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SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher: Bayern wird unter der Maut leiden

Der SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher hat sich zu der geplanten Pkw-Maut geäußert und befürchtet, das diese dem Bundesland Bayern schaden könnte.

Die Tourismusbranche werde darunter leiden, weil aus den angrenzenden Ländern Tschechien, Österreich und der Schweiz weniger Menschen zum Einkaufen nach Bayern kommen.

"Die CSU führt mit der Ausländermaut den Wegezoll wieder ein," sagte Markus Rinderspacher.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, SPD, Maut, Pkw, Fraktionschef, Markus Rinderspracher
Quelle: t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 12:49 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -0
 
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Tja, die Leute der SPD hätten beizeiten ja dafür sorgen können, dass von den etlichen Miiliarden, die von den Autofahrern genommen werden, mehr als nur ein Bruchteil in die Strassen zurückfliesst...
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12.07.2014 12:51 Uhr von Gizmo1982
 
+14 | -1
 
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Was für eine bescheuerte Aussage. Wenn ich in die Schweiz, Österreich oder Tschechien zum einkaufen fahren will brauche ich doch auch ne Vignette oder etwa nicht!?
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12.07.2014 13:19 Uhr von zoc
 
+4 | -0
 
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Ein "Volljurist" wie der im Buche steht ... eben Politiker und mit dem Weitblick einer Ameise. (sorry, Ameisen für diesen Vergleich).
Jedenfalls eine völlig bescheuerte Aussage ...

Mich jedenfalls stören die vollen Parkplätze mit den fahrenden Lagern, die A3, A6 und A9 werden kaputt gefahren ...
Es wird immer voller und gefährlicher.
Aber ich fürchte, da ändert eine Maut auch nix dran.
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12.07.2014 14:47 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -6
 
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@Gizmo1982
>>Was für eine bescheuerte Aussage. Wenn ich in die Schweiz, Österreich oder Tschechien zum einkaufen fahren will brauche ich doch auch ne Vignette oder etwa nicht!?<<

Du hast wohl auch den Knall nicht gehört, oder? Es geht nicht darum, daß man für die Benutzung der Autobahn was zahlen muß, sondern daß sie in Deutschland nur für Ausländer gelten soll. Und den neuesten Plänen nach soll das nun nicht nur für Autobahnen gelten, sondern für alle deutschen Straßen. Wenn Österreich oder Tschechien einen derartigen Vorstoß gewagt hätten, wären die Deutschen die Ersten gewesen, die dagegen in Brüssel geklagt hätten.
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12.07.2014 18:22 Uhr von Amalek
 
+1 | -2
 
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Ich freue mich schon auf die nächste Legislaturperiode...
Dann fehlt plötzlich wieder Geld für den Straßenbau und schwupps wird beschlossen, dass die Maut nicht mehr mit der KFZ-Steuer verrechnet wird.

Ein Dank geht an die CSU und ihre Wähler....
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12.07.2014 23:15 Uhr von Shalanor
 
+1 | -1
 
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Es fehlt immer geld. Weil es in deutschland immernoch zuviele Idioten gibt die jeglichen Schwachsinn den sich Politiker ausdenken unterstützen.
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13.07.2014 00:23 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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Wegen Artikeln des täglichen Bedarfs werden die ja wohl nicht kommen. Und wenn doch, dann kaufen die diese Sachen kurz hinter der Grenze und werden den Autobahnen ausweichen.
Sind es ´hochpreisigere´ Artikel, dann brauchen sie ja nur eine Kurzzeitvignette, weil sie wohl nur ein oder ein paar mal im Jahr Bedarf haben. Wenn die aber den Artikel wieder teurer macht als in ihrem Land, dann sind sie vorher wegen der 10€ auch nicht gefahren.

Urlauber, die sich wegen der Zweimonatsvignete für 20€ ihren Urlaub in D nicht mehr leisten können haben sowieso irgend etwas falsch gemacht. ;-)
Dass die Tourismusbranche darunter leiden muss liegt vielleicht eher daran, dass es D schon ewig versäumt hat auch für seine Autobahnen Maut zu verlangen.
Bei allen Ländern, die seit Jahren oder Jahrzehnten Maut verlangen redet kein Mensch mehr darüber. Aber wenn ein Land, in dem alle schon seit ewigen Zeiten kostenlos die Straßen benutzen, plötzlich auch nicht mehr die Kosten, die durch eben diese Straßennutzung entstehen, alleine tragen will und ´zur Kasse bittet´ ist der Aufschrei groß.
Ja, die Sache mit der ´Ausländermaut´ ist etwas unglücklich gelaufen. Aber was interessiert es andere Nationen ob die deutschen Autofahrer wegen der Maut bei der KfZ-Steuer entlastet werden?
Sollte man da nicht im Umkehrschluss fragen, ob die anderen nicht auch mehr an Steuern zahlen müssten, wenn ihr Land keine Maut kassieren würde? Die anderen Länder lassen die Ausländer für ihre Straßen mit Zahlen - nur wir dürfen das nicht? Bei uns müssen die inländischen Autofahrer alles alleine tragen?
Ob durch die Maut viel Mehreinnahmen erzielt werden lass ich mal dahin gestellt - gerechter finde ich es auf jeden Fall dass jeder der auch unsere Straßen nutzt auch seinen Beitrag zum Erhalt dieser leistet.
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13.07.2014 00:40 Uhr von olli58
 
+0 | -0
 
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Ein gutes hat die Maut ja, wir werden die Merkel los.
Denn sie hat ja versprochen das es mit ihr keine maut geben wird. Und da Politiker ja alles ehrliche Menschen sind die ihr Wort halten, wird sie jetzt ihr Amt niederlegen, denn eins geht nur: Merkel oder Maut !
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20.07.2014 13:00 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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