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WHO: Diskriminierung von Risikogruppen erschwert HIV-Prävention

Um den HIV-Erreger einzudämmen, müssen insbesondere Risikogruppen wie Schwule, Prostituierte, Gefängnisinsassen und Drogenabhängige erreicht werden. Wie die WHO nun berichtet, bleibt ausgerechnet diesen Menschen der Zugang zum Gesundheit- und Vorsorgewesen noch heute in vielen Ländern verwehrt.

Nur der Abbau sozialer und rechtlicher Hürden könne einen Fortschritt bei der HIV-Prävention ermöglichen, so die WHO weiter. Dazu sei es unbedingt notwendig, die Risikogruppen auch bei den nationalen Strategien gegen Aids zu berücksichtigen.

Die Situation von Prostituierten und Schwulen würde derzeit nur von zwei Dritteln der Länder berücksichtigt, Drogenabhängige spielten nur in 40 Prozent der Länder eine Rolle. Transsexuelle schließlich hätten kaum irgendwo eine Lobby.


WebReporter: senden
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: HIV, Diskriminierung, WHO, Lesbe, Prävention, Schwuler
Quelle: spiegel.de

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