12.07.14 14:28 Uhr
 360
 

Russland/Kuba: Wladimir Putin erlässt Kuba Großteil der Schulden der Sowjet-Zeit

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Kuba 90 Prozent der noch aus der Sowjet-Zeit stammenden Schulden erlassen. Die Gesamtschuld beläuft sich auf 35 Milliarden Dollar. Die restlichen zehn Prozent sollen in Bildungsprojekte investiert werden.

"Ich möchte unterstreichen, dass wir neue Bedingungen für die Entwicklungen zwischen unseren Ländern schaffen wollen. Deswegen habe ich entschieden, dass wir auf 90 Prozent der alten Sowjet-Darlehen, die sich auf 35 Milliarden US-Dollar belaufen, verzichten", so Putin.

Kuba war während der Zeit des Kalten Krieges eng mit Russland verbunden. Russland ist heute für Kuba der größte Exportpartner.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Schulden, Kuba
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ist Merkels Politik die "späte Rache der DDR an der BRD" ?
Ex-CDU-Politikerin Erika Steinbach findet, "Heute Show" diffamiert die AfD
Red-Bull-Chef Mateschitz´ Faktencheck-Projekt trifft bei Medien auf Skepsis

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.07.2014 14:58 Uhr von architeutes
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
@Gothminister
Kuba ist längst kein Truppenübungsplatz der Russen mehr.
Man setzt auf Tourismus und Selbstständikeit.
Touristen wollen sicher kein russisches Militär sehen , und das werden sie auch nicht.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
Kommentar ansehen
12.07.2014 15:37 Uhr von NilsGH
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ Gothminister:

Du verkennst die Lage: Klar, das war mal so zur Zeit des kalten Krieges. Aber was soll Russland heute mit Militär in Kuba? Bodentruppen wären ziemlich sinnlos. Teile der Flotte dort zu stationieren genauso. Woher soll denn das permanent gebrauchte Material kommen? Und wie im kalten Krieg Raketen dort zu stationieren? Ich bitte dich ...

Russland will Kuba als Partner, aber nicht im militärischen Sinne. Von dort aus könnten sie auch ihren Einfluss auf Südamerika weiter vergrößern, wo der Einfluss der USA mehr und mehr schwindet. Die Chinesen, Partner der Russen, haben dort schon den Fuß in der Tür.

Außerdem zeugt es von Größe, die Schulden zu erlassen. Es ist interessant, dass die restlichen zehn Prozent auch erlassen werden, wenn sie in Bildung investiert werden. So fördert man auch den Fortschritt in diesem leider noch unterentwickelten Land.
Kommentar ansehen
12.07.2014 16:13 Uhr von Perisecor
 
+2 | -15
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
12.07.2014 17:02 Uhr von NilsGH
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@ Perisecor:

Womit belegst du diese Behauptung?

Klar nähern sich beide Staaten an. Aber in welcher Hinsicht ist dies problematisch für Russland?

Das Embargo werden sie so schnell nicht aufheben. Dann müsste man ja zugeben, dass sie jahrzehntelang Unrecht hatten. Eher beißen die sich die Zunge ab :-)
Kommentar ansehen
12.07.2014 17:41 Uhr von Perisecor
 
+2 | -12
 
ANZEIGEN

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Öffentliche Fahndung nach S-Bahnschläger
Dunkelziffer: Circa 5200 Flüchtlinge in Deutschland noch nicht erfasst
"Game of Thrones": Erfinder der Dothraki-Sprache lehrt nun an Eliteuni Berkeley


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?