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Russland schreibt Speicherung von Daten vor

Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TAAS berichtet, dass die russische Regierung ein Gesetz zum Schutz privater Daten verabschiedet hat, das im September 2016 in Kraft treten soll.

Das Gesetz soll Anbieter von E-Mail-Diensten, Sozialen Netzwerken und Suchmaschinen dazu zwingen, Server für die Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten auf russischem Staatsgebiet zu betreiben. Außerdem werden die Unternehmen dazu angehalten, den Standort der Server den Behörden mitzuteilen.

Verwaltung und Aufsicht über das neue Gesetz übernimmt der Föderale Dienst für die Aufsicht im Bereich Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation (Roskomnadsor), denen die Verletzung von Urheberrechten vorgeworfen wird.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Daten, Speicherung
Quelle: zdnet.de

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11.07.2014 09:41 Uhr von XFlorian
 
+5 | -1
 
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Das neue Gesetz gilt als Reaktion der russischen Behörden auf die Spähaffäre der Geheimdienste NSA und GCHQ (Großbritannien).
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11.07.2014 10:07 Uhr von ted1405
 
+8 | -1
 
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Hmmm ... der Titel ist aber etwas irreführend ...

"Speicherung von Daten" erinnert sehr an die Vorratsdaten-Diskussion. Hier ist der Schritt aber ein anderer ... und zu dem durchaus sinnvoller. Es geht nicht darum, Daten auf Vorrat zu speichern, sondern sie im eigenen Land zu halten und damit die Angriffsfläche zu reduzieren.

Hallte ich für eine gute Sache!
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11.07.2014 10:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Nutzt nur leider gar nichts, wenn dann wieder einzelne Rechenzentren - so wie in Deutschland geschehen - mit der NSA zusammenarbeiten und entsprechende Knoten heimlich einrichten. Der Spiegel hat jüngst darüber berichtet.
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11.07.2014 11:00 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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Für russische Bürger bringt es natürlich unheimlich viele Freiheiten mit sich, wenn in Zukunft nicht mehr Nachrichtendienste in tausenden Kilometern Entfernung ihre Daten scannen, denen sie auch noch völlig egal sind, dafür jedoch lokale Dienste wie FSO und SWR endlich direkten Zugriff haben.


Wer das für einen "guten Schritt" hält, der glaubt wohl wirklich, dass Russland (oder die VR China oder sonst wer) keinerlei Daten erfasst.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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11.07.2014 11:03 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -1
 
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Und wer hindert dann den Russischen Geheimdienst die Daten seiner Bürger (die ja alle im Land liegen) Systematisch auszulesen ? :)
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11.07.2014 14:25 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -0
 
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@Peri

Na wieder mal am Tatsachen verdrehen? Niemand hält das für einen guten Schritt. Das ist genauso ein guter Schritt wie in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung, die kein normaler Mensch für gut hält. Fakt ist aber das solche Systeme im Westen schon lange etabliert sind. Russland macht nur das gleiche wie bei der Atombombe. Es zieht nach.
Aber Hauptsache du kannst mal wieder als "ehemaliger Mitarbeiter eines der renommiertesten Nachrichtendienste in der Abteilung Russland" gegen Russland hetzen. Sehr glaubwürdig....

Hast du nicht noch nen Hollywoodfilm parat mit dem uns Beweisen kannst dass du Recht hast? Machst du doch sonst so gerne:

"Das ist Unsinn, denn wie z.B. der Film The Wolf of Wall Street zeigt, [...]"

http://www.shortnews.de/...
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11.07.2014 21:17 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ spliff.Richards

"Na wieder mal am Tatsachen verdrehen? Niemand hält das für einen guten Schritt. "

Echt nicht? Ist ja spannend, denn @ted1405 schreibt:
"Hallte ich für eine gute Sache!"


Tja, spliff.Richards, wieder mal bist ganz offensichtlich du es, der Tatsachen verdreht.




"Hast du nicht noch nen Hollywoodfilm parat mit dem uns Beweisen kannst dass du Recht hast? Machst du doch sonst so gerne: "

Auf einen Kommentar zu verweisen, den du auch nach fünf Erklärungen durch zwei User nicht verstanden hast, ist natürlich nett. Da kann jeder gleich sehen, was für´n Nullblicker du bist. Wobei das natürlich auch aus deinem Kommentar hervorgeht (siehe: "Niemand hält das für einen guten Schritt.").

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