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Abschaffung des Routerzwangs: Wie sicher steht die Verordnung tatsächlich?

Noch in diesem Herbst könnte die neue Transparenzverordnung inklusive der Abschaffung des Routerzwangs realisiert werden. Noch ist allerdings offen, ob der Gesetzesentwurf der Bundesnetzagentur von den zuständigen Instanzen durchgewunken wird.

Laut einer Vertreterin der Bundesnetzagenur befindet sich der Entwurf momentan in der Prüfung, nach deren Abschluss die Transparenzverordnung noch mit den zuständigen Bundesministerien diskutiert werden muss. Ob eine Verabschiedung im Herbst erfolgt, ist also unsicher.

Vor allem was diesen angestrebten Termin betrifft, verhält sich die Bundesnetzagentur mittlerweile zurückhaltend. Die aktuelle Gesetzeslage erlaubt es Service-Providern, ihren Kunden eigene Router aufzuzwingen.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Anbieter, Router, Bundesnetzagentur, Verordnung
Quelle: teltarif.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2014 13:43 Uhr von XFlorian
 
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Im September 2013 forderte die BNetA Hersteller und Betreiber zu einer Stellungsnahme in Sachen Routerzwang auf, die jedoch allesamt Sicherheitsbedenken äußerten, sollte dieser fallen. Durch einen massiven Druck in den Medien schaltete sich letztendlich die Bundesregierung ein und stellte sich auf die Seite der BNetA, die im Februar dieses Jahres ihren Entwurf zur Transparenzverordnung erstmalig präsentierte.
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12.07.2014 13:54 Uhr von jschling
 
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Die überdimensionale Verbreitung vorallem der Fritzboxen hat Anfang des Jahres ja deutlich gezeigt, wie extrem sich das auswirken kann, als über eine bis dahin unbekannte Sicherheitslücke in bestimmten Konfigurationen VoIP-Zugangsdaten ausgelesen werden und die Telefoniefunktion aktiviert werden konnte und extreme Telefonkosten durch Anruf kostenpflichtiger Nummern generiert hat.

Da war ich mit meiner Fritzbox6360 von Unitymedia, bei welcher ich ca 1 Monat länger auf ein Update warten musste, nach Bereitstellung seitens AVM, weil nur Unity die Software aufspielen kann. Doch dafür war man als Kunde fein raus, die Box gehört Unitymedia = Unity zahlte auch die Schäden durch den Hack.

Letzteres war aber nicht bei allen betroffenen VoIP-Anbietern der Fall, teilweise haben die Kunden 4stellige Summen gezahlt, insbesondere wer die Fritzbox selbst gekauft hat (also DSL-Versionen) und eventuell sogar anstelle der Hardware des Anbieters die unsichere Kiste verwendet hat, musste idR bluten.
Dabei war für mich hauptsächlich unverständlich, dass die VoIP-Anbieter den ausländischen Telefongesellschaften die Rechnungen bezahlt hat, mit dem zweifelsfreiem Wissen, dass das Kosten für kriminellen Betrug waren.
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18.11.2014 21:51 Uhr von NoGo
 
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Also aktuell sieht es danach aus, als ob das neue Gesetz den Routerzwang nicht abschafft, sondern ihn stattdessen festzementiert: http://www.heise.de/...

Drecks Lobbyistenpack...

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