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USA: Staatsanwalt verzichtet auf Zwangserektion

Die Staatsanwaltschaft von Manassas im Bundesstaat Virginia verzichtete in einer gestern abgegebenen Erklärung darauf, einen wegen Kinderpornografie angeklagten 17-jährigen Jugendlichen zum Ablichten seines erigierten Geschlechtsteils zu zwingen.

Das Foto sollte zur Beweisführung für ein explizites Video dienen, dass der Teenager seiner 15-jährigen Freundin zuschickte. Datenschützer betrachteten das Vorhaben des Gerichts als Verstoß gegen die verfassungsmäßigen Rechte des Jugendlichen.

Die Behörden der Stadt wurden mit wütenden Anrufen von Einwohnern und internationaler Kritik überhäuft. Exakte Gründe für den Rückzug der Staatsanwaltschaft wurden nicht genannt. Trotzdem soll die Anklage gegen den 17-Jährigen wegen Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie bestehen bleiben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Staatsanwalt, Erektion, Kinderpornographie
Quelle: news.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2014 09:49 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -5
 
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Dem Volksdruck nachgegeben?

Das ich nicht lache....
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11.07.2014 10:04 Uhr von fox.news
 
+5 | -0
 
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@TinFoilHead
was denn sonst?

die Geschichte hat medial große Wellen geschlagen und hat überwiegend die gleiche Empörung hervorgerufen wie bspw. im entsprechenden shortnews Thema und jetzt knicken die Behörden dort scheinbar unter dem öffentlichen Druck ein. (man schaue z.b. in den Kommentarbereich der dort verlinkten Washington Post: nahezu ausschließlich Menschen, die sich darüber aufregen, daß es einerseits überhaupt zu einem Verfahren kommt und andererseits über diese Methoden).
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11.07.2014 10:26 Uhr von Hallominator
 
+3 | -0
 
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Immerhin etwas, aber die Anklage besteht doch immer noch? Dann möchte ich noch einen Aufschrei hören, weil die ganze Anschuldigung immer noch total bescheuert ist.
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11.07.2014 10:45 Uhr von sooma
 
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Eigentlich sollte man nun die Mutter der 15-jährigen wegen Verbreitung von Kinderpornographie verklagen, sie hat das Ganze ja zur Anzeige gebracht.
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11.07.2014 11:41 Uhr von fox.news
 
+3 | -0
 
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"Man darf nicht vergessen dass in den USA Staatsanwälte oder auch Sheriffs gewählt werden."

Fluch und Segen.

(ich wette hier wären einige froh, wenn man inkompetente Justizvertreter auch einfach "abwählen" könnte)

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