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Putin ruft BRICS zur Opposition gegen den Westen auf

Im Vorfeld seiner Reise nach Lateinamerika rief Russlands Präsident Wladimir Putin Brasilien und andere Länder dazu auf, eine gewichtigere Rolle in der Weltpolitik einzunehmen, um dem Einfluss der Vereinigten Staaten zu begegnen, meldet die Moscow Times.

Putin sprach am Freitag über seine bevorstehende Reise nach Brasilien, Kuba und Argentinien und seine Pläne für die Errichtung einer "multipolaren Welt". Russland erachtet starke Beziehungen zu Brasilien für "strategisch wichtig” gegenüber dem westlichen Einfluss.

In einer Ansprache im Ausland sagte Putin Anfang des Monats, dass "die unipolare Weltordnung nicht zustande" gekommen sei, und dass andere Mächte auf der internationalen Bühne an Einfluss gewännen. Russland befürwortet auch den ständigen Sitz für Brasilien im UN-Sicherheitsrat.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Macht, Opposition, Wladimir Putin, Westen, BRICS-Staat
Quelle: themoscowtimes.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2014 14:43 Uhr von Memphis87
 
+3 | -1
 
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Zwei Tage vor Putins Ankunft in Kuba hat Russlands Föderationsrat beschlossen, dem Land 90 Prozent seiner Gesamtschulden aus Sowjetzeiten in Höhe von 35,2 Milliarden Dollar zu erlassen. Dies solle den "Weg für eine Welt der neuen Möglichkeiten ebnen" und die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern ebnen. Putin wird auch dem 87-jährigen Fidel Castro einen Besuch abstatten, der einst gute Beziehungen zur Sowjetunion und auch zum modernen Russland pflegte.
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11.07.2014 14:47 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -6
 
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Man wirft den USA vor ihr Geld als Einflussfaktor zu nutzen und Russland tut dann das gleiche.

Ich würde behaupten die Schulden werden nur erlassen wenn man nach der Pfeife tanzt.
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11.07.2014 15:06 Uhr von Perisecor
 
+4 | -8
 
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Nachdem die russische Wirtschaft am Boden liegt und nichts kann - eben außer mit Sowjetindustrie Sowjettechnologie herzustellen - und die Sanktionen des Westens Wirkung zeigen, geht Putin auch innenpolitisch so langsam der Arsch auf Grundeis.

Entsprechend fortschrittlich sind auch seine Wunsch-Verbündeten.



@ Memphis87

Selbst Kuba sucht seit Jahren eine Annäherung an die USA. Wer kann und konnte, der hat sich schon vor vielen Jahren und Jahrzehnten von Russland/Sowjetunion abgewandt und wer nicht kann, der versucht immerhin mehrgleisig zu fahren (z.B. Weißrussland, Kasachstan).

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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19.07.2014 09:25 Uhr von P.Griffin
 
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Ich kann es zwar nicht gut heißen, aber andererseits verstehe ich nicht warum Russland das erst jetzt macht. Die Amerikaner rücken dem Russen immer näher mit Hilfe von Stützpunkten die sie in verbündeten Ländern aufbauen. Da Russland wohl kaum Stützpunkte in Kanada bauen kann, ist es nahe liegend es über Südamerika zu versuchen.

Schade das es nicht einfach frieden geben kann.

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