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EU: 370.000 arbeitslose Jugendliche in Deutschland nicht einmal registriert

Laszlo Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration bei der EU-Kommission, hat geäußert, dass die Bundesregierung viele arbeitslose Jugendliche in Deutschland nicht registriere und diese vernachlässigen würde.

Insgesamt seien in Deutschland 370.000 Jugendliche arbeitslos, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen würden, so Andor weiter. "Das ist eine sehr hohe Zahl, die ein Grund zur Sorge ist", so der EU-Kommissar.

Deutschland müsse nun mehr dafür tun, um die Jugendgarantie durchzusetzen. Nach dieser sollen Jugendliche unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Praktikumsplatz haben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, EU, Jugendliche, Arbeitslosigkeit
Quelle: n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2014 14:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+13 | -9
 
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Das ist alles egal!

Schlaaaannnnd!!!!!

Oleee Ole Ole Ole!!!


Gibt schließlich wichtigeres

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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11.07.2014 14:56 Uhr von Bonsai1988
 
+5 | -3
 
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@Best_of_Capitalism
Made my Day XD
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11.07.2014 14:56 Uhr von Allmightyrandom
 
+14 | -0
 
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Und dank Mindestlohn wird es dann auch kein fester Arbeitsplatz, sondern ein Praktikum und eine Beschäftigung bis zu dem Tag an dem man 8,50€ zahlen MÜSSTE.

Die Regierung ignoriert die Zahlen, freut sich das alle in D besser verdienen und das niemand mehr arm ist, feiern sich, erhöhen sich die Diäten aufgrund der überragenden Leistung um 10% (was in absoluten Zahlen fürs andere Ende der Einkommenskette mehr als eine Verdoppellung des Einkommens bedeuten würde) und die nächste Wahl kann kommen.

Michael und Heidi gehen brav zur Urne (warum heißt die nur so?) und können sich nicht entscheiden zwischen den großen beiden Volksparteien Stillstand und Rückschritt...
So bleibt dann alles beim alten, bestehende Probleme werden ignoriert (Hartz 4, Asylrecht, Abmahnwesen, GEZ...), neue werden geschaffen (BER, Elbphilharmonie, PKW-Maut, Energiewende...) und irgendwer wird irgendwann vielleicht mal Politik fürs Volk machen...
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11.07.2014 14:59 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -2
 
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Bedeutet: Die Kinder aus Hartz-Familien sollen sich das gefallen lassen. Berufliche Ziele, Adé.

Aber wie zwingt man Kinder aus den anderen Familien dazu?

Quelle: aus der Quelle: "Zudem wies er Kritik aus Deutschland zurück, dass von den sechs Milliarden Euro der sogenannten EU-Jugendbeschäftigungsinitiative bisher noch kein Geld ausgezahlt worden sei."

Ist doch klar, dass Geld muss ja auch bis 2020 reichen...lol... Bekommt also jeder Jugendliche in Europa der Arbeitslos ist ca 1.800 € Unterstützung? Ironie (Wenn nicht sogar der ganze Kommentar): Das reicht ja grad mal für Fahrtkosten. Halt. Wenn das bis 2020 reichen soll, dann wären das also 300 € pro Jahr/pro Jugendlichem. Also im Monat dann: 25 €.

Außerdem dachte ich: Ausbildung wäre Aufgabe der Wirtschaft und politisch (Rahmenbedingungen) ist doch alles rosig, nich wahr?! Wenn schlicht nicht genügend (passende) Plätze da sind, was bringen dann 6 Milliarden? Wieder eine Subvention für die Unternehmen? "Stellen Sie bitte einen Jugendlichen ein, der Zuschuss reicht ja, bis er/sie dann 25 ist. "?

Und wie ist das mit diesem Fachkräftemangel? Dachte auch hier, dass man in Deutschland alles tut, um diesen zu beheben. Aber Scheiße...ähmm.. die Ausbildung rutscht halt durch.
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11.07.2014 15:46 Uhr von timsel87
 
+7 | -0
 
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Na was glaubt ihr, wieso Deutschland eine so "vorbildliche" Jugendarbeitslosigkeit hat. Weil sie erstens in H4-Maßnahmen verschwinden oder wie hier gar nicht erst registiert sind.
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11.07.2014 15:51 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Wenn Jugentliche meinen, mit Pauschaljobs und anderer Schwarzarbeit der Drangsalierung durch die Ämter zu entgehen, ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht registriert sind. Und was lernen Wollen und Können davon die wenigsten.
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11.07.2014 17:20 Uhr von generalviper
 
+4 | -1
 
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"und mir nicht gleich in den ersten 3 Tagen erzählt, was er alles für Rechte hat"

Hmm, das mit den Rechten halte ich schon für wichtig. Diese sollte man immer kennen, egal welche Altersklasse man erreicht hat. Viele der Gesetze gibt es nicht für umsonst und wurden hart erkämpft - einige sind vlt unsinnig, das mag sein, trotz allem haben Betriebe sich daran zu halten.


Was mir bei solchen Themen immer missfällt ist als allererstes, dass Deutschland sich doch angeblich in einer Hochkonjunkturphase befindet, und es doch allen so gut geht und wir massig Arbeitsplätze haben, für die wir aufgrund unseres Fachkräftemangels keine Leute haben?

Dazu passen 370.000 Jugendliche, welche arbeitslos sind nun mal gar nicht. Natürlich gibt es die schwarzen Schafe, die nicht arbeiten wollen. Es gibt auch die, welche die Mindestqualifikation nicht erfüllen. Doch 370.000 ist schon eine Hausnummer - vor allem unter der Betrachtung, dass diese NICHT in der Statistik auftauchen, aus welchen Gründen auch immer.

Die Frage ist doch, wer versagt hier? Die Arbeitgeber, die Jugendlichen, die Politik, oder alle?
Im Endeffekt sieht es doch so aus, dass wenn diese 370.000 keine Ausbildung bekommen, sie auch während ihres Lebens niemals einen Job bekommen werden, der sie aus dem Regelsatz herausholen wird.

Meiner persönlichen Meinung nach fehlt da seitens der Arbeitgeber auch das Interesse sich mal zusammenzusetzen, und eventuell über Bedarf auszubilden. Und dann auch unabhängig von irgendwelchen Noten, Schulabschlüssen oder sonstigem. Nur weil jemanden zur Schulzeit die Motivation gefehlt hat, sollte man ihm doch eine zweite Chance ermöglichen. Aber, das würde Geld kosten, welches die Arbeitgeber nicht zahlen wollen, und der Staat sich nicht in der Verantwortung sieht. Da zahlt man dann lieber die nächsten Jahre weiter...
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11.07.2014 17:59 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Alle einfangen und zwangsweise zu Facharbeitern machen. Wir brauchen davon ja so viele. Nur wie soll der Zwang aussehen? Nürnberger Trichter oder nur was zu Essen, wenn der Stoff sitzt? Im Kast ausgebildete Handwerker hatten die Chance ihres Lebens, nur fingen die wenigsten damit etwas an. Leistungen für Faule kürzen und nicht dauernd vor lauter Gutmenschentümelei alles schleifen lassen. Es gibt kein Patentrezept, aber Möglichkeiten, die mit etwas Druck, Leistung erzeugen.
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11.07.2014 18:02 Uhr von Holzmichel
 
+1 | -3
 
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"Nach dieser sollen Jugendliche unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Praktikumsplatz haben."

Dazu müssen die betroffenen jungen Leutchen aber auch BEREIT sein, zu ARBEITEN oder eine AUSBILDUNG zu machen.
Dazu müßte man aber früh zeitig aufstehen und kann tagsüber leider NICHT abhängen!!!
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11.07.2014 18:06 Uhr von generalviper
 
+1 | -0
 
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"Alle einfangen und zwangsweise zu Facharbeitern machen. Wir brauchen davon ja so viele. Nur wie soll der Zwang aussehen? Nürnberger Trichter oder nur was zu Essen, wenn der Stoff sitzt? Im Kast ausgebildete Handwerker hatten die Chance ihres Lebens, nur fingen die wenigsten damit etwas an. Leistungen für Faule kürzen und nicht dauernd vor lauter Gutmenschentümelei alles schleifen lassen. Es gibt kein Patentrezept, aber Möglichkeiten, die mit etwas Druck, Leistung erzeugen."

Hey, die Idee ist gut. Wir bauen riesige Areale mit Fabriken, in welche wir alle einsperren, die zu faul, zu ungebildet oder lustlos sind um zu arbeiten. Da herum errichten wir einen Zaun, und schreiben auf den Eingang "Arbeit macht frei".

So brauchen dann auch die Chinesen nicht mehr die Samsung Handys zusammenbauen, sondern das machen dann unsere eigenen Sklaven - das sichert uns dann auch die Unabhängigkeit.
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11.07.2014 23:30 Uhr von TheRoadrunner
 
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Hat sich mal jemand gefragt, wie der Herr EU-Kommissar auf diese Zahl kommt, wenn sie doch nicht erfasst ist?
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12.07.2014 12:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -2
 
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@BastB


"Jeder ist für sich und sein Leben selbst verantwortlich. Wer aktuell einen guten Schulabschluss hat, findet auch einen Ausbildungsplatz."

Ich durfte obwohl ich meine Fachhochschulreife erreicht hatte kein Abitur machen, weil sich die Gesetze auf einmal geändert hatten. Und jetzt?

Wer hat diese Gesetze geändert, ich oder der Staat?

Und das ging nachher wie ein roter Faden so weiter.

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