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1-Cent-Versand: Amazon umgeht Verbot von Gratisversand in Frankreich

Um Wettbewerbsvorteile zu vermeiden, wurde in Frankreich der Gratisversand für Bücher verboten, umgangssprachlich auch das "Anti-Amazon-Gesetz" genannt. Amazon umgeht das jetzt durch eine Versandgebühr von einem Cent.

Zugleich wurde für Onlinehändler der zulässige maximale Rabatt von fünf Prozent verboten. Ausnahme: es besteht ein Ladenlokal.

Amazon hat bereits angekündigt, auf europäischer Ebene dagegen zu klagen.


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WebReporter: sotes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Verbot, Amazon, Cent, Versand
Quelle: winfuture.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 09:55 Uhr von smart1985
 
+13 | -5
 
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Der Versand ist ja nicht Kostenlos , soweit ich Informiert bin bezahlt Amazon in Deutschland 3 € pro Paket und ich als Prime Kunde habe 0€ kosten. Diese 3€ werden dann von Amazon bezahlt und DHL freut sich auf Millionen von Päkchen alleine letztes Jahr hat Amazon in Deutschland 1,5 MRD Pakete verschickt . Das Lohnt sich auch für DHL

Schaut man sich die Produktions kosten der meisten Ware an Verdienen die zwischen händler alle an der masse .
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12.07.2014 10:06 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -9
 
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Ab 20 Euro ist doch Amazon zumindest hierzulande sowieso versandkostenfrei!!!
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12.07.2014 10:23 Uhr von ghostdog76
 
+8 | -35
 
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12.07.2014 10:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -17
 
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12.07.2014 10:52 Uhr von matze319
 
+15 | -3
 
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@ ghostdog76
bei büchern ist rein gar nichts aufgeschlagen, denn die kosten im laden um die ecke genau soviel wie bei amazon. und bücher sind eh ohne versand.

und selbst wenn amazon jetzt die waschmaschiene 20 euro für versand teurer macht, ist sie in den meisten fällen immer noch billiger wie im elektronik markt von nebenan - der im übriegen auch ne lieferpauschale haben will.
also erstmal drüber nachdenken. ;)
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12.07.2014 11:09 Uhr von MBGucky
 
+8 | -0
 
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@all

1. Es geht hier um Bücher. Die unterliegen einer Preisbindung.

2. Es geht hier um Frankreich. Dort ist ein neues Gesetz rausgekommen, welches die hierzulande übliche 0 € Versandkosten dort verbieten.

Trotzdem gebe ich Amazon recht. Man mag von denen halten was man will. Aber wie bitte wird ein lokaler Händler dadurch benachteiligt, wenn der Kunde das Buch zum selben Preis online kaufen kann? Es ist ja aufgrund der Preisbindung eben nicht billiger, wenn man es online kauft. Der Kunde kann also frei entscheiden, was für ihn bequemer ist und er hat keinen Nachteil davon, das Buch im Buchhandel um die Ecke zu kaufen.
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12.07.2014 11:49 Uhr von GulfWars
 
+2 | -16
 
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12.07.2014 12:19 Uhr von sno0oper
 
+5 | -1
 
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Und es könnten viel mehr Leute Arbeit finden, wenn weniger Maschinen eingesetzt würden, und mehr für Handarbeit bezahlt wird.

[Stichwort Fortschrittsverweigerer]

Ich kann diese quasi-Subventionierung der kleinen Buchläden nicht verstehen. Da hat man doch bei den tante-Emma-Läden auch nicht gemacht, als plötzlich die Supermärke daherkamen.

Warum muss ein digitales Buch soviel kosten wie ein gedrucktes Buch? Ist doch der Hohn!

[ nachträglich editiert von sno0oper ]
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12.07.2014 13:20 Uhr von GulfWars
 
+1 | -14
 
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12.07.2014 13:27 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -0
 
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@ GulfWars
Du denkst auch nur von der Wand bis zur Tapete. Wenn man für die gleiche Leistung mehr Geld ausgeben muß, wird es logischerweise auf WENIGER Leute verteilt.
In welcher Welt schafft das Arbeitsplätze? Im Wunderland der Feen, Elfen und BWL´ler vielleicht, aber sicher nicht in der Realität.
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12.07.2014 13:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -5
 
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@Johnny Cache
Vermutlich denkst du nur von Wand bis Tapete.
Der Einzelhandel zahlt wenigstens Steuern auf seine Gewinne, während Amazon nicht einen Cent Steuern an Deutschland bezahlt. Gezahlte Steuern schaffen Arbeitsplätze.

Genauso wenig wird verstanden, dass ein normaler Betrieb auf das Versand-Porto noch Mehrwertsteuer ans Finanzamt "nachzahlen" muss. Den Irrtum bemerkt jeder Selbständige nach der ersten Steuererklärung wenn er das Porto verrechnet. Bei Bücher 7% und bei anderer Ware 19%. Auch hier zahlt Amazon NICHTS nach Deutschland.
Wenn ein deutscher Betrieb beim Finanzamt angibt, dass er 5000.- Euro Porto im Jahr bezahlt hat, fordert das Finanzamt 950.- Euro Umsatzsteuer nach.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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12.07.2014 18:54 Uhr von Xanoskar
 
+2 | -1
 
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Die versandkosten für 1kg Pakte liegen in deutschland selbst bei schlechten verhändlern bei der DHL bei 2,36 Brutto, aber lassen wir das... im Großen und ganzen sind der ksotenlose versand das geringste Problem was man mit Amazon hat. eher das gerne mal Ware klauen und dann selber verkaufen... da könnte ich hier nen Roman zu schrieben. Auch wurde hier von Produktionspreisen und das man nur mit Masse geld machen kann... Falsch ich kenne die Produktionsmarken vieler "A" Marken (namen nenn ich nicht, sicher ist sicher) und wer glaubt, nur weil er 80€ für nen T-Shirt zahlt das er Qualität kauft.. lächerlich, keiner der normalen Ausstatter die beliebt sind (ich rede nicht von Maßanfertigung etc) zahlt für 1 T-Shirt in der Prod mehr wie 1€ und da ist schon der Versand aus Bangladesh nach Deutschland mit drin.
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12.07.2014 20:22 Uhr von Shalanor
 
+1 | -0
 
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POlitik greift regulierend in den Markt ein (wann immer das geschieht war es ein stupider Fehlschalg. Man nehme nur Mindestlohn für Postboten=Monopolbewilligung der Deutschen Post. SEHRGUT), Jobs werden aufgrund unserer Maximalen Steuerpolitik ins Ausland verfrachtet und ungelernte Arbeitskräfte verlieren ihre Jobs deswegen...
Ganz ehrlich? is mir scheisegal! In dieser Welt wird Freundlichkeit nicht honoriert wie ich auch im privaten Bereich feststellen durfte und darum sage ich: Wegen mir verreckt alle in der Heizung die meinen Boden der Hundehütte wärmt. Juckt mich keinen Millimeter weit (gestern was feines von Amazon gekriegt. versandkostenfrei :p)
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12.07.2014 21:29 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -0
 
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@GulfWars

naja hier kann man den Einzelhandel so gut wie vergessen... war schon sooo oft sinnlos in der Stadt, wos das gar nicht erst gab oder total überteuert war und wenn man jetzt Fragen dazu hätte, kommt meist auch nur murks raus...

Da komm ich meist bei Amazon und Co tausendmal besser zu bestellen, da ich bei den Bewertungen meistens schlauer werde, wenn ich dazu was wissen will, da es meist da irgendjemand dazu was geschrieben hat.
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13.07.2014 00:28 Uhr von bigpapa
 
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@ MBGucky

Bei 0 Versandkosten ist der Kunde der beim Buchhändler um die Ecke kauft im Nachteil weil er dann trotz gleichen Buchpreis höhere Kosten hat.

Ihr vergesst immer die Nebenkosten.

Amazon :
Buch 30 Euro
Versand 0 Euro

Kosten für mich beim Buchhändler (Kosten sind variable!!).

Händler :
Buch 30 Euro
min. 2.30 (Ticketpreis Zone 1 ) (human gerechnet)
Zeitaufwand : 1 Std. (Durchschnittwert: ca. 8.50 Mindestlohn)

Kosten bisher 40.80 Euro in der Hoffnung das der Händler das Buch hat. Was eh meist nur bei "Bestseller" der Fall ist.

Also wie hoch sind nur die wirklichen Kosten des Buch.

Also ich tut mir das an und bestelle Online. Allerdings keine Bücher. Die kaufe ich eh auf den Flohmarkt. Da sind sie um min. 90 % preiswerter, und bisher hat noch nie ein Buchstabe im Text gefehlt ;)

Aber die Kostenaufstellung ist für alle Produkte +/- gleich.

Und Großgeräte bekommt ich von keinen Geschäft in meiner Gegend frei Haus geliefert.

Gruß

BIGPAPA

ps. : In Deutschland gelten für Bücher besondere Versandkosten wenn die Sendung als Büchersendung deklariert ist,und die Bestimmungen einer Büchersendung erfüllt.
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13.07.2014 03:39 Uhr von z3us-TM
 
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ich kaufe Vorort !
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13.07.2014 15:19 Uhr von bigpapa
 
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@Trallala2

Ja ich habe diese Freizeit mit 8.50 Euro angesetzt. Und ich kann es dir auch gern erklären.

8.50 Euro ist der aktuelle Mindestlohn den die Regierung ansetzt.

Aber ich erkläre dir gerne auch noch einige andere Begriffe die ich so definiere.

Arbeit :
Eine Tätigkeit die ich ausführen muss, damit ich eine Gegenleistung bekomme (Meist Lohn).
In diesen Fall ist das der Zeitaufwand den ich habe, um das Buch zu besorgen.

Freizeit :
Zeit meines Lebens für dich ich nicht entlohnt werde. Die ich zu meiner Entspannung und meines Vergnügens nutze. Oft genug muss ich dafür dann Geld ausgeben, wenn andere für mich arbeiten. (In einen Freizeitpark oder in einen Cafe).

Einkaufen ist eine Sache die ich tun muss. Es ist Arbeit. Und sie geht von meiner Lebenszeit ab.

EINKAUFEN IST STRESS.

Das fängt mit den fahren zum Einkaufsort an, und die schon mal Kosten verursacht. Und wer schon mal in seinen Leben in ein "moderne" Innenstadt mit den Fahrzeug gefahren ist, weiß was ich meine. (Umweltplaketten haben ihren Grund darin das man in einer Innenstadt nicht fährt sondern kriecht.

Dann muss man meilenweit laufen, weil die Buchhandlungen ja in der Innenstadt sind. Darf dann stundenlang eine Verkäuferin suchen, die dann im Computer schaut und sagt :"Haben wir nicht da, kann ich ihn bestellen, ist vermutlich in 2 Tagen da". (Das schafft der Online-Handel locker auch.)

Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, das die das was ich will, da habe dann muss ich an der Kasse stehen. Das Objekt meiner Begierde meilenweit zu meinen Fahrzeug schleppen, und kann nur hoffen das ich es zeitig schaffe. Weil viele Parkhäuser haben Öffnungszeiten Und normale Parkplätze eine Uhr, Die mich immer zu viel kostet (Entweder ich bin schneller fertig oder ich hab ein Knöllchen).

Ja wie gesagt ich habe das mit 8.50 Euro die Stunde angesetzt, aber glaub mir auf einer Firma habe ich für das Geld in der Regel weniger Stress.

Ach und noch was so nebenbei. Das Wort "Fairer Handel" kotzt mich langsam an.

Wenn ich in einen Geschäft eine Ware kaufe, steht da genau so "Made in Asien" drauf, wie das selbe Produkt auf den Internet. Die Ware wurde also von den selben ausgebeutete Arbeitern produziert.


Gruß

BIGPAPA

Sorry für die etwas philosophische Denk- und Betrachtungsweise, aber so muss man das halt manchmal sehen.
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13.07.2014 15:22 Uhr von alter.mann
 
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"ich kaufe vor ort"

ät z3us-TM ..

ich auch. bei amazon. luftlinie ca 1km entfernt ..

;o)
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13.07.2014 15:23 Uhr von bigpapa
 
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Nachtrag zum Geld.

Geld ist bedrucktes Papier. !!!!

Steigen die Löhne, steigen die Preise.

Produziert man im Ausland dann günstiger, sind die Jobs weg.

Das nennt man Inflation.

Viele Waren sind in Deutschland wesentlich teurerer als im Ausland. Warum. Weil da die Durchschnittslöhne niedriger sind.

Aber solange die Deutschen jammern und kaufen, wieso soll man die Preise in Deutschland senken. Würde ich als Chef auch nicht machen.

Gruß

BIGPAPA
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13.07.2014 16:41 Uhr von keineahnung13
 
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JA das stimmt mit dem Parken.... auch bei uns wo hier tote Hose quasi ist... man könnte ja auch 1 Stunde free parken machen... würde ja meist sogar locker hier reichen wenn man schnell gucken will, bzw was kaufen will.
Das mit dem Geld stimmt auch... wenn man schon so so wenig verdient, guckt man dann automatisch wo es am billigsten ist... da kauf ich das nicht in der Stadt mehr wenns 100€ oder so mehr kostet...
Wenn ich in Dresden bin ist es oft komischerweise nicht teurer als im Inet das Zeug^^ und da gibts auch ein Parkhaus wo man für 3,50 den ganzen Tag stehen kann, gut gibt aber auch genug wo man sich arm bezahlen kann^^ aber der eine da ist genau in der Stadt sogar.

Bin auch der Meinung wie das schon andere hier erwähnt haben, das auch die Stadt selber teilweise Schuld ist, wegen parken und so... bei uns wärs in der kleinen Stadt wohl sinnvoller eine Stunde frei parken zu machen.

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