klage, Jugendliche, Rentner, Schluss, Mindestlohn, Demokratie, Bundesverfassungsgericht, Wahlrecht, Rentenreform
Quelle: spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2014 13:45 Uhr von mario_o
 
+22 | -8
 
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BITTE BITTE BITTE NICHT!

Gegenüber dem einen Prozent, das sich für politisch gebildet hält, gibt es 99, die völlig politikverdrossen sind. Das würde nach hinten losgehen. Die Sinnhaftigkeit eines Wahlrechts für Minderjährige wird wunderbar von der Kurzsichtigkeit der Forderung nach einem Mindestlohn für unter 18 Jährige wiedergespiegelt. Klar - weil nur Erwachsene für den Mindestlohn gestimmt haben, gibt es denn auch nur für Erwachsene. Dass von den Kids kaum jemand mehr einen Job bekommen würde, wenn 8,50 gezahlt werden müsste, daran denkt niemand von denen.

Lieber ein Maximalalter für´s Wahlrecht, aber das Fehlen der Stimmen seniler, alter Männer mit Ansichten von Vorgestern und nicht mehr gänzlich unbetrübtem Geist wäre bei den Christlich-Konservativen kaum zu verschmerzen. :)
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13.07.2014 13:56 Uhr von Johnny Cache
 
+11 | -4
 
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Politische Mitbestimmung sollte nicht vom Alter abhängig sein, sondern von der Intelligenz der Wähler. Nur wer sich auch die Konsequenzen seines Tuns bewußt sein kann sollte auch entsprechende Macht bekommen.
Und ja, ich bin mir durchaus bewußt was das letztendlich bedeutet...
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13.07.2014 13:58 Uhr von tafkad
 
+6 | -5
 
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Generell relativ sinnvoll. In dem Alter wo die meisten wählen dürfen, dürfte die Lust zum wählen bei vielen schon verloren gegangen sein. Allerdings muss sichergestellt sein das keine Manipulation durch Schule o.ä. passiert und die jugendlichen sich unabhängig informieren können bzw. informiert werden.
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13.07.2014 14:01 Uhr von Rammar
 
+17 | -2
 
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"Politische Mitbestimmung sollte nicht vom Alter abhängig sein, sondern von der Intelligenz der Wähler"

IQ-Test@Wählerkabine - ich bin dafür... ;)

"sie sind zu doof bitte lernen Sie etwas mehr um politisch aktiv werden zu dürfen"

kommt mir vor wie Idiocracy :)
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13.07.2014 14:02 Uhr von Petaa
 
+6 | -0
 
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Ist schon eine Überlegung wert aber die haben In der Schule wohl nicht aufgepasst.

Bei der derzeitigen Alterspyramide ändern sie damit nicht das kleinste Bisschen. Interessant wird es in 20 - 30 Jahren wenn die Altersarmut zuschlägt und die erste Generation mit über 25% aller Rentner mit weniger als der Grundsicherung in Rente geht.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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13.07.2014 14:17 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -3
 
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genau gebt den 12-17jährigen wahlrecht (passiv/aktiv)

dann kann generation rtl-doof sich richtig ins rampellicht bringen...

dann wird kevin-chantalle der nächste außenminister...
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13.07.2014 14:23 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Na klar doch. Kinder sind immer schon den Demagogen auf den Leim gegangen. Man denke an die Hitlerjugend und die Pioniere/FDJ. Da freuen sich die Nazis und die Bolschewisten schon auf die jubelnden Massen. Die Anfälligkeit für deren Polemik hört erst sehr viel später auf, so um die 30. Die Rattenfänger stehen schon in den Startlöchern.
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13.07.2014 14:24 Uhr von Hallominator
 
+3 | -2
 
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Der Fairness halber muss man den Kindern aber zugestehen, dass die zu einem großen Teil Recht haben. Viele der alten bewegen sich in eingefahrenen und nicht mehr veränderbaren Denkmustern und lehnen neue Dinge kategorisch ab.
Denen ist egal, was die CDU oder die SPD im Wahlprogramm stehen haben. Die können im Wahlprogramm auch eine 180°-Wendung hinlegen, die Parteien werden am Ende stumpf deshalb wiedergewählt, weil man die schon immer gewählt hat und nicht einsieht, darüber nachzudenken oder das mal zu ändern. Und dank dem demografischen Faktor könnten die Kinder das durchaus ausgleichen. Ich denke nicht, dass die auch 8-jährige Kinder schon wählen lassen wollen, aber zumindest ein Alter von 16 würde ich der Bundestagswahl gönnen.
Selbst wenn da einige Politikverdrossene mit bei sind, die stumpfe Festgefahrenheit der alten Generationen kann nicht besser genannt werden.
Wenn man die Argumente abwägt, kann auch ein Wahlrecht ab 14 noch sinnvoll sein. Aber noch jünger sehe ich sehr kritisch, weil man in dem Alter noch zu stark von den Medien und den Eltern abhängt und erst anfängt, wirklich selbst über alles nachzudenken.
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13.07.2014 14:29 Uhr von El_Caron
 
+13 | -6
 
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Wer mit 18 nicht links ist, hat kein Herz. Wer mit 30 immer noch links ist, hat kein Hirn.
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13.07.2014 15:05 Uhr von Romendacil
 
+3 | -3
 
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Da auch ein Großteil der Erwachsenen nicht bedeutend schlauer als ein Kleinkind ist, hätte das wohl kaum Wirkung. Ob nun 70 oder 80 Prozent für den Rotgrüngelbschwarzen Block aus Verrätern, Pädophilen und sonstigen Verbrechern stimmen macht nun wahrlich keinen Unterschied, ich stimme daher Johnny Cache zu.
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13.07.2014 15:11 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -4
 
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@Romendacil - also zählst Du Dich zu dem Großteil der Erwachsenen oder bist selber noch ein Kleinkind?
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13.07.2014 15:11 Uhr von cvzone
 
+5 | -0
 
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Bei den meisten Kindern wäre das nur eine Zweitstimme für die Eltern...
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13.07.2014 16:34 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Ja genau!
Das Wahlalter runtersetzen und gleichzeitig nach oben begrenzen! Wegen Verkalkung, Demenz oder Befangenheit! Gleichzeitig für politisch Aktive einen MPU - Test einführen und für neue Parteigründungen einen IQ - Test einführen, der unmittelbar nach dem MPU - Test zu absolvieren wäre!
"Hüstel ,pffffff!"

Ach so, und die Einführung der Wahlpflicht!!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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13.07.2014 17:10 Uhr von Romendacil
 
+1 | -0
 
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Haha, da überlegt sich der Suffkopp eine Antwort und es kommt nur so ein irrelevanter Blödsinn heraus - in welchem Universum ergäbe was du geschrieben hast auch nur den geringsten Sinn? Vermutlich dumm von mir, bei Deinem Namen überhaupt nach soetwas zu fragen.
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13.07.2014 17:41 Uhr von micha0815
 
+0 | -1
 
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scheiß drauf - bei unseren parteien kommt es darauf auch nich mehr an.
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14.07.2014 09:06 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -2
 
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@Romendacil - soso Du bezeichnest also einen Satz, der mit einem Fragezeichen endet, als Antwort? Hm, ich müsste jetzt glatt überlegen in welcher Schulklasse man das schon lernt? Hast Du die Klasse schon erreicht?

Das ich meinen Nick mit Bedacht gewählt habe, zeigt doch Dein erbärmlicher Versuch diesen argumentativ herauszustellen.
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14.07.2014 09:24 Uhr von Romendacil
 
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Eine bessere Reaktion fiel dir in der ganzen Zeit nicht ein?

Nach deiner Logik gehörst du wohl zu der Fraktion, die auch rhetorische Fragen beantwortet, weil es ja schließlich Fragen sind - wie wir ja nun von dir gelernt haben sind Fragen niemals Antworten und Antworten niemals Fragen, das ist alles streng getrennt - vermutlich ist eine Fernsehzeitung die anspruchvollste Literatur, die du zu verstehen in der Lage bist, nicht wahr? :-)

Welcher der von mir angeprangerten Gruppe gehörst du denn an, daß du dich in so peinliche Versuche von Belidigungen flüchtest?
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14.07.2014 19:37 Uhr von Suffkopp
 
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Ich könnte ja jetzt mit dem Satz antworten den hier immer viele benutzen: "Ich kann doch nichts dafür wenn Du Sarkasmus oder Ironie nicht erkennst?" Aber das wäre ja wieder eine Frage?

Ich habe eine rhetorische Frage gestellt die keine Antwort erwartet. Du dagegen hast keine rhetorische Frage gestellt, sondern eine anmaßende Behauptung aufgestellt, auf die ich reagiert habe.
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14.07.2014 21:46 Uhr von Romendacil
 
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Das traurigste ist, daß du vermutlich sogar deinen eigenen Schwachsinn glaubst und annimmst, daß in deinen Texten auch nur ein Funken Sinn steckt...

Da du anstatt Fragen zu beantworten unzusammenhängenden Blödsinn schreibst, liegt die Vermutung nahe, daß du das gesamte Konzept von Fragen und Antworten - wenn nicht gar die Idee hinter Kommunikation an sich - nicht verstanden hast.
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14.07.2014 21:50 Uhr von Holzmichel
 
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DEMOKRATIE für Milchbärte, oder auf was soll dieser Blödsinn am Ende hinauslaufen?
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14.07.2014 23:27 Uhr von Suffkopp
 
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@Romendacil - dazu fällt mir nur ein:

"Laut einer Untersuchung des Institutes für zeitgemäße Insubordination überträgt der maximiert zielbewusste Interims-Fachbereich der Aussagekraft eine international fälschliche Fundamentalisierung der rationalen Funktionalität und hinterlässt selbständig einen Unsicherheitsfaktor unabhängig von der Fundamentalisierung der Zerfallserscheinung."
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15.07.2014 12:31 Uhr von psycoman
 
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So ein Quatsch. Noch nicht volljährig = kein Wahlrecht, fertig.

Wenn man die Volljährigkeit herabsetzt, dann bitte auch Kinder arbeiten lassen oder wie Erwachsene bestrafen.

Dann würden zumindest die ganzen "Jugendlichen", die in der U-Bahn etwa Leute zusammentreten, vielleicht auch einmal bestraft.
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31.10.2016 21:02 Uhr von BurnedSkin
 
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Teile der Bevölkerung wählen doch heute schon, als würden sie morgen erst zum Einschulungstest gehen. Anders sind die Wahlerfolge der AfD nicht zu erklären. Also lasst ruhig Jugendliche mitwählen - schlimmer wird´s sicher nicht.

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