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Bundesrat gibt grünes Licht für den Mindestlohn

Der Bundesrat hat dem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro nun den Weg endgültig frei gemacht. Der Neuregelung wurde vom Bundesrat zugestimmt, so dass der Mindestlohn ab 2015 eingeführt wird.

Ausnahmen werden jedoch gemacht. So werden Zeitungszusteller, Saisonarbeiter oder jugendliche unter 18 Jahren vom Mindestlohn ausgenommen. Auch Langzeitarbeitslose werden in den ersten sechs Beschäftigungsmonaten keinen Anspruch auf Mindestlohn haben.

Die Ausnahmen wird es in einer Übergangsfrist bis zum Jahr 2016 geben. Einzig das Bundesland Sachsen hatte sich im Bundesrat auf Druck der dort mitregierenden FDP die Zustimmung zum Mindestlohn verweigert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Sachsen, Bundesrat, Mindestlohn, Langzeitarbeitslose, Ausnahmen
Quelle: n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2014 13:38 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Mal sehen ob es bei den Ausnahmen nur für eine Übergangszeit bleibt. Ich glaube da nicht dran. Diese Übergangszeit ist unnötig.
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11.07.2014 13:41 Uhr von Mankind3
 
+7 | -1
 
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"Auch Langzeitarbeitslose werden in den ersten sechs Beschäftigungsmonaten keinen Anspruch auf Mindestlohn haben. "

Wieder ein Hintertürchen für Unternehmen um weiter keinen Mindestlohn zahlen zu müssen...

Kann man gegen sowas eigentlich nicht klagen? Sieht doch ziemlich nach einem verstoß gegen das GG aus?
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11.07.2014 13:43 Uhr von DieNachdenkliche
 
+4 | -2
 
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Zitat: "Nur Sachsen verweigerte auf Druck der dort mitregierenden FDP die Zustimmung."

Höchste Zeit, dass man die FDP deutschlandweit beendet.
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11.07.2014 15:30 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -1
 
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Mal gespannt, wie sich die Ausnahmen entwickeln werden.

a. Die Kontrollen werden hier zugunsten des ML zurück gefahren. Man tut wahrscheinlich eh nur so. Ergibt also wieder (verdeckten) Spielraum.

b. Wenn es in anderen Branchen ML gibt, dann sucht man sich zuerst da was. Wenn weniger Mitarbeiter im Saisonbereich arbeiten wollen, dann müssen wohl automatisch die Löhne stiegen. Oder:

TISA schafft Abhilfe. Dann sind es keine Polen etc. mehr. Dann sind es in Zukunft Grönländer oder Asiaten.... Leiharbeit soll ja mit TISA "vereinfacht" werden. Nicht mehr die Fabrik in Niedriglohnländern bauen, sondern gleich das Personal hier her verfrachten....

@BastBud_
In welcher Welt lebst Du gleich nochmal? Einarbeitung bei Langzeitarbeitslosen kostet auch einiges? Überleg mal: Welche Jobs kommen denn für LA in Frage? Atomphysiker? Fachkraft? NÖ. Ganz einfache Helfer-Tätigkeiten und dazu braucht´s keine langwierige Einarbeitung: Mach des und des. Fertig.

Echt, Träumer.

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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11.07.2014 20:56 Uhr von Boron2011
 
+1 | -0
 
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Mindestlohn in DE bald 8,50 € // Politiker Diäten in DE bald 9,22 €

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