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Statistik: Hartz-IV-Empfänger finden kaum Arbeit

Die Statistiken belegen erstmals, dass die meisten Langzeit-Hartz-IV-Empfänger tatsächlich oft keinen Arbeitsplatz mehr finden.

Eine Vielzahl der Hartz-IV-Empfänger, die zunächst Arbeit finden, sind demnach nach kurzer Zeit wieder arbeitslos.

Das ergibt sich trotz der Tatsache, dass das Angebot an Arbeit angestiegen ist und eigentlich genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen müssten.


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WebReporter: ZZank
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Chance, Statistik, Hartz-IV-Empfänger
Quelle: welt.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2014 14:23 Uhr von ar1234
 
+33 | -2
 
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Die meisten Stellenangebote sind zudem keine echten Stellen sondern lediglich Aktenpflege von Zeitarbeitsfirmen. Sie sind offensichtlich dazu übergegangen, für ihre Branchen Leute anzuwerben und deren Bewerbungen einzumotten, bis ein Kunde eventuell einen passenden Arbeiter bestellt. Dann werden die jeweils frischesten passenden Bewerbungen sortiert. Der Rest,... na ja, sie melden sich halt ;-) ...(niemals!)

Dazu kommt, dass die Zeitarbeitsfirmen auch die Stellenangebote von Firmen lesen und alles mit ihren eigenen Angeboten der selben Art vollmüllen, so dass Arbeitnehmer die echten Angebote kaum finden und sich eher bei der Zeitarbeitsfirma bewirbt. Und dann meldet sich die Zeitarbeitsfirma bei der jeweiligen Firma.

Solche Praktiken verzerren die Statistik der freien Stelllen ungemein. Es entsteht die Illusion, dass massenhaft Stellen frei währen, doch es sind alles nur Spiegelbilder von wenigen teils nicht mal existenten Stellen.
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10.07.2014 14:46 Uhr von HackFleisch
 
+14 | -27
 
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10.07.2014 15:07 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -34
 
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10.07.2014 15:19 Uhr von Mankind3
 
+14 | -4
 
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@SN

Genügend arbeit? Hast du mal die Zahl der offenen Stellen mit der Zahl der Arbeitslosen verglichen?

@thema

Wundert nicht, gibt heutzutage ja eh nur noch frist Vertäge, und bevor man ihm dann einen unbefristeten Vertrag geben muss, lässt man ihn wieder gehen und holt sich den nächsten.
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10.07.2014 15:24 Uhr von sooma
 
+13 | -2
 
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Demnächst verlieren sie spätestens ab dem Zeitpunkt den Job, an dem ihnen der Mindestlohn gezahlt werden muss - also nach sechs Monaten (Probezeit).
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10.07.2014 15:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+14 | -5
 
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So wie das Image der Alg II Bezieher dargestellt wird, ist es auch kein Wunder.

Viele meiner auch Hartz IV = Arbeitslos

Was kompletter quatsch ist, da ein großer Teil "nur" aufstockt und ARBEITET.

Und welcher Satz mich stört in der News ist folgender:

"Das ergibt sich trotz der Tatsache, dass das Angebot an Arbeit angestiegen ist und eigentlich genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen müssten."

Was für ein Angebot denn? Zeitarbeit? 450 € Basis? Teilzeit? Ehrenamtlich? 1€ Jobs? Vollzeit) Vollzeit mit Tariflohn oder Ausbeutung?

Jeder Unternehmer möchte mehr Informationen haben und würde seinen Assistenten bei solchen Aussagen feuern, aber nicht der 08/15 Bundesbürger, der gibt sich mit dieser "Information" zufrieden und bildet sich eine Meinung.
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10.07.2014 16:05 Uhr von newschecker85
 
+2 | -17
 
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10.07.2014 17:54 Uhr von einerwirdswissen
 
+11 | -0
 
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Die Ironie ist doch:Wenn es keine Arbeitslosen und Aufstocker gäbe,hätten die Beamten/Verwaltungsangest. keine Arbeit mehr.
Sie müssten sich bzw. ehemaligen Kollegen selbst verwalten.
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10.07.2014 18:31 Uhr von c0rE
 
+4 | -18
 
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10.07.2014 19:46 Uhr von sputnik66
 
+9 | -2
 
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BastB

Werde doch mal mit 40 - 45 Arbeitslos weil deine Firma Konkurs angemeldet hat wirst Du kaum eine Firma finden die dich einstellt, den wäre doch ein 20 Jähriger mit 10 Jahren Berufserfahrung am liebsten. Mit 40 oder 50 zählst man doch heute schon zum alten Eisen.
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10.07.2014 20:09 Uhr von Venytanion
 
+7 | -3
 
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@c0rE

Wer hat dir erzählt das Hartz IV Empfänger keine ausreichende Bildung haben ?
Oft liegt es einfach daran das neue Stellen nicht mehr besetzt werden. Wenns dann mal klemmt stellt man halt ne billige Mietarbeitskraft ein. Da die logischerweise weiß das am Tag X eh wieder Ende ist reißt die sich auch nicht den Arsch auf. Das würde keiner machen.
Und was BastB sagt stimmt höchstens zu 95%. Ich persönlich kenne Menschen die sich die Rosette wund scheuern um endlich ne VERNÜNFTIGE Arbeit zu bekommen. Meist sind aber zu "Alt" oder so genannte Quereinsteiger.
Probe arbeiten - ja gern; oder doch lieber gleich ein sechswöchiges Praktikum.
"so lernt man sich doch besser kennen" oder " ... können wir ihre Leistungen besser einschätzen"
Kann sein das nicht für ALLE Arbeit vorhanden ist, aber für den größten Teil schon.
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10.07.2014 21:26 Uhr von Mankind3
 
+10 | -2
 
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Wow diese Stammtisch Argumente hier wieder von einigen...hört endlich mal auf Bildzeitung zu lesen...

Und das Langzeitarbeitslose keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben, ist eh der größte Beschiss von allen, damit öffnet man den Firmen doch wieder Tür und Tor zum Beschiss.

6 Monate anstellen...rauswerfen und den nächsten holen...

Langzeitarbeitslose = menschen 2. Klasse in den Augen der Politiker, denn ihre Arbeit ist nicht soviel Wert das sie anspruch auf den Mindestlohn haben, während wohl jemand der genau die selbe Arbeit verrichten diesen bekommt.

Normal sollte man da vor dem BGH klagen, das ist in meinen Augen ein widerspruch zum GG.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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10.07.2014 21:31 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -11
 
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"Hartz-IV-Empfänger finden kaum Arbeit"

Das wundert mich bei so manchem Hartzer ganz ehrlich aber schon lange nicht mehr.
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10.07.2014 21:39 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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Es gibt da halt Unterschiede. Die, die nicht arbeiten wollen, da eh noch nie die Absicht dazu bestanden hat. Und da dann mangels deutschen Sprachkenntnissen eh keine Chance bestehen würde. Und die, die gerne arbeiten würden, wenn man von dem Lohn leben könnte. Nur weil die Zahl an Jobs angestiegen ist, heißt das nicht dass es auch vernünftig vergütete Jobs sind. Zeitarbeit und Co würde ich mir auch nicht antun wollen, das ist einfach nur moderne Sklaverei.
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10.07.2014 22:46 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -1
 
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@ar1234
Da ist was dran. Viele Stellen existieren gar nicht. Oder besser:Nicht in dieser Stückzahl. So ist es beispielsweise Usus,daß sich mehrere Zeitarbeitsfirmen an reale Stellenangebote dranhängen,obwohl die Stelle nur 1x existiert. Das Ende vom Lied ist,daß der Eindruck entsteht,daß es tatsächlich soviele freie Stellen gäbe. Kann man besonders gut beobachten,wenn man sich mal die Stellenangebote fü eine einzelne Region (z.B. eine Kleinstadt) anschaut,wo es nur wenige/einzelne Firmen pro Branche gibt.

@newsleser54
Von Seiten der Arbeitgeber und Politik ist Vollbeschäftigung doch auch gar nicht erwünscht, zumindest nicht offiziell. Denn Arbeitslosigkeit ist für die Wirtschaft ein "wunderbares" Druckmittel,um Forderungen an ihre Arbeitnehmer durchzusetzen. Anders gesagt: Arbeitnehmer wären nicht mehr erpressbar,wenn das Druckmittel Arbeitslosigkeit nicht mehr existiert.
Was das Stempeln angeht,kann man das aber nicht pauschal als Faulheit bezeichnen, wenn man sich mal anschaut,was das Jobcenter da oft als Vermittlungsvorschlag schickt. Gerade die Jobs im Verkauf sind nicht mal eben austauschbar, weil z.B. Kassieren eben nur einen kleinen Teil der anfallenden Arbeiten ausmacht.

@Mankind3
Wenn ich mal in meine Glaskugel kucken darf: Es werden ab Januar viele Arbeitnehmer rausgeschmissen und durch Erwerbslose ersetzt,die nicht unter den Mindestlohn fallen. Nach einem halben Jahr werden diese auch wieder ersetzt...durch die nächsten Erwerbslosen. Statistischer Effekt: in der Summe kein einziger Arbeitsloser mehr (und auch keiner weniger),aber die Politiker können sich in der gestiegenen Zahl der "Vermittlungen" sonnen.
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10.07.2014 23:16 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -2
 
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@ BastB

"Ja warum wohl? Sie sind ja nicht ohne Grund zu Langzeitarbeitslosen geworden."

Du willst den Grund wissen? Das ist so gewollt. Kein Mindestlohn, dafür ohne ende Migration und ein Überangebot an Arbeitskräften. Deutschland und die USA haben die perversesten Arbeitsmarktregulierungen der ersten Welt, dafür aber die mächtigsten Firmen. Zufall? Ehr nicht, jetzt weißt Du weshalb es der Grund ist.

Arbeitslose als negativ Beispiel, sind als Druckmittel nicht zu unterschätzen, nach dem Motto "Sei froh das Du irgendwas hast!"



"Vielen fehlt es an der notwendigen Qualifikation oder das Sozialverhalten stimmt einfach nicht."

Ich möchte nicht wissen wo Du wohnst!

Du bist wahrscheinlich voll der gebildete und verdienst über 20.000€ im Monat, oder?

Oder gehörst Du zu denen die kaum mehr haben als ein Langzeitarbeitsloser, aber dafür große Fresse?

Ich kenne persönlich nur Wohlhabende und Niedriglöhner die selber knapp am Hartz vorbei schrammen und große Klappe haben über diese Gruppe, alle anderen Beschäftigen sich damit nicht.
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11.07.2014 00:45 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Irgendwann werden es auch mal die Politiker kapieren, dass es in Zukunft immer weniger Stellen geben wird.

Besonders im ungelernten Bereich.

Aber sie holen ja immer mehr "Fachkräfte" aus dem Osten zu uns. Alles tickende Hartz 4ler.

Wenn man mal in die Stellenanzeigen schaut, sind 80% davon Zeitarbeitsfirmen.
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11.07.2014 10:06 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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Hartz-IV-Empfänger finden kaum Arbeit

Was solls?
Mit Arbeit hast du in Deutschland auch nicht mehr Geld, nur viel weniger Zeit, aber auch weniger Sress, weniger Schlafmangel, weniger Probleme, weniger schlechte Laune...

Das liegt nicht an der immer vorgeschobenen, angeblichen "Faulheit" der Hartz4-Empfänger, das manche keinen Job wollen, sondern daran, das diese Leute wahrscheinlich logisch denken können!

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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11.07.2014 10:52 Uhr von Maedy
 
+2 | -1
 
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Natürlich sind Hartz IV Bezieher,wenn sie einen Job bekommen haben,nach einer gewissen Zeit wieder arbeitslos. Das hat nichts mit Qualifikation oder Nullbockmentalität o.ä. zu tun,sondern damit,dass die Firmen nach einer bestimmten Zeit keine Zuschüsse mehr dafür bekommen,dass sie dem Menschen einen Job gegeben haben.
Dann wird entlassen und der nächste Hartzer ins Haus geholt,damit wieder Zuschüsse fließen. Habe ich in einer Firma mehrfach miterlebt.
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11.07.2014 11:56 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -4
 
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Natürlich ist mal wieder der Staat schuld .. so ein Schwachsinn.
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11.07.2014 16:06 Uhr von mayan999
 
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Ich denke das man hartz4 empfaenger braucht um das hartz4 projekt weiterhin zu legitimieren u. u.a. auch um feindbilder zu schaffen. Hartz4 klingt nach gosse u. so werden die betroffenen auch oftmals behandelt.

Wers nicht glaubt soll mal hartz4 beziehen u dann an mehreren maßnahmen teilnehmen. ... einige maßnahmen sind sinnvoll, aber die meisten sind es nicht u. z.t. sogar menschenverachtend. Dazu gehören auch 1 € jobs - u. zwar auch dann, wenn manche drauf angewiesen sind und sich über eine beschäftigung freuen! Es grenzt stark an sklavenarbeit - u. ausbeutung ist es ohnehin, ganz gleich ob sich manch einer freut oder nicht!
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15.07.2014 14:50 Uhr von lesersh
 
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Das Image ist halt schlecht, wenn man an Hartz4-Empfänger denkt, denkt man automatisch an die faulen Säcke die auf dem Sofa sitzen und Bier saufen. Das trifft auf die meisten nicht zu aber sie müssen trotzdem mit dem Image leben

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