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Schweiz: Diagnosen vertauscht - Frau musste sich irrtümlich Chemotherapie unterziehen

Vertauschte Diagnosen haben in der Schweiz das Leben einer Frau ruiniert.

Vor sieben Jahren wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt, woraufhin sie erst operiert wurde und sich dann einer Chemotherapie unterziehen musste.

Erst im Nachhinein kam die Sache ans Licht. Dazu konnte es kommen, weil eine Probe nicht etikettiert worden war.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Schweiz, Chemotherapie
Quelle: blick.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2014 20:09 Uhr von Der-Brock
 
+18 | -0
 
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@ Hibbelig, lass Dir mal eine komplette Chemo verpassen. Das alleine reicht schon, glaub mal. Auch ohne Op davor...
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09.07.2014 20:46 Uhr von TheRoadrunner
 
+11 | -0
 
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Ich muss sagen, ich verstehe das nicht ganz. Normalerweise erfolgt doch der Befund anhand einer Probe. Dieser muss ja (fälschlicherweise) Anlass zur OP gegeben haben.

Wenn dann eine Operation stattfindet, dann wird das dabei entnommene Gewebe i.d.R. nochmal untersucht. Da sollte sich doch ein Arzt auch wundern, wenn keinerlei Befund festzustellen ist.

Wurden da also zweimal Proben vertauscht?
Hat Blick da irgendetwas zu stark vereinfacht oder verzerrt?
Oder hab ich nur gerade keinen Durchblick...
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09.07.2014 22:27 Uhr von telemi
 
+8 | -0
 
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bei einer op findet auch eine histologische untersuchung statt. aber da ist das gewebe schon entfernt und das resektat dem pathologen zugeschickt worden. komisch ist, dass wie du sagst, der befund "negativ krank" vom pathologen nicht kam/keine rolle spielte und die dame dann noch ein jahr später die chemo bekommen hat..
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10.07.2014 11:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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@Hibbelig
Natürlich ist das Leben ruiniert.
Viele dürften aufgrund des langen Aufenthalts im Krankenhaus ihren Job verlieren, oder bei Selbständigkeit ihre Firma aufgegeben haben. Außerdem ist es für eine Frau furchtbar, wenn sie ihre Brust verliert.
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10.07.2014 11:34 Uhr von majorpain
 
+2 | -0
 
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Na ja bei sowas hat man Kündigungsschutz.
Denke würde auch jeder Arbeitnehmer sagen ist okay.

Anderes sehe ich dabei das sie von diesem Gift richtigen Krebs bekommen kann. Da diese Chemoscheiße einfach nicht gerade gesund macht.
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10.07.2014 12:33 Uhr von GulfWars
 
+3 | -1
 
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Sehr schön...

Chemo zerstört das Immunsystem, jetzt ist bei ihr das Krebsrisiko höher als zuvor. Dazu die Qualen. Ich würd die Ärzte verklagen bis zum geht nicht mehr. Das ist wirklich Pfusch!
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10.07.2014 14:58 Uhr von HackFleisch
 
+3 | -0
 
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Chemo hat als Nebenwirkung Krebs.
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10.07.2014 17:17 Uhr von puri
 
+2 | -0
 
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Ist das Leben der anderen Frau dadurch nicht deutlich "ruinierter" geworden? Lebt sie noch?
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10.07.2014 18:32 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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aha und bei der operation haben die chirurgen nicht gesehen, dass dort gar kein tumor ist, den man herausschnippeln könnte? desweiteren wird bei der OIP entnommenes gewebe anschließend nochmal labortechnisch untersucht. zudem werden bei krebsdiagnosen während der behandlung ständig weitere radiologische und blutuntersuchungen durchgeführt, um zu schauen, ob die behandlung anschlägt oder der krebs sich weiter ausbreitet. das geschieht im takt von etwa 3 monaten. wenn die erste diagnose aufgrund einer nicht vorhandenen etikettierung gestellt wurde, wäre spätestens bei der zweiten untersuchung aufgefallen, dass da nichts (mehr) ist. wie kann es dann sein, dass die frau jahrelang wegen brustkrebs behandelt wurde, ohne dass aufgefallen ist, dass die erste diagnose falsch war? und was ist eigentlich mit der anderen frau, die angeblich gesund war und wirklich brustkrebs hatte? es hieß ja, die diagnosen wären vertauscht worden.

die geschichte klingt sehr unglaubwürdig. aber was will man auch erwarten bei der blick, dem schweizerischen pendant der bildzeitung.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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11.07.2014 11:36 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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Stellt sich jetzt die Frage: gibt es da eine Frau,der man erzählt hat,sie wäre gesund?
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11.07.2014 16:50 Uhr von Robeuten_II
 
+0 | -0
 
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hm, also in der Nachricht geht einiges durcheinander:
1) angeklagt ist eine Radiologin - die hat also die US-gesteuerte Stanzbiopsie gemacht. Offensichtlich sind wohl in deren Praxis dann die Etiketten der Patientinnen vertauscht worden
2) Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, warum eine Chemotherapie basierend auf diesem praeoperativen Befund durchgeführt wurde - es BRAUCHT für die Indikation zur adjuvanten Chemotherapie selbstverständlich den pathologischen Untersuchungsbefund des Rekektates inklusive (Sentinel)-Lymphknoten aus der Axilla
3) wenn man googelt, findet man nur die "Blick"-Quelle - einfach ´mal abwarten, was da noch kommt...

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