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Singapur: Regierung verbannt Buch über schwule Pinguine aus Büchereien

Der staatlich geführte Bücherei-Verband in Singapur bewertet ein Kinderbuch über zwei schwule Pinguine, die ein Küken großziehen, ungepassend und verbannt es daher aus den Regalen. Es handelt sich um das Buch "And Tango Makes Three", welches auf einer wahren Geschichte basiert, die in New York spielt.

Auch das Buch "The White Swan Express: A Story About Adoption" wurde von dem Verband, der 26 Büchereien besitzt, aus den Regalen verbannt. Es handelt sich dabei um die Geschichte eines lesbischen Paares, welches ein Kind großzieht.

Homosexualität steht in Singapur unter Strafe, allerdings werden die Menschen selten strafrechtlich verfolgt. Man habe die Kinderbücher entfernt, nachdem einige Leute darüber geklagt hätten. Bei den Erwachsenenbüchern würde man aber durchaus Werke über Homosexualität zulassen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Regierung, Buch, Singapur, Verbannung
Quelle: washingtonpost.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 13:48 Uhr von kuno14
 
+1 | -5
 
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hat das vieleicht mit russichen verträgen zu tun?
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12.07.2014 17:17 Uhr von Gimpor
 
+6 | -4
 
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@ Wolfsburger: Kinder müssen vor allem mit der Realität konfrontiert werden. Und zu der Realität gehören auch Paare, die gleichgeschlechtlich sind. Nur weil du es so gerne hättest, verschwinden die ja nicht alle von einen Tag auf den anderen.
Lustigerweise ist die Geschichte nichteinmal sonderlich gekünstelt, da Homosexualität unter Pinguinen sehr häufig vorkommt (Wesentlich häufiger als bei Menschen!)
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12.07.2014 20:39 Uhr von sooma
 
+1 | -2
 
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Man kann die Augen natürlich fest, fest zukneifen... davon verschwindet aber die Homosexualität nicht.
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13.07.2014 02:29 Uhr von dunnoanick
 
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Was ist denn ungepassend für ein Wort?

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