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Nürnberg: Küche für wohltätigen Zweck versteigert - Mitarbeiter gekündigt

Vor dem Nürnberger Arbeitsgericht wurden zwei ehemaligen Mitarbeiter des Stifteherstellers Schwan-Stabilo verurteilt. Die beiden, mittlerweile seit über 25 Jahren in der Firma tätigen Männer wollten eine auszurangierende Küche versteigern.

Der Erlös sollte dem Sozialfonds der Gemeinde Heroldsberg gespendet werden, eine ähnlioche Aktion gab es bereits einmal. Im Gegensatz zur ersten Spendenaktion fanden sämtliche Absprachen mit Vorgesetzten mündlich statt. Statt Gelder für den Sozialfonds erhielten die beiden Mitarbeiter eine fristlose Kündigung ihres Arbeitgebers.

Diese klagten daraufhin gegen die Kündigungen. Obwohl sie gemeinsam agierten, landeten die Fälle vor verschiedenen Kammern des Nürnberger Gerichts. Ein Mitarbeiter gewann den Prozess, die Kündigung seines Kollegen wurde hingegen bestätigt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Nürnberg, Spende, Kündigung, Küche, Stabilo-Schwan
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 09:27 Uhr von Jlaebbischer
 
+22 | -0
 
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Da scheint extrem viel schiefgelaufen zu sein...
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12.07.2014 10:08 Uhr von Rechargeable
 
+36 | -0
 
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"Wolfgang L. war zudem Betriebsrat, Herbert R. Datenschutzbeauftragter des mittelständischen Unternehmens."

"Sie haben als Betriebsrat und Datenschutzbeauftragter Sonderkündigungsschutz."

So kriegt man unliebsame Mitarbeiter nach 25 Jahren los.

Was Lernen wir daraus, immer alles Schriftlich geben lassen.

[ nachträglich editiert von Rechargeable ]
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12.07.2014 10:31 Uhr von Wurstachim
 
+13 | -1
 
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wie kann es seind das der eine verurteilt wird und der andere nicht werden die beide nach unterschiedlichen rechtsgrundlagen behandelt? Und zusätzlich eine frechheit der Geschäftsführung die beiden mit der Entsorgung zu beauftragen und dann zu behaupten niemand hätte davon was gewusst. Das ist ein Schachzug um leute die aufgrund ihrer 25 jahre ein hohes gehalt bekommen aus der Firma zu ekeln das nennt sich Mobbing.
Eine Pressemitteilung wurde heraussgegen die aussagt "Die in die Jahre gekommene Anlage sollte von einem Fachbetrieb (und nicht von unseren Mitarbeitern) demontiert und abtransportiert werden, da ein nicht fachgerechter Abbau der (alten) Starkstrommodule lebensgefährlich gewesen wäre. Das hatten wir so schriftlich vereinbart. "Entgegen dieser sicherheitsbedingten Anweisung wurde die Küche in nicht fachkundiger Eigenregie abgebaut und abtransportiert. Nur durch Zufall kam diese Aktion ans Tageslicht.

Das Geld aus dem heimlichen Verkauf wurde über mehrere Wochen weder an die Firma übergeben noch im Namen der Firma gespendet. Selbst nach Aufforderung wurde das Geld zunächst nicht herausgegeben. Des Weiteren wurde die Firma von den Mitarbeitern getäuscht, indem schriftlich mitgeteilt wurde, dass die Küche entsorgt und nicht verkauft worden war.
Könnten wir demnach mal das besagte Schriftstück sehen? Übrigends wäre das genau die Aussage die eine Firma in so einem fall machen würde um Schäden einzudämmen, naja wie auch immer eine der Parteien lügt...
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12.07.2014 10:52 Uhr von Wurstachim
 
+13 | -3
 
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@ Olli_Koenigs
was du beschriebst ist genau das Problem Richter haben gleich zu agieren und wenn die "tat" gleich war kann es nicht sein das mit richterlicher Willkür zwei verschiedene Ergebnisse dabei herauskommen wozu gibt es dann ein Rechssystem? Damit der Richter am Ende frei schnautze richtet?
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12.07.2014 12:20 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -4
 
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Sarkasmus, wie er leibt und lebt:

Hätten sie den Erlös der "notleidenden" Firma gespendet, dann wär das Alles nicht passiert....

Außerdem versterben viele Krebskranke, also keine gute Zielgruppe....
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12.07.2014 16:11 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Verdacht auf Unterschlagung ? Nun, ich muß mal nachlesen, wie man Unterschlagung genau definiert, aber ich glaube, daß allein die Tatsache, daß das erwirtschaftete Geld direkt an eine Öffentliche Organisation zu gunsten der Firma gehen sollte diesen Punkt deutlich wiederlegt, denn der Mitarbeiter hat nicht im geringsten etwas für sich behalten und somit unterschlagen, sondern er hat deutlich eine Spende zum Wohl einer öffentlichen Organisation und zum Wohl des Firmenrufes tätigen wollen und lediglich sein plötzlich die Richtung wechselnder Cheff hat dies dann am ende verhindert, wodurch jedoch die Absicht einer Unterschlagung völlig wiederlegt werden könnte. Unterschlagen heißt für mich, etwas heimlich für sich zu behalten. Würde man zum Bsp. 2500 Euro erwirtschaften und 500 davon in die eigene Tasche fließen lassen, den Rest dann jedoch weiter fließen lassen, so hätte man 500 unterschlagen.

Also ist in meinen Augen die Kammer falsch gelegen, da es gar keine Unterschlagung gegeben hat. Anders würde es aussehen, wenn der Mitarbeiter selbst Teil der Organisation wäre, die das Geld bekommen sollte, weil dann ja Geld in seiner Tasche landen könnte.
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12.07.2014 16:16 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
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@ Wurstachim,

woher kommen diese Informationen, ich hab sie nicht im Artikel gefunden. Wenn das Geld tatsächlich nicht in der Firma gelandet ist, dann könnte es natürlich ein Problem geben, falls Geld irgend wo anders gelandet ist.

Also hängt es nun von dem Küchenempfänger ab, wieso die Küche nicht bezahlt wurde oder wurde sie das und keiner weiß es.
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12.07.2014 19:32 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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Mit solch einem Rechtssystem ist Deutschland auch nur irgendeine Bananenrepublik...

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