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Nahost-Konflikt: Iran stellt sich auf die Seite der Hamas

Der Iran hat sich im aktuellen Gaza-Konflikt auf die Seite der Hamas gestellt. In den letzten Jahren schon, hatte der Iran Raketen an die Hamas geliefert. Nun hat die Terror-Gruppe angekündigt, dass sie den Flughafen Ben-Gurion beschießen will.

Israel hat unterdessen verkündet, dass bei Luftangriffen sieben Hamas-Mitglieder getötet worden sind. Navi Pillay, Menschenrechtlerin bei den Vereinten Nationen, verurteilte die Angriffe Israels allerdings als Verletzung der Menschenrechte.

"Wir haben beunruhigende Mitteilungen erhalten, wonach Zivilisten - darunter auch Kinder - durch die Luftschläge auf Wohnhäuser massiv beeinträchtigt werden. Es besteht Anlass zur Sorge, dass Israels Angriffe gegen internationales Recht und Menschenrechte verstoßen", so Pillay.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Iran, Konflikt, Nahost, Hamas, Ben-Gurion-Flughafen, Navi Pillay
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2014 08:56 Uhr von architeutes
 
+10 | -8
 
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Die Hamas zettelt einen Krieg an und jammert dann wenn zurück geschossen wird.
Und der Rest ist DWN.
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12.07.2014 10:17 Uhr von NilsGH
 
+3 | -5
 
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@ architeutes:

Sicherlich ist die Hamas an der Lage in der Region nicht unschuldig. Aber schau dir die Geschichte der Gegend mal an. Das geht zurück bis in die Zeit des Kolonialismus. Der größte Fehler war, dass man den Staat Israel 1948 dort - mehr oder weniger - "gewaltsam", man könnte auch sagen "künstlich", erschuf. Schon die Begründung grenzt schon an Missachtung und Beleidigung der anderen dort ansässigen Völker:
„kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“

Israel untersrückt systematisch seit Jahrzehnten die Palästinenser. Dies muss ja zur Radikalisierung eines großen teils der Bevölkerung führen. Bei der Hamas von einer "Terrororganisation zu sprechen, wie dies teilweise unsere Regierung ebenfalls tut, zeugt nur von Unwissenheit oder Ignoranz gegenüber der aktuellen Lage und der Historie der Region.

Davon ab könnte man berechtigterweise auch von Stellvertreterkriegen sprechen: Dem Iran ist Israel genauso ein Dorn im Auge wie vielen anderen muslimischen Staaten des Nahen Ostens. Israel wird von den USA gestützt, während die Hamas vom Iran und anderen Staaten mit Waffen versorgt wird.

Nehmt den beiden Parteien einfach die militärische Unterstützung, bestimmt Flugverbots- und entmilitarisierte Zonen und dann sehen wir mal, wie sie sich weiter bekriegen.

Mit "Vermittlungsversuchen" kommt man da nicht weit. Diese Region muss entmilitarisiert werden. Das geht aber nur, wenn auch die involvierten Staaten dies mitmachen. Dazu wird es aber leider in absehbarer Zeit nicht kommen. Also bekriegen sich Israel und die Hamas weiter. Das heißt viele zivile Opfer, zerbombte Wohngebite, zerstörte Infrastruktur und Not und Elend.
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12.07.2014 10:31 Uhr von architeutes
 
+4 | -3
 
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@NilsGH
Glaube mir in den 80er Jahren habe ich durchaus noch großes Verständniss für die Palästinenser gehabt.Aber das ist nun fasst zur Gänze verloren gegeangen.
Ich sehe nicht einen ernst gemeinten Versuch mehr vernünftig mit den Israelis Frieden zu schließen.
Was ich sehe sind ständige gewollte Anschläge (welcher Art auch immer) und auch die Fakefilmchen der Palästinenser (zum Teil eine Witznummer) zeigen doch die Grundeinstellung der Palästinenser .Die Hamas als Vertreter zu wählen kommt noch oben drauf ,die haben nur die Konfrontation im Sinn.
Aber man muss in der Sicht der Dinge ja nicht einer Meinung sein ,ich habe sie eben im Lauf der Jahre geändert.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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12.07.2014 11:30 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ NilsGH

" Der größte Fehler war, dass man den Staat Israel 1948 dort - mehr oder weniger - "gewaltsam", man könnte auch sagen "künstlich", erschuf. Schon die Begründung grenzt schon an Missachtung und Beleidigung der anderen dort ansässigen Völker:"

Das ist doch keinerlei Rechtfertigung für Terror. Staatsgrenzen und Staatsgebiete verschieben sich nun mal im Laufe der Zeit - und einen Staat Palästina gab es ja auch erst gar nicht.




"Israel untersrückt systematisch seit Jahrzehnten die Palästinenser."

Wie unterdrückt Israel denn die Palästinenser? Die Palästinenser leiden darunter, dass nicht nur Israel (berechtigterweise) die Grenzen so ziemlich geschlossen hat, sondern auch die arabischen Brüderstaaten.

Die Palästinenser haben weit mehr Hilfsgelder bekommen als jedes andere Volk, jedes andere Land, jede