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Crowdfunding soll reguliert werden - Anlegerschutz im Visier

In den letzten Jahren ist das sogenannte "Crowdfunding" als Mittel der Finanzierung von Projekten immer beliebter und häufiger geworden. In einigen Staaten hat dieser Erfolg die Behörden nun alarmiert und es ist das Wort Regulierung gefallen.

Nach Ansicht der Behörden würde Crowdfunding für Anleger ein Risiko bedeuten. So hat die Betandsleep GmbH 161 Personen davon überzeugen können, insgesamt 100.000 Euro zu investieren. Der Geschäftsbetrieb wurde aber schon im letzten Sommer eingestellt, weil eine Anschlussfinanzierung nicht mehr möglich war.

Das Crowdfunding zu regulieren habe den Anlegerschutz als zentrales Thema. "Die Investoren müssen nachweisen können, dass sie den nötigen Hintergrund haben, um die Risiken von Start-up-Investitionen zu verstehen", so der Sprecher von "investiere.ch", David Sidler.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regelung, Crowdfunding, Anlegerschutz
Quelle: wirtschaftsblatt.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 15:11 Uhr von Borgir
 
+12 | -0
 
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Meine Güte. Wer bei Crowdfunding teilnimmt weiß im Normalfall um das Risiko. Das ist meiner Meinung nach auch nicht viel höher als das Spekulieren mit Aktien.
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12.07.2014 15:14 Uhr von andrk
 
+18 | -1
 
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Die wollen doch nur wieder ein paar Euro in ihre eigenen Taschen regulieren.
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12.07.2014 16:58 Uhr von tutnix
 
+2 | -1
 
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man muss sich im klaren sein, das crowdfunding keine investition ist, sondern eine spende. anlegerschutz greift da also nicht.
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12.07.2014 17:23 Uhr von NilsGH
 
+5 | -0
 
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"funding" = finanzieren

Von Kredit steht da nichts. Es ist also auch keine "Anlage" im Sinne einer Investition, die mit Rendite zurück kommt. Das weiß jeder, der bei Crowdfunding etwas SPENDET. Man erhält in der Regel einen Sachwert zurück, wenn das Projekt erfolgreich ist.

Diese Regulierungsbehörde sollte vielleicht erst einmal ein System verstehen, bevor sie es zu regulieren versucht.
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12.07.2014 17:58 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -0
 
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Ein Anlegerschutz für Crowdfunding ist natürlich sehr sinnvoll, denn man will ja nicht, daß die Leute um ihre Einlage, die sie ohnehin nicht mehr zurückbekommen, gebracht werden. Wie bereits geschrieben wurde: Es handelt sich um eine SPENDE, nicht um eine Anlage/Einlage.

Es gibt natürlich auch Projekte, die der reinste Unfug sind. Gab es neulich auch hier bei Shortnews zu lesen: http://www.shortnews.de/...

Aber natürlich gilt auch in diesem Fall: Die Spende ist freiwillig und niemand wird um sein Geld gebracht.

Etwas anders sehe ich die Sache, wenn damit vorgeblich etwas finanziert werden soll, beispielsweise ein Hilfsprojekt, man sich aber mit einer rührseligen Geschichte nur Geld erschleichen möchte, das in die eigene Tasche fließt.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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12.07.2014 21:21 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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ist doch wohl bekannt, dass das auch in die Hose gehen kann und da nie was draus wird... deswegen sollte man ja auch nur da investieren wenn man selber überzeugt ist und auch nur so viel, wie man im schlimmsten Fall verschmerzen kann

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