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Irak: Kurdische Truppen erobern wertvolle Ölfelder

Trotz harscher Kritik der irakischen Zentralregierung, eroberten kurdische Truppen zwei Ölfelder im Norden des Landes. Staatliche Behörden werteten dies als verfassungsfeindliches Verhalten.

Die Kurden wollen damit einen angeblichen Plan des Ölministeriums verhindern, wonach eine Pipeline in deren Gebiet errichtet werden soll. Die irakische Zentralregierung und die kurdischen Autonomiegebiete liegen diesbezüglich bereits seit längerem im Zwist.

Bagdad wird vorgeworfen, den Kurden fällige Zahlungen aus dem Staatshaushalt vorzuenthalten. Durch den eigenständigen Ölexport sieht die kurdische Regierung mittlerweile aber immer weniger Sinn in einem Staatsverband mit dem Rest Iraks.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Pipeline, Kurde, Eroberung, Ölfeld
Quelle: tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 09:10 Uhr von NilsGH
 
+4 | -0
 
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Die Kurden machen doch gar keinen Hehl daraus, dass sie eine Unabhängigkeit vom Rest des Irak anstreben. Da dieser nun durch die "IS"-Truppen geschwächt ist, sehen sie ihre Chance.

Eine wichtige Frage beantwortet die News jedoch nicht: Von wem wurden diese Gebiete zuvor kontrolliert? der IS oder den irakischen Soldaten?

Wenn sie die Gebiete den IS-Truppen abgenommen haben, sollte die Regierung mal die Füße still halten. So wird dem "Islamischen Staat" die Finanzierung entzogen. Kommt der irakischen Regierung doch entgegen. Wenn die IS geschlagen ist, dann können die sich mit den Kurden streiten. Aktuell kämpfen Kurden und Iraker doch gegen einen gemeinsamen Feind. Eine zweite Front gegen die Kurden zu eröffnen käme für den Irak aktuell dem Todesurteil gleich.
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12.07.2014 09:44 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Hmm, steigen die Preise nun oder fallen sie? Das ist die grosse Frage. Aber ich wette, sie werden sicherheitshalber noch ein wenig angezogen, mean weiss ja nie...
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12.07.2014 09:53 Uhr von architeutes
 
+0 | -0
 
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Ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht laß ich mal außen vor ,aber die Kurden sind die einzigen die im Augenblick auf die Situation reagieren.Alle anderen Staaten schauen hilflos mit zu was dort passiert. Das wird nichts mit einer Zusammenarbeit jener Länder ,aber das war ja auch in den letzten Jahrhunderten so.
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12.07.2014 10:07 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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@ NilsGH
das Ölministerium stellt bewaffnete Wachmannschaften, die sich offenbar zurück gezogen haben. Die größte Raffinerie des Landes zwischen Bagdad & Mosul dagegen wird teilweise immer noch von über hundert Guards gegen eine ISIS Belagerung gehalten.
Allerdings steht die Produktion.

@architeutes Die gemäßigten syrischen Rebellen liefern sich täglich Schlachten mit der ISIS- von Aleppo bis Damaskus. Zwischen der Assad-Regierung und der ISIS gibt es praktisch keine Kämpfe seit Monaten (abgesehen von ein paar Luftangriffen).
Offenbar gibt es hier einen Deal.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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12.07.2014 10:36 Uhr von architeutes
 
+0 | -2
 
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@usambara
Danke für die Information ,ich habe seit langer Zeit nichts mehr von den gemäßigten Rebellen gehört ,gut das sie noch leben.
Es sind immerhin Syrer und keine radikalen Kriegstouristen.
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12.07.2014 13:16 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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@Hibbelig
Waffen in dieses oder andere Gebiete da unten zu liefern ist eh falsch ,keiner weiß wo die dann landen.
Und wie gesagt ich habe schon lange nichts mehr von den Gemäßigten gehört.
Im Grunde setzen sich immer die radikalsten durch , da braucht man sich nichts vormachen.
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12.07.2014 17:37 Uhr von NilsGH
 
+0 | -1
 
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@usambara:

"(abgesehen von ein paar Luftangriffen).
Offenbar gibt es hier einen Deal."

Wie jetzt? Der Deal ist, dass Assad die mit Flugzeugen beschießen darf und sie im Gegenzug die Füße stillhalten? Das erkläre mir mal.

Außerdem: Woher hast du das? Würde gerne mal ein paar Quellen dazu lesen, die nicht von den ÖR oder unserer Presse stammen.

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