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Russland/Kuba: Wladimir Putin erlässt Kuba Großteil der Schulden der Sowjet-Zeit

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Kuba 90 Prozent der noch aus der Sowjet-Zeit stammenden Schulden erlassen. Die Gesamtschuld beläuft sich auf 35 Milliarden Dollar. Die restlichen zehn Prozent sollen in Bildungsprojekte investiert werden.

"Ich möchte unterstreichen, dass wir neue Bedingungen für die Entwicklungen zwischen unseren Ländern schaffen wollen. Deswegen habe ich entschieden, dass wir auf 90 Prozent der alten Sowjet-Darlehen, die sich auf 35 Milliarden US-Dollar belaufen, verzichten", so Putin.

Kuba war während der Zeit des Kalten Krieges eng mit Russland verbunden. Russland ist heute für Kuba der größte Exportpartner.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Schulden, Kuba
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 14:58 Uhr von architeutes
 
+7 | -4
 
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@Gothminister
Kuba ist längst kein Truppenübungsplatz der Russen mehr.
Man setzt auf Tourismus und Selbstständikeit.
Touristen wollen sicher kein russisches Militär sehen , und das werden sie auch nicht.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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12.07.2014 15:37 Uhr von NilsGH
 
+3 | -2
 
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@ Gothminister:

Du verkennst die Lage: Klar, das war mal so zur Zeit des kalten Krieges. Aber was soll Russland heute mit Militär in Kuba? Bodentruppen wären ziemlich sinnlos. Teile der Flotte dort zu stationieren genauso. Woher soll denn das permanent gebrauchte Material kommen? Und wie im kalten Krieg Raketen dort zu stationieren? Ich bitte dich ...

Russland will Kuba als Partner, aber nicht im militärischen Sinne. Von dort aus könnten sie auch ihren Einfluss auf Südamerika weiter vergrößern, wo der Einfluss der USA mehr und mehr schwindet. Die Chinesen, Partner der Russen, haben dort schon den Fuß in der Tür.

Außerdem zeugt es von Größe, die Schulden zu erlassen. Es ist interessant, dass die restlichen zehn Prozent auch erlassen werden, wenn sie in Bildung investiert werden. So fördert man auch den Fortschritt in diesem leider noch unterentwickelten Land.
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12.07.2014 16:13 Uhr von Perisecor